Ein Interview mit Heiko El'Shara Wenig

Chamuel: Omar Ta Satt, lieber Heiko El’Shara! Bei unserem letzten Interview haben wir am Ende festgestellt, dass es noch vieles zu fragen gäbe. Deshalb freue ich mich, dass du heute wieder Zeit gefunden hast, uns ein weiteres Interview zu geben!

Heiko’El’Shara: Omar Ta Satt, lieber Chamuel! Sehr gerne!

Chamuel: Ich komme auch gleich zur ersten Frage: Die Geistige Welt spricht immer von dem „Schleier“ zwischen der Dualität und Wirklichkeit. Früher wurde er „beiseitegeschoben“, heute ist er sehr dünn, fein und durchlässig geworden. Dieser Schleier ist sicherlich nicht nur eine Metapher. Kannst du uns vielleicht beschreiben, wie die energetische Struktur von dem Schleier beschaffen ist und wie dünn diese Trennungsschicht oder -schichten „zwischen den Energien und zwischen den Dimensionen“ – so, wie du es in deiner Seminarbeschreibung zu deinem nächsten Montagsseminar beschrieben hast – nach aktuellem Stand tatsächlich schon geworden ist oder sind?

Heiko’El’Shara: Wie man immer mehr beobachten kann, ist der Zustand der Trennungsschicht zu einem Teil abhängig von der ganz individuellen Entwicklung des Lichtkörpers und der Bewusstseinsausdehnung der einzelnen Menschen. Das ist völlig unterschiedlich. Bei den einen kann man von einem wirklich nur noch hauchdünnen Schleier sprechen – wie ein Morgennebel. In anderen Fällen ist er aber auch noch sehr dicht – wie dicke Watte.

Von der Beschaffenheit her ist es genauso: Je nachdem, wie der Zustand des Lichtkörpers oder der Bewusstseinsstand ist, ist es im individuellen Sinn manchmal noch sehr fest und manchmal ist es nur noch ein Hauch – förmlich schon durchscheinend.

Im Allgemeinen kann man das auf den Einzelnen bezogen nicht festlegen. Aber was man allgemein sagen kann, ist, dass die Grundenergie der Schleier extrem viel dünner geworden ist, wodurch die Veränderungen der Schleierenergie sehr viel leichter und schneller gehen als früher.

Früher – und das war im Verhältnis zu ganz früher ohnehin schon sehr schnell – aber, wenn es früher teilweise Wochen oder Monate gedauert hat, um dort grundlegende Veränderungen in der Schleierenergie zu erzeugen, gehen diese Veränderungen mittlerweile innerhalb von teilweise nur noch Tagen oder Wochen.

Wenn man das auf die Grundenergie der Schleierenergie bezieht, dann löst sie sich stetig mehr und mehr auf – wie verdunstender Nebel – und die Grundschicht der Schleierenergie wird kontinuierlich dünner. Das ist allgemein. Wie es sich für jeden Einzelnen persönlich auswirkt, ist – wie schon gesagt – abhängig von seinem Bewusstsein und seinem Zugang dazu. Denn die Auflösung der Schleierenergie setzt auch sehr viele persönliche Bewusstseinsentwicklungen und die damit verbundenen Prozesse in Gang. Deshalb kann man es nicht verallgemeinern.

Chamuel: Du hast in der Beschreibung zu deinem nächsten Montagsseminar „ Ein Tag der Vereinigung des Lichtes“ geschrieben, dass durch die dünnen Schleier die Tore weit geöffnet wurden und die Möglichkeiten und Geschenke des Lichtes auf ganz neue Art aufgenommen und integriert werden können. Was bedeutet diese „neue Art“ genau? Wie können wir im Vergleich zu früher Energien anders aufnehmen?

Heiko’El’Shara: Die neue Art der Aufnahme bedeutet eben genau das: Die Art und Weise und damit die Geschwindigkeit haben sich so viel mehr erleichtert, sodass von dem Kraft- und Konzentrationsaufwand, von der persönlichen energetischen Anstrengung wesentlich weniger – und zwar drastisch weniger – notwendig ist, um diesen Schleier zu durchdringen.

Die Tore haben sich grundsätzlich geöffnet! Das bedeutet, dass die Einströmungen von der Wirklichkeitsenergie eben so viel massiver und intensiver geworden sind, dass es uns diesseits des Schleiers sehr viel leichter fällt, sich dafür zu öffnen. Dadurch verändert sich natürlich auch die Art und Weise, sich dafür zu öffnen, weil man den Zugang zur Wirklichkeitsenergie sehr viel schneller, leichter und vor allen Dingen klarer hinbekommt als im Vergleich zu früher. Die Art und Weise hat sich also verändert, weil weniger Aufwand zwingend notwendig ist.

Chamuel: Das ist super!

Welche kollektiven Gewohnheitsmuster tragen wir Lichtpioniere noch aus dem Alten Zyklus, die uns lange gute Dienste geleistet haben, uns aber heute entgegenstehen, die Geschenke der Neuen Zeit in vollem Umfang anzunehmen? Und was können wir konkret tun, um voll und ganz in den Neuen Zyklus einzusteigen?

Heiko’El’Shara: Auch das ist eine große Frage, die sich in kurzen Worten nur schwer beantworten lässt. Was vom Prinzip her zu sehen ist – aber das betriff generell diese Zeit des Übergangs; der Anpassungsphase, in der wir uns befinden –, ist, dass die alten Muster, die uns früher gedient haben,  genauso wie die Schleierenergie selbst, Stück für Stück und immer schneller zerfallen.

Wie das bei jedem Einzelnen individuell ist, ist auch hier unterschiedlich. Aber vom Grundsatz her ist es tatsächlich so, dass das, was man unbedingt tun kann, das ist, was vom Anbeginn der Schritte immer schon gesagt wurde: vertrauen! Und das Vertrauen wird meiner Ansicht nach fast noch mehr als Energie- und Bewusstseinszustand notwendig als früher!

Nicht aus energetischer Sicht, denn energetisch ist es durch die Entzündung des Kristalls Mona’Oha in der Grundstruktur voll etabliert und entfaltet. Aber das persönliche Einklinken in diese Energie geht vor allen Dingen über das persönliche Vertrauen und die Geduld. Die Geduld, den Veränderungen, die stattfinden, Raum und Zeit zu geben und die Auswirkungen der Energie geschehen zu lassen.

Es hat bei jedem persönlich unterschiedliche Wirkungen, aber grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass sich Zweifel immer schneller auflösen; dass die Beweise, nach denen immer viele gesucht haben, je nach Blickwinkel immer schneller zu finden und zu sehen sind; dass die Veränderungen insgesamt sehr viel leichter gehen – wenn jemand in die Kraft geht!

Das ist die Voraussetzung: Die Kraft der Entscheidung; die Kraft des Vertrauens; die Kraft des Vereinigten Chakras, des goldenen Vereinigten Chakras – und in dieser Kraft steckt so viel mehr Intensität drin als früher, sodass die persönlichen Themen im Verhältnis zu früher recht schnell aufgelöst werden können. Das bedeutet trotzdem manchmal, dass es Wochen oder unter Umständen auch Monate dauern kann, aber die Kraft ist allgemein sehr viel stärker geworden.

Was im Allgemeinen zu erkennen ist, ist, dass die Grundprinzipien der alten Muster vom Alten Zyklus sozusagen ihre Wurzeln im Energiesystem verlieren. Wenn man sich das Ganze als Wurzelwerk vorstellt, so waren die Wurzeln früher wirklich sehr tief. Sagen wir zum Vergleich mal, dass es früher dreißig Meter tiefe Wurzeln waren und jetzt sind es teilweise nur noch ein Meter tiefe Wurzeln, die sich sehr schnell lösen lassen. Was es aber erfordert, ist, es einfach zu tun!

Das Problem an der Geschichte ist, ob man ein Bewusstsein dafür entwickelt, ob man sich an alte Muster gewöhnt hat oder nicht. Es geht um diese Umgewöhnung, die jetzt stattfindet und in der wir von der Geistigen Welt auch ständig trainiert und ebenso durch die Geschehnisse auf der Erde ständig geübt wurden und werden. Es geht darum, uns ständig an die Zeitenergie anzupassen. Das beinhaltet auch, die Geschwindigkeit und Flexibilität erreicht zu haben oder zu erreichen, die persönlich gewohnten Muster aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dadurch aufzulösen.

Das Problem an dem Ganzen ist, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass es jetzt grundsätzlich so leicht und gut zu verändern ist! Das liegt einfach an der Gewohnheit. Wenn man jahrelang Muster oder Themen hatte, scheint das so normal, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass es auch anders sein kann. Das erlebe ich häufig, dass alleine die Vorstellung, dass es auch ganz anders sein könnte, erst einmal entwickelt werden muss oder sollte.

Was uns aber auch von der Geistigen Welt an die Hand gegeben wurde und jetzt immer mehr verstärkt wird, ist das Kreieren der Neuen Welt. Dadurch muss man erst einmal die Kreativität und die Bewusstseinsenergie aufbauen, tatsächlich andere Verhaltensmuster, andere Blickwinkel und andere Wahrnehmungsperspektiven einzunehmen, um etwas zu verändern. Dabei wird auch ganz stark mitbewirkt, die persönlichen Gewohnheiten aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sie dadurch an sich schon aufzulösen oder auflösen zu können.

Chamuel: Und was können wir tun, um die Menschen dabei zu begleiten, ihre Gewohnheitsmuster zu durchbrechen?

Heiko’El’Shara: Wie das in Zukunft ablaufen wird, kann ich nur von den Tendenzen der Vergangenheit und des Jetzt-Augenblicks ablesen: Auf der einen Seite wird die Energie immer stärker und auf der anderen Seite wird bei vielen – auch im Kollektiv – die Konfrontation mit versteckten Ängsten, mit versteckten Unsicherheiten, mit den persönlichen blinden Flecken deutlicher und kontrastreicher.

Wenn man das völlig neutral betrachtet, wird einem dadurch auch die Entscheidungsmöglichkeit viel häufiger vorgelegt, sich zu entscheiden: Was mache ich damit? Gehe ich in die Angst oder gehe ich in die Liebe? Auf diese Entscheidung läuft es ja letzten Endes immer wieder hinaus. Das ist aber nicht nur in den ganz großen Zusammenhängen so, sondern auch – so, wie es jetzt schon seit Längerem abläuft – immer mehr und mehr in den persönlichen Einzelbereichen des Lebens. Ob das familiär ist; ob das beruflich ist; ob das gesellschaftlich ist, es geht um diese immer und immer wiederkehrende Entscheidung für das Positive, für das Liebevolle, für das Lichtvolle.

Diese Entscheidungsmöglichkeiten werden immer mehr anstatt weniger – und das ist das Gute! Die Frage, wie man Menschen dabei begleiten kann, ist meiner Meinung nach genauso vielfältig wie die Menschen selber. Denn jeder trägt sein eigenes absolut göttliches Licht, hat aber dadurch auch eine absolut individuelle Wirkung auf sein Umfeld.

Die Gemeinsamkeit dabei ist meines Erachtens, dass es immer durch Vorleben am besten ist. Wenn man selber ein lichtvolles, positiv ausgerichtetes, liebevolles Leben führt und auch den Umgang im Menschlichen damit praktiziert, ist das aus meiner Sicht immer die beste Art, zu zeigen, dass es etwas Gutes ist.

Nur wenn das Positive erlebt wird, kann es jemanden – der vorher noch gar nicht die Idee hatte, dass es so gehen könnte – dazu bringen, festzustellen: „Okay, da gibt es jemanden, der das kann, der das lebt und der das ausstrahlt!“ Wenn das persönlich erlebt wird, ist das meines Erachtens die stärkste Art, zu zeigen, dass es funktioniert!

Chamuel: Super, das ist sehr hilfreich!

Die Geistige Welt weist uns immer wieder auf die Wichtigkeit der Achtsamkeit hin – Achtsamkeit gegenüber den einzelnen, lebendigen Energien; in unseren Gedanken und Worten; in einer neuen Art zu fühlen. Du greifst in deinem Montagsseminar auch die Achtsamkeit auf, um das Ende der Projektionen zu bewirken. Kannst du uns bitte mehr von deinen Gedanken zu diesem Zusammenhang erzählen?

Heiko’El’Shara: Kann ich – und zwar viel! Gedanken habe ich dazu viele. (Heiko lacht.)

Das ist das, was ich gerade gemeint habe, denn die Achtsamkeit ist einer der Schlüssel – allerdings ein sehr großer und wichtiger. Wenn man das Ganze runterreduziert auf Angst und Liebe, dann ist es die Achtsamkeit, die einen an die Hand nimmt, in die Liebe zu gehen und nicht in die Angst!

Das Problem ist, dass die Achtsamkeit etwas sehr Zartes, etwas sehr Sanftes ist und vor allen Dingen eine persönliche Bewusstseinshaltung. Gerade das Bewusstsein der Achtsamkeit liefert die Grundenergie in den ganzen, vielen, kleinen Entscheidungen des Umgangs mit sich, den anderen, und der Welt; mit den Gedanken und den Gefühlen; mit den Menschen, den Tieren, der Natur und so weiter. Sie liefert die Grundenergie, um die ganz schnellen Entscheidungen –  wie man sich verhält; wie man mit etwas umgeht; was man sagt; was man denkt; was man fühlt – zu treffen.

Wenn die Achtsamkeit als Grundenergie stark etabliert ist, dann richtet sich auch die übergeordnete Energie und die Grundenergie gleichermaßen in die positive, liebevolle Energie aus. Deswegen ist Achtsamkeit definitiv ein großer Schlüssel, um das neue Bewusstsein im Alltag zu integrieren und dort auch zu leben.

Häufig herrscht – leider immer noch – eine Trennung zwischen Wissen, Denken und tatsächlichem Handeln. Das Ziel der Energie, der energetischen Veränderungen ist ja nach wie vor, die lichte Energie in die menschliche, physische, irdische Manifestation zu bringen! Das wird sich am Ende immer auch in der Handlung zeigen!

Wenn die Handlung auf Achtsamkeit basiert, kann die Handlung selbst einen tiefer in die positive Energie hineinbringen, ohne dass es vorher ständig überlegt und gedacht, bewertet und beurteilt werden muss. Dann geschieht es aus einer vollkommen unbewussten, lichten Energie heraus, führt einen und vereinigt sich dadurch auch mit den höchsten Ebenen der eigenen Spiritualität.

Chamuel: Wo beginnt Achtsamkeit? Was ist der erste Schritt in die Achtsamkeit?

Heiko’El’Shara: Der erste Schritt in die Achtsamkeit ist der Blickwinkel!

Eigentlich müsste man sagen: Der erste Schritt in die Achtsamkeit ist Bewusstsein! Aber dann stellt sich die Frage: Was bedeutet Bewusstsein? Das Bewusstsein, dass zum Beispiel der Mensch, der einem gegenüber ist, genau dasselbe göttliche Licht in sich trägt – so, wie man selbst es auch in sich trägt –, er aber gleichzeitig auch noch seine ganz persönlichen Muster hat.

Dieses Bewusstsein für den anderen und gleichzeitig aber auch für sich zu haben – für das eigene, persönliche, göttliche Licht und die eigenen, persönlichen Muster- und Energiestrukturen, die am wirken sind –, diese Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung zu haben, ist ein möglicher erster Schritt in die Achtsamkeit.

Es ist wichtig, sich vor allem auch bewusst zu machen, dass – wie die Geistige Welt auch sehr häufig sagt – jeder Gedanke und jedes Gefühl permanent ein Geschenk sind! Durch Bewusstsein dafür und die darauf folgende, entsprechende Ausrichtung von diesen Gedanken und Gefühlen kann sozusagen auf dem Schlitten der Achtsamkeit die Liebe in die menschliche Umsetzung gebracht werden.

Dafür ist zunächst erst einmal notwendig, es überhaupt zu sehen – was aber ein entsprechendes Bewusstsein voraussetzt. Das Fühlen kommt in dem Fall nach der Bewusstwerdung. Denn erst muss man sich dessen bewusst sein und dann kann man es auch fühlen.

Chamuel: Das heißt, deine Aussage ist: Wenn man sich selbst gegenüber schon nicht achtsam ist, kann man es eigentlich auch nicht anderen Menschen gegenüber sein?

Heiko’El’Shara: Ich würde es nicht so generalisiert formulieren, aber vom Prinzip her beginnt Achtsamkeit bei sich selber. Bei sich selbst anzufangen, ist ein anderer Beginn der Achtsamkeit: Welche Gedanken trage ich; welche Gefühle trage ich; wie verhalte ich mich und welche Wirkung hat das auf die Menschen, die mir begegnen?!

Dadurch das Menschen in ihren eigenen Welten so derart drin sind, verstärkt sich in dem Fall auch der Schleier für die Wahrnehmung des anderen. Dann wird die Umwelt als Bestandteil der eigenen Welt gesehen – was sie natürlich irgendwo auch ist –, aber was dabei oft verloren geht, ist die Wahrnehmung der Eigenständigkeit des Einzelnen!

Deswegen kann man schon sagen, dass die Achtsamkeit natürlich auch bei sich selber beginnt, und zwar in der Form, wie man auf sich achtet: auf die eigenen Gedanken, die Worte, die inneren Dialoge, die Gefühle, den Körper und so weiter.

Auch hier ist wieder der große Punkt, wie verbunden Wissen, Bewusstsein, Denken mit dem Fühlen und dem tatsächlichen Handeln ist?! Gott sei Dank gibt es immer mehr Menschen, die um die Notwendigkeit und die Wichtigkeit dieser Verbindung wissen. Aber nach wie vor haben viele noch Schwierigkeiten, das Ganze in die persönlichen Alltagsumsetzungen hineinzubringen.

Zum einen ist jetzt die richtige Zeit, um diese Schwellen abzubauen. Zum anderen ist das ein ganz wichtiger Bestandteil für die Integration des eigenen Lichts des Lichtkörpers in die menschliche Erdung. Damit bildet das eine Grundlage für die Veränderungen der immer stärker werdenden Aussendungen der unbewussten Lichtenergie. Denn auch das wird kontinuierlich stärker werden, weil die Zeitströme wirken.

Chamuel: Du hast gerade mit deiner Antwort auch erklärt, wie Projektionen entstehen. Wie können wir eigene Projektionen vermeiden und wie können wir optimal mit fremden Projektionen auf uns umgehen?

Heiko’El’Shara: Ich hänge gerade an dem Wort „optimal“ und frage mich, ob es dafür die richtige Antwort gibt.

Optimal ist hier tatsächlich auch in gleicher Art und Weise, sich erst einmal bewusst zu machen, ob man bei seinen Gedanken und Gefühlen gerade einer Projektion unterliegt und – wenn es um andere geht – ob die Aussagen oder Handlungen eines anderen eine Form von Projektion sind. Um das zu können, muss man dieses Bild von Projektionen oder das Bewusstsein für Projektionen im eigenen Bewusstsein tragen.

Allerdings reicht das nicht ganz. Denn die Unterscheidung zu treffen, wann etwas eine Projektion ist und wann nicht, ist im Detail nicht ganz so einfach, weil es extrem unterschiedlich ist. Man weiß nie genau, ob das jetzt ein eigener blinder Fleck ist oder nicht; ob da jetzt was dran ist oder nicht. Ist das eine reine Projektion oder schwingt da noch eine höhere Botschaft oder Aufgabe mit?

Von dem her ist es wichtig, sich selbst ständig zu hinterfragen: Was ist mein persönlicher Anteil an dem, was gerade abläuft, und was ist eventuell eine Projektion der Umwelt auf mich? Sich diese Frage zu stellen, führt einen eigentlich immer zur Antwort und damit auch zur Auseinandersortierung von Projektion und Nicht-Projektion. Hilfreich dafür ist das goldene Vereinigte Chakra! In dem erkennt man das besonders leicht.

Chamuel: Du hast sie gerade erwähnt: die blinden Flecken. Selbst für Menschen, die sich schon recht bewusst sind, ist es häufig sehr schwierig, seine eigenen blinden Flecken zu enttarnen. Vieles schon zu wissen, hilft einem da nicht unbedingt weiter. Kannst du uns bitte gute Tipps geben, wie wir unsere blinden Flecken gut erkennen können?

Heiko’El’Shara: Es gibt mehrere Möglichkeiten. Eine der grundlegenden Differenzierungen ist auch hier die Unterscheidung: Ist es Angst oder ist es Liebe? Wie die Geistige Welt das mal so schön gesagt hat und wie es auch einmal in einem der Schritte vorkam, ist es hilfreich, sich die Frage zu stellen: Wie würde die Liebe das Ganze beantworten? Wie würde die Liebe das Ganze betrachten, fühlen und sehen? Dadurch ist der Unterschied schneller zu erkennen, ob es sich wirklich um eine liebevolle Energie handelt oder ob es eine Energie ist, die aus Angst genährt ist.

Wenn man diese Unterscheidung getroffen hat, kann man blinde Flecken sehr schnell erkennen. Denn wenn man blinde Flecken energetisch betrachtet, so sind sie immer eine Form von Angst oder Ängstlichkeit und deshalb auch dunkel. Wenn man sich diese Frage stellt, bekommt man das relativ schnell gelöst. Nur, tun muss man es!

Aber es gibt viele Möglichkeiten. Eine andere Möglichkeit, die blinden Flecken zu erkennen, wäre, folgende Unterscheidung zu treffen: Was ist das Positive, was ich erreichen will? Was steht dem entgegen und ist das, was dem entgegen steht, eine lichte Energie oder eine dunkle Energie?

Das klingt sehr einfach und sehr banal. Es ist auch einfach, aber banal ist es nicht! Denn wenn man das tatsächlich konkret umsetzt, bekommt man eben auch den energetischen Unterschied davon, ob es eine lichtvolle oder nicht lichtvolle Energie ist. Wenn es eine nicht lichtvolle Energie ist, dann ist es auf jeden Fall in irgendeiner Form ein blinder Fleck.

Nur, wir werden vom Universum oder vom Leben häufig vor Herausforderungen gestellt, die sich im Menschlichen subjektiv unangenehm oder ungut anfühlen, manchmal steckt darin jedoch eine ganz reine, lichtvolle Energie. Das sind dann Herausforderungen, die einen wirklich weiterbringen und dann ist diese Konfrontation oder diese Auseinandersetzung kein blinder Fleck aus einer negativen Energie heraus, sondern dann ist es etwas, das in einem positive, lichte Kräfte aktiviert. Das ist dann das, was häufig als „Chance für Wachstum“ bezeichnet wird.

Herausforderungen, die einen weiterbringen, sind keine blinde Flecken im ursprünglichen Sinn. Das sind blinde Flecken, bei denen man noch nicht erkannt hat, wie viel Kraft und Licht eigentlich in einem steckt, auch Dinge zu verändern, die einem früher als unveränderlich erschienen sind.

Chamuel: Danke! „Stille als Quelle des Urtons“, das ist auch einer der Seminarinhalte. Was meinst du damit genau?

Heiko’El’Shara: Genau das! Stille ist etwas, was erstens etwas sehr Wunderschönes ist und zweitens etwas sehr Einfaches – wenn man es vollzieht!

All die Fragen, die vorher gestellt wurden, hätte man auch aus dem Blickwinkel der Stille beantworten können, weil die Stille immer den Zugang zu höherem Bewusstsein – zum eigenen höheren Bewusstsein, aber vor allem auch zum höheren Bewusstsein jenseits des Schleiers – sehr viel leichter macht und gerade in der heutigen Zeit förmlich fast schon öffnet!

Aber eigene innere Stille zu erzeugen, fällt vielen noch nicht so leicht, weil der innere Dialog ständig redet; weil einem so viele Gedanken durch den Kopf gehen; weil einen vieles beschäftigt, was die Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt und dadurch die innere Stille nicht mehr im Vordergrund steht.

Wenn aber die Stille in einem selbst vollkommen existiert, ist das, was dann kommt, der Schwingungston der eigenen Seele im erwachten Zustand! Das zu hören; das wahrzunehmen und dann vor allen Dingen auch den nächsten Schritt zu gehen, aus dieser Schwingung des Tons die Ausrichtung auf die Zukunft zu bekommen, ist etwas Wunderschönes!

Das ist etwas, das in den letzten geschätzt ein bis eineinhalb Jahren so viel stärker geworden ist: Die Wahrnehmung von vielen von dem eigenen Ton des Erwachens! Diese Wahrnehmung hat in Momenten stattgefunden, in denen wirklich Stille in einem selbst geherrscht hat; in denen die Ausrichtung und Fokussierung so intensiv war, dass alles andere für diesen einen Moment zum Erliegen gekommen ist – der innere Dialog, Gedanken und Gefühle.

In diesen Momenten der Stille ist ja nicht nichts, sondern etwas Größeres, dass sich dann offenbart! Es offenbart letzten Endes alles! In dieser Stille findet der eigene Ton des Erwachens und damit auch der Fluss der Energie des Erwachens seinen Weg in die Menschlichkeit!

Chamuel: Ich habe vorhin bei dem Thema der Achtsamkeit gedacht: Die Achtsamkeit kann doch eigentlich nur entstehen, wenn es diesen einen Moment der Stille gibt. Diesen Moment, in dem man in sich kehrt, zum Beispiel bevor man anderen Menschen gegenüber etwas ausspricht. Erst durch diese Stille kommt doch die Achtsamkeit.

Heiko’El’Shara: Meines Erachtens nicht unbedingt. Es ist natürlich wünschenswert, wenn diese Stille so etabliert wäre, das sie zum Beispiel vor einer Aussage gegenüber einem anderen vorhanden ist. Denn was mit der Stille einhergeht, ist absoluter Frieden und auch eine positive Neutralität und Bedingungslosigkeit der liebevollen Energie, die aus dieser Stille automatisch entsteht.

Aber ich finde, dass Achtsamkeit trotzdem schon weit vorher erreicht werden kann – und zwar durch die bewusste Wahrnehmung, was es zum Beispiel mit dem anderen macht, wenn ich dies oder jenes sage. Und diese Überlegung ist keine Überlegung der Stille, sondern eine Überlegung vom inneren Dialog. Oder sich die Frage zu stellen, was jetzt gerade passiert oder wie sich jemand verhalten hat; sich allein die Frage zu stellen, wie die Liebe darauf reagieren würde, ist eine Frage des inneren Dialogs und kommt somit nicht aus der Stille.

Es ist eine tatsächliche bewusste Bewusstwerdung und bewusste Entscheidung, die nicht aus der Stille heraus entsteht. Deswegen ist die Stille als Grundenergie ein Ziel, sie immer stärker zu etablieren und zu vergrößern, weil dann der Zugang dazu immer schneller und leichter wird. Die Stille selbst ist aber als Alltagsbewusstseinszustand – in Gesprächen, in schnellen Entscheidungen, Diskussionen und so weiter – noch nicht der ideale Grundzustand, um daraus zu reagieren.

Die Stille ist ein super Zustand für tiefe Innenschau, für tiefe Verbundenheit und dafür, sich selber auch auszudehnen. Aber das setzt bestimmte äußere Umstände voraus. Je mehr man Stille allerdings praktiziert, desto mehr kann man diese Stille auch tatsächlich in den hektischten und intensivsten äußeren Umständen erleben. Aber das erfordert etwas mehr Praxis. Gehen tut es – absolut!

Chamuel: Du hast den inneren Dialog einige Male erwähnt. Kannst du den Lesern bitte wieder eine kleine Übung nennen? Dieses Mal am besten zu dem Thema „innerer Dialog“. Wie können wir unseren inneren Dialog zur Ruhe kommen lassen, in die Stille bringen oder gut zur Manifestation nutzen?

Heiko’El’Shara: Eine der besten Anfangsübungen ist, sich bewusst zu machen: Was sage ich da eigentlich gerade in mir? Der nächste Schritt ist, dabei festzustellen, dass es verschiedene Ebenen gibt, aus denen man das Ganze sagt – verschiedene Tonalitäten und verschiedene Arten der Stimme –, um daraufhin diese Stimme zuerst einmal in sich selbst drin zu verändern.

Dies kann man tun, indem man sich den Gedanken, den man gerade hat, bewusst macht, feststellt, mit welcher Stimme man das gerade in sich gesagt hat, um dann die Art der Stimme zu verändern. Wenn man zum Beispiel einen sehr kritischen Gedanken hat, kann man den Gedanken selbst ruhig so sein lassen, sollte ihn aber innerlich in einer sehr liebevollen Art der Stimme wiederholen.

Wenn man das mit verschiedenen Gedanken macht, ist diese Art den inneren Dialog bewusst unter Steuerung zu bringen, eine der besten Anfangsübungen, weil man dann Stück für Stück tatsächlich Steuerung – und ich sage bewusst „Steuerung“ und nicht „Kontrolle“ – über den inneren Dialog bekommt. Dann fällt es leicht, in die Stille zu kommen, weil man dann die inneren Dialogstimmen mehr und mehr still, ruhig sein lassen kann und sie langsam verstummen lassen kann.

Das Problem mit der Stille im inneren Dialog ist immer, dass – wenn jemand versucht, seine fünf oder zehn oder wie viel auch immer inneren Dialoge alle auf ein Mal zum Stillstand zu bringen – es einen überfordert und zu nur noch mehr inneren Dialog führt als zu weniger und dann geben viele auf. Es langsam, Stück für Stück und sanft zu machen, ist sehr viel effektiver als mit bewusstem Willen.

Die beste Übung ist tatsächlich, sich bewusst zu machen, was man denkt. Einen Gedanken zu nehmen und den in einer anderen Art der Stimme zu wiederholen und dann den nächsten Gedanken zu nehmen. Das Stück für Stück über eine längere Zeit zu machen, bringt tatsächlich in die Steuerung von dem Ganzen.

Stattfinden tut es ja. Jeder hat Momente der Stille – beispielsweise in tiefer Meditation oder in Momenten des Tagträumens, nach denen man hinterher feststellt: Mensch, jetzt habe ich gar nichts gedacht! Aber in dem Moment, in dem man denkt, man hat gar nichts gedacht, denkt man ja schon wieder, dass man im Moment nichts gedacht hat – und dann ist es vorbei mit der Stille. (Es wird gelacht.)

Chamuel: Aber Stille bedeutet ja nicht, tatsächlich keine Gedanken zu haben, oder?

Heiko’El’Shara: Das hängt von der Definition von Gedanken ab.

Chamuel: Gedanken sind ja vom Prinzip Energie, ein Energiefluss.

Heiko’El’Shara: Ja, aber, wenn man sich auf die Art der Gedanken bezieht, die vom mentalen Feld herkommen, da würde es schon bedeuten, dass Stille heißt, keine Gedanken zu haben!

Es hängt davon ab, wie man Gedanken definiert. Denn es gibt zum Beispiel auch spirituelle Gedanken. Eine Vision beispielsweise ist eine Energie, die natürlich so etwas wie Gedanken erzeugt. Aber das ist eine ganz andere Qualität von Gedanken als die mentalen Gedanken.

Chamuel: Kennst du die absolute Stille in dir?

Heiko’El’Shara: Ja, absolut!

Chamuel: Stille, in der gar kein Gedanke mehr da ist?

Heiko’El’Shara: Ja, absolut. Ich praktiziere das auch täglich.

Chamuel: Was nimmst du da war?

Heiko’El’Shara: Je nachdem, was ich vorher als Absicht für diesen Zustand gesetzt habe. Zum Beispiel bei Schritten. Wenn ich Schritte mache, schalte ich die eigenen Kommentare der Gedanken aus, um dadurch wirklich die Energie der Wirklichkeit so zu erleben, wie sie im Jetzt-Moment einwirkt und transportiert wird. Dafür ist es super, die eigenen Gedanken auszuschalten!

Auch, um in der Aura oder im Lichtkörper Energien wahrzunehmen, ist es der ideale Zustand, in dem Moment vor der Wahrnehmung absolut still zu sein, weil du dadurch vollkommen frei von Bewertungen bist und einfach nur bist. Das gilt auch für jede Art von Öffnung von Kanälen.

Chamuel: Müssen wir da unterscheiden zwischen Gedanken der Dualität und der Wirklichkeit? Unterscheidest du da? Was bedeutet denn absolute Stille für dich? Es ist doch so, dass du in diesem Augenblick etwas wahrnimmst, es vielleicht nicht in dieser menschlichen Form bewertest und dennoch ist ja ein Fluss der Energie da. Es ist ein inneres Wahrnehmen, bei dem in dem Moment auch Gedanken da sind, nur sind es nicht diese bremsenden Gedanken.

Heiko’El’Shara: Nein, eben nicht! Deshalb der Versuch der Unterscheidung zwischen mentalen und spirituellen Gedanken – wobei selbst die Unterscheidung von beidem zu treffen, missverständlich sein könnte.

In den Momenten der Wirklichkeit sind keine Gedanken in dem Sinne da. Dann ist es ein vollkommenes Erleben beziehungsweise Sein! Beispielsweise ein Bewusst-Sein, ein Sein in der Energie, aber auch ein Sein in den Einströmungen der lichten Energie – und das läuft ohne Gedanken ab! Das ist dann wirklich Erleben ohne Kommentar.

Chamuel: Danke! Kommen wir zu einem weiteren Thema: Was kannst du bei den Menschen, die zu dir in die Seminare oder zu Behandlungen kommen, beobachten, wie weit das Neue Chakrasystem schon ausgebildet ist?

Heiko’El’Shara: Was ich schon länger wahrnehme, ist eine kontinuierliche Ausdehnung des Neuen Chakrasystems. Das hängt vom Blickwinkel ab: Auf der einen Seite könnte man von einer sehr schnellen Ausdehnung sprechen, auf der anderen Seite von einer langsamen, aber stetigen Ausdehnung.

Das Licht der goldenen Korona setzt sich kontinuierlich und stetig durch die verschiedenen Ebenen der Energiebahnen fort und erfüllt mehr und mehr den Raum – und das ist interessanterweise von der Qualität des Lichts immer gleich. Das heißt, dass die Lichtenergie des Neuen Chakrasystems, wenn sie sich ausdehnt, immer gleich ist, was für mich erstaunlich ist.

Die Intensität, wie es sich ausdehnt, schwankt. Auch das ist von verschiedensten Faktoren abhängig – wieder mal vom persönlichen Bewusstseinszustand; von der persönlichen, energetischen Reinheit; von der persönlichen Ausrichtung der Energien – aber die Ausdehnung des Neuen Chakrasystems läuft kontinuierlich, stetig und ist ein ständiger Wirkprozess.

Dieser geht mit den Energien der Anpassungsphase Hand in Hand. Das ist miteinander verknüpft. Aber von meiner Wahrnehmung vom Alltag her – sowohl in Seminaren als auch in Behandlungen – ist ein stetiger, kontinuierlicher Ausdehnungsprozess wahrzunehmen.

Chamuel: Und welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Entwicklung des Neuen Chakrasystems beim Menschen und den Erdenergien?

Heiko’El’Shara: Eben genau das: Die ganzen Ausdehnungen der lichten Energien in der Erde sind aus meiner Wahrnehmung heraus wie verknüpft mit den lichten Ausdehnungen des Neuen Chakrasystems der Menschen!

Um nur ein kurzes Beispiel dazu zu nennen: Wenn früher sehr starke Schwankungen in den Erdgitternetzen stattgefunden haben – wie bei Reinigungen, Klärungen und so weiter – dann war es früher oft so, dass es auch persönlich zu sehr intensiven Schwankungen und Auseinandersetzungen kam und die persönlichen Themen dadurch hochgekommen sind und so weiter.

Die Schwankungen in den Erdgitternetzen finden ja nach wie vor statt und wenn die Energie auf die nicht neue Energie des Chakrasystems trifft, dann kommt es nach wie vor zu intensiven, persönlichen Schwankungen. Die lichten Ausdehnungen der Erdgitternetzstruktur ist aus meiner Wahrnehmung heraus wie verwoben, wie verknüpft mit dem Neuen Chakrasystem, wodurch jede lichte Ausdehnung im Erdgitternetz vom Neuen Chakrasystem wie automatisch aufgenommen und übertragen wird.

Was aber auch anders herum den Zugang durch das Neue Chakrasystem zu den lichten Energien des Erdgitternetzes sehr viel selbstverständlicher, leichter und schneller macht als früher. Früher war die Intensität von dem Zugang gar nicht möglich. Auch das ist eine ganz große Veränderung. Wenn ich mich an die ganzen Übungen von ganz früher zurückerinnere – in Bezug auf Erdung, auf Verbundenheit mit den verschiedenen Gitternetzstrukturen –, dann waren da so viel mehr Schwellen der Energie dazwischen und jetzt geht das wie unmittelbar, wenn es aus dieser Energie des Neuen Chakrasystems heraus geschieht.

Aber das läuft parallel. So, wie es im Chakrasystem auch noch parallel läuft, dass das Neue Chakrasystem sich mehr und mehr etabliert, während sich die Altstrukturenergien kontinuierlich auflösen, aber noch genauso vorhanden sind.

Chamuel: Du bist im Laufe des Interviews bereits darauf eingegangen, aber um es noch einmal konkret zu machen: Was können wir tun, um dauerhafter im Vereinigten Chakra zu sein? Und was, um tiefer ins goldene Vereinigte Chakra zu kommen?

Heiko’El’Shara: Soll ich das wirklich sagen? Üben, üben, üben! (Es wird gelacht.)

Okay, das ist das eine. Aber das andere ist, dass tatsächlich durch die ständige, persönliche Weiterentwicklung – gerade auch durch die Veränderungen der Energien – die Ausdehnung des goldenen Vereinigten Chakras stetig mehr wird. Das bedeutet, dass wirklich jede persönliche Klärung, Entfaltung, Entwicklung, Ausdehnung auch immer die Grundlage dafür schafft, mehr, schneller und leichter im goldenen Vereinigten Chakra zu sein.

Chamuel: Sehr gut.

Eine Neue Zeit hält Einzug: Durch Quin’Taas stehen uns grandiose Möglichkeiten offen. Wie nutzt du persönlich diese Möglichkeiten?

Heiko’El’Shara: Ich nutze die Möglichkeiten durch Reisen nach Quin’Taas, durch Erfahren der Quin’Taas-Energie.

Also, was bei mir sehr intensiv stattfindet; was ich sehr interessant finde – um nicht „lustig“ zu sagen –, ist, dass sich Quin’Taas auf der einen Seite so unglaublich vertraut anfühlt, völlig „normal“ und wie zu Hause und auf der anderen Seite gleichzeitig vollkommen neu, wie eine komplett neue Bewusstseinsebene, die sich jetzt erst aufgetan hat. Aber gleichzeitig ist sie auch ganz vertraut.

Seit Quin’Taas zugänglich wurde, nutze ich persönlich es für alle Arten meiner Manifestationen, für Bewusstseinsentfaltung. Die Bewusstseinsentfaltung geschieht durch das Erleben der Energie von Quin’Taas, durch das Aufnehmen der Energie, aber vor allen Dingen auch durch das Reisen nach Quin’Taas. Denn jede Reise nach Quin’Taas – das ist meine ganz persönliche Erfahrung – wirkt jedes Mal wie eine Initiierung für Energieebenen im eigenen Feld, die immer schon da waren, aber wie auf Stand-by standen und die nun mit jedem Reisen wie aktiviert und eingeschaltet werden. Aus diesen vielen Aktivierungen erhöht sich das gesamte Feld der Lichtenergie stetig und dehnt sich kontinuierlich aus. Das führt wiederum dazu, dass die Verbundenheit damit immer stärker wird.

Ich nutze es für Manifestationen, für Bewusstseinsentwicklungen, aber auch für Ausgeglichenheit und sogar auch für Erdung.

Chamuel: Ich möchte dich nun zu einem weiteren Thema interviewen, und zwar zum Thema Erdheilung. Zum Einstieg möchte ich dich gerne fragen, worauf wir unseren Fokus legen müssen, um selbst die aktuelle Energielage der Erde wahrnehmen zu können?

Heiko’El’Shara: Auf die aktuelle Energielage der Erde… Das ist kaum zu erklären. Auf der einen Seite ist es total einfach, auf der anderen Seite ist es ein komplexerer Vorgang. Da gibt es nicht eine Skala, an der man das ablesen kann. Das ist ein vielfältiges Muster – wie die Aura. Nur eben in einem viel größeren Rahmen.

Chamuel: Was machst du da als Erstes?

Heiko’El’Shara: (Heiko lacht.) Als Erstes grenze ich es auf die Ebenen ein, die jetzt … Alleine das Wort „jetzt“ ist zum Beispiel eine Eingrenzung. Die Erde besteht ja aus mindestens – wenn nicht noch mehr – Energieebenen wie ein Aurafeld oder ein Aurasystem. Bei diesen Wahrnehmungen muss man immer zuerst den Fokus richten und der Fokus beginnt zum Beispiel schon auf den Zeitrahmen des Jetzt oder diesen Monat, den nächsten Monat, die vergangenen zwei, drei Monate. Und dann kommen die entsprechenden Ebenen dazu – aber das kann ich ganz schlecht beschreiben. Auch da gibt es ja emotionale Ebenen, mentale, spirituelle, physische Ebenen und diese Schwingung in ihrer Wirkung zu lesen, ist letzten Endes eine Frage vom Bewusstsein.

Chamuel: Lernt man das Wahrnehmen der Erdenergie bei deiner Ausbildung zum Erdheiler?

Heiko’El’Shara: Kann man.

Chamuel: Was sind die Ziele der Ausbildung zum Erd- und Raumheiler?

Heiko’El’Shara: Genau das. Jede Art von Räumen, aber auch Erdgitternetzstrukturen zu heilen, wo Heilung notwendig oder sinnvoll ist. Das ist das eine. Das andere ist aber auch die permanente Ausdehnung des Positiven, die – für mich zumindest – eine Grundlage in der gesamten Bewusstseinsarbeit der Neuen Zeit ist.

Es geht grundsätzlich darum, die ganze vorhandene, lichte Energie endlich zum Wirken bringen zu lassen. Es geht aber auch darum, Störungen im Energiefluss bis hin zu Verletzungen und festgesetzten Negativenergien, Anhaftungsenergien zu heilen, aufzulösen und vor allen Dingen den Einklang zwischen Raumenergie, Erdenergie und den an den entsprechenden Orten lebenden oder arbeitenden Menschen herzustellen – und das in Bezug zu allem:

Angefangen von Wasseradern, Erdstrahlungen und Elektrosmog, bis hin zu Anhaftungen alter spiritueller, emotionaler oder mentaler Energie und so weiter und so fort. Komplett! Übergeordnet steht aber immer die Verbundenheit der lichten Energien, die überall existieren, mit den lichten Energien der Wirklichkeit, die auch überall existieren!

Chamuel: Welche sind die wichtigsten Energiegitternetze, die für einen Erd- und Raumheiler eine Rolle spielen? Kannst du uns Beispiele nennen, wie sich die verschiedenen Gitternetze anfühlen können oder wie sie aussehen können? Woran kann man sie unterscheiden? Und woran kann man die unterschiedlichen Energiezustände eines Gitternetzes unterscheiden?

Heiko’El’Shara: Ich tue mich da wegen der Aura-Arbeit relativ leicht. Das ist quasi wie die Aura eines Raumes, eines Stücks der Erde. Welche Energiegitternetze davon wichtig sind, ist schwierig zu sagen, weil alle wichtig sind. Es ist grob wie immer in physisch, emotional, mental und spirituell zu unterscheiden. Aber auch da gibt es verschiedene Zwischenebenen.

Das ist wie im Physischen auch, wo der Körper ein Überbegriff ist für Knochen, Muskeln, Sehnen, Organe und so weiter, die alle eine unterschiedliche Einzelschwingung in sich tragen. Da kann man auch nicht sagen, dass die eine wichtig ist und die andere nicht so wichtig. Wichtig sind letzten Endes alle davon, wenn sie dafür wichtig sind, dass die gesamte Schwingung optimal und lichtvoll ist.

Wie sich die einzelnen Energiegitternetze und Ebenen unterschiedlich anfühlen, ist von der Wahrnehmung her wieder absolut individuell. Was man immer unterscheiden kann, ist, ob es sich lichtvoll anfühlt oder ob es sich nicht lichtvoll anfühlt. Das nimmt jeder anders wahr, ist aber dennoch vom Prinzip her gleich: Man kann zum Beispiel unterscheiden, ob eine Schwingung drin ist, die zäh, schwer, störend oder aggressiv ist; die negativ im Sinne von dunkel ist; oder ob es lichtvoll, leuchtend, strahlend, glänzend und glühend ist.

Chamuel: Und wie nimmst du persönlich solche Unterschiede wahr? Ich denke mir, es gibt Menschen, die es körperlich wahrnehmen, andere nehmen es über ein Gefühl oder über innere Bilder wahr.

Heiko’El’Shara: Ja, das sind aber letzten Endes nur verschiedene Wege zu ein und derselben Wahrnehmung.

Chamuel: Wie ist es bei dir persönlich?

Heiko’El’Shara: Ich kann wechseln – je nachdem. Ich kann es mir anschauen, es nur als Energie wahrnehmen. Ich kann es mit dem Körper spüren – mit den Händen, mit den Füßen, auch mit dem gesamten Körper – je nachdem, wie tief ich mich darauf einlasse. Sowohl als auch.

Manchmal kann man Energien sogar riechen. Das ist auch nur ein weiterer Kanal.

Chamuel: Ja, das höhere Riechen. (Es wird gelacht.) Ja, aber das stimmt.

Heiko’El’Shara: Ja, wirklich. Wir haben das bei Erdheilerseminaren schon häufig erlebt, dass sich während einer Reinigung der Geruch total geändert hat und wenn die Reinigungen abgeschlossen und fertig waren, ein komplett anderer Geruch geherrscht hat, obwohl jetzt niemand Parfum versprüht hat.

Chamuel: Oder Essenzen.

Heiko’El’Shara: Oder Essenzen.

Wie immer gibt es viele Arten, um das wahrzunehmen. Jeder hat seine bevorzugte. Wichtig ist immer, es erst einmal überhaupt zu entdecken, die vorhandene zu nutzen und dann bauen sich Stück für Stück die anderen Wahrnehmungsmöglichkeiten auf. Aber pauschal kann man das nicht beantworten.

Viele spüren das. Deshalb kann es ja auch jeder spüren.  Der Unterschied ist nur immer: Kann ich das Spüren bewusst steuern oder nicht? Das ist, finde ich, ein ganz wichtiger Unterschied, weil ja nach wie vor viele davon wie mitgenommen werden und quasi in die Wahrnehmung hineinstolpern und das an manchen Orten intensiv spüren, wiederum an anderen gar nicht.

Aber das kann man regeln und steuern, um es bewusst einzuschalten, auszuschalten und vor allen Dingen um bewusst wahrzunehmen, was ist wo wie, in welchem Zustand und was muss getan werden, um das Ganze zu heilen und lichtvoll zu machen.

Chamuel: Du bist in Sachen Erd- und Raumheilung einen Schritt weitergegangen und bietest seit diesem Jahr eine Zusatzausbildung zum Erd- und Raumheiler an. Was lernt man denn da zusätzlich zur Grundausbildung? Oder warum hast du diese Zusatzausbildung ins Leben gerufen?

Heiko’El’Shara: Weil Entwicklung immer weitergeht! Weil sich die Erdenergien und die kosmischen Energien verändern und damit auch die Möglichkeiten. Das ist ein ständiger Antrieb, immer die effektivsten, neuesten und der übergeordneten Zeitenergie entsprechenden Möglichkeiten einfach auch weiterzugeben und die Entwicklung des Bewusstseins in praktische Umsetzung zu bringen.

Ich kann nicht den ganzen Seminarinhalt aufzählen, aber eines, was sich zum Beispiel verändert hat, ist, dass es früher sehr viel schwieriger war, richtige Kraftorte zu erzeugen – und das geht im Vergleich zu früher mittlerweile relativ einfach – auch bei sich zu Hause, im Garten oder auf dem Grundstück.

Was sich auch verändert hat, ist die Schnelligkeit und Leichtigkeit im Zugang zu der Welt der Naturwesen. Das war früher mit sehr viel mehr Aufwand und viel mehr Voraussetzungen verbunden. Heute geht das so viel leichter und schneller. Allein schon durch die Integration des blau-weißen Volks in die Erdheilung und Raumreinigung kann man komplett neue Ebenen mit hinzunehmen. Das ist in der Grundausbildung nicht mit drin, weil es da von der Zeit her nicht den Platz hat.

Ein weiterer Bestandteil ist, die Verbundenheit der kosmischen und der Erdenergiegitternetze mit dem konkreten Platz und den Raumenergien herzustellen, sodass man zum Beispiel die Disharmonien, die manchmal noch entstehen, harmonisieren kann. Wenn beispielsweise intensive kosmische Energieeinstrahlungen kommen, kann das Räume, in denen Menschen leben, auch von ihrer Energiestruktur stark ins Schwanken bringen, was viele dann merken.

In Bezug darauf ist eins der Ziele, die Harmonie herzustellen, sodass sich die ganzen positiven kosmischen und Erdenergieeinströmungen absolut harmonisch im Raum, im Haus oder an dem Ort verteilen und integrieren; dass die Schwankungen weniger intensiv werden; dass die Ausdehnung des Lichten wie von alleine kontinuierlich genährt wird; dass das Ganze – was ja immer Sinn und Zweck ist – ein Selbstläufer des Positiven wird und nicht ständig nachgearbeitet werden muss.

Chamuel: Und welche Rolle spielen die Naturwesen für Erdheilungen?

Heiko’El’Shara: Sie können eine große Rolle spielen! Durch die Einbeziehung der Naturwesen erreicht man Ebenen, die man mit dem menschlichen Bewusstsein – ich möchte nicht sagen – nicht

erreicht, aber die man zumindest sehr schwer erreicht, weil die Naturwesen dort zu Hause sind. Sie sind ja überall und existieren überall! Sie sind auch dafür da, die Energien der Erde zu lenken, zu steuern und haben eine unheimlich wichtige Aufgabe!

Diese Aufgabe, die sie sowieso erfüllen, mit der Aufgabe der Erd- und Raumheilung zu verbinden, ist eine Erleichterung und gleichzeitig etwas Wunderschönes und Faszinierendes. Dadurch geht – wie schon gesagt – vieles leichter und schneller. Das kann man sich oft erst mal gar nicht so vorstellen, aber damit wird eine ganz neue Welt eröffnet!

Chamuel: Und was sind deine Lieblingsnaturwesen? (Heiko lacht.)

Heiko’El’Shara: Ich liebe sie alle! (Es wird gelacht.)

Ich kann das nicht sagen. Ich liebe sie wirklich alle! Jede Ebene der Naturwesen – ob es jetzt nun Erdgeister sind, Luftwesen, Wasser- oder Feuerwesen – sie sind alle wunderbar und haben ihre Aufgaben!

Chamuel: Wie kann man denn mit Naturwesen in Kontakt treten? Sicherlich wissen viele schon die Antwort auf diese Frage, aber für diejenigen, die es vielleicht noch nicht so genau wissen oder sich da vielleicht noch nicht so sicher sind: Wie kann man denn Kontakt zu den Naturgeistern herstellen?

Heiko’El’Shara: Durch Stille! Durch den Sinusstrahl, den Herzensstrahl

Für mich ist es immer eine Frage des Bewusstseins und der Ausrichtung des Bewusstseins vom Fokus. Was vielen hilfreich ist, ist erst einmal eine Unterscheidung zu treffen, mit welchem Element sie in Kontakt treten möchten. Das ist für viele ein sinnvoller Anfang.

Was für viele am leichtesten zugänglich ist, sind die Naturwesen aus der Welt der Pflanzen und Bäume – die Baumgeister beispielsweise. Das ist für viele leichter zugänglich als zum Beispiel Luftnaturwesen. Die Blumenelfen und Baumgeister sind einfach von der Energie etwas manifester und stellen auch von sich aus einen leichteren Zugang zu uns her. Der Punkt ist immer, dass man den Kontakt nie erzwingen kann!

Chamuel: Spielt da Achtsamkeit eine große Rolle?

Heiko’El’Shara: Ja, eine ganz große! Das liegt daran, dass gerade Naturwesen – zumindest meiner Erfahrung nach – viel mehr in unserem Energiefeld sehen und wahrnehmen, als die meisten vermutlich glauben. Die Grundenergie der Achtsamkeit ist ein Licht, dass sie absolut erkennen. Menschen, die ein liebevolles und achtsames Licht aussenden, können sich dadurch sehr viel leichter nähern und in Kontakt treten als Menschen, die das nicht so in sich tragen.

Das ist nicht wie bei einem Telefonanruf, bei dem man annimmt, dass der andere drangehen muss, nur weil man anruft. Die Naturwesen sortieren durchaus aus – wenn man so sagen möchte – und Naturwesen haben ja auch einen eigenen Charakter, eine eigene Energie. Manche sind gesprächiger, andere sind weniger gesprächig. Manche sind sehr mitteilsam und zugänglich, andere sind eher zögerlich, vorsichtig und zurückhaltend. Das ist wie bei den Menschen auch.

Aber Achtsamkeit und Liebesenergie ist meines Erachtens die Grundvoraussetzung, zumindest für die Welt der Naturwesen, weil sie dieses Licht erkennen und wenn sie es nicht erkennen, sich auch nicht zeigen. Und da reicht es eben nicht aus, zu sagen: Okay, jetzt denke ich mal kurz achtsam und dann zeigen sie sich. (Es wird gelacht.) Sondern das muss als Grundenergie in der Seele vorhanden sein.

Grundsätzlich ist das ja in jedem Menschen drin. Deshalb gilt, dass jeder den Kontakt herstellen kann. Aber es gibt ein Unterschied der Intensität, wie dieses Licht leuchtet – was auch ein Bestandteil des Montagsseminar ist.

Chamuel: Kannst du uns allgemein von besonderen Erdheilungen erzählen, die dir nachhaltig in Erinnerung geblieben sind? Oder vielleicht von einer, die dir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist?

Heiko’El’Shara: Oh, da gibt es viele! Das Faszinierende daran ist, dass jede Erdheilung anders ist. Jeder Ort ist anders, jedes Haus, sogar jeder Raum ist anders. Das ist jedes Mal aufs Neue wieder faszinierend, weil da wirklich alles zusammenkommt, was an diesem Ort an Energien herrscht. Ich habe Erdheilungen von Südengland bis Italien und sonst wo gemacht und keine war gleich.

Chamuel: Gibt es irgendeine Geschichte, die du uns vielleicht erzählen kannst, an der uns die Auswirkungen im Positiven, der Effekt besonders gut deutlich wird?

Heiko’El’Shara: Die Auswirkungen sind immer intensiv. Selbst an Orten, die vorher schon von der Grundenergie gut waren, waren die Auswirkungen intensiv ins Positive. Es reicht von simplen, banalen Dingen wie Menschen, die jahrelang in ihrem Zuhause nie gut geschlafen haben und nach einer Erdheilung – und das dann jahrelang – völlig ruhig, normal tief und gesund schlafen; von Kindern, die Einschlafschwierigkeiten, Albträume bis hin zu Kränklichkeiten hatten, was nach Erdheilungen manchmal völlig verschwunden ist; bis hin zu sogenannten „Geistererscheinungen“, die nach Erdheilungen vollkommen aufgehört haben; von Geräuschen, die jede Nacht wiedergekommen sind – beispielsweise Treppensteigen, bis hin zu Erscheinungen, bei denen Menschen wahrgenommen haben, dass sich da jemand aufs Bett setzt, obwohl nie jemand da war –, was nach den Erdheilungen vollkommen aufgehört hat.

Es gibt Tausende von möglichen, tollen Beispielen, weil es jedes Mal aufs Eigene faszinierend ist!

Was zum Beispiel vor Kurzem wieder sehr eindrücklich war: Da war jemand allein schon durch die Energie, wo er wohnt – was verständlich war – in einem totalen Zustand der Verwirrung und hatte Schwierigkeiten klar zu denken, sich wohlzufühlen und auch beruflich etwas voranzubringen. Was unmittelbar nach der Erdheilung bei der Person sofort wahrnehmbar war, war die Klarheit in den Gedanken; die Ruhe, die sich ausgebreitet hat; die Kraft, die jetzt ins Tun einfließen konnte und so weiter.

Es gibt ganz viele, schöne Beispiele!

Chamuel: Lieber Heiko, das klingt nach einer lohnenswerten Ausbildung! (Heiko lacht.)

Heiko’El’Shara: Absolut, sonst würde ich sie nicht anbieten.

Für viele ist Erdheilung und Raumreinigung auch ein sehr viel leichterer Zugang zur Welt der energetischen Arbeit oder zur Welt der Energie, weil es eben so unmittelbar erlebbar ist.

Chamuel: Ist das der Mehrwert, den jeder neben der beruflichen Ausbildung zum Erd- und Raumheiler für sich persönlich herausziehen kann? 

Heiko’El’Shara: Was jemand persönlich erhält, ist Bewusstsein, Fähigkeiten, Können, Wissen. Was aber das Interessante ist: Die Ausbildung ist wirklich für die Erde, für die Plätze, für die Orte und Räume – und trotzdem hat in all den Jahren bei jedem Einzelnen immer ganz viel persönliche Heilung stattgefunden, obwohl das jetzt nicht der primäre Fokus ist, worum es in der Ausbildung geht. Natürlich kommen dadurch auch häufig eigene Erdungsthematiken mit in den Fluss und können teilweise sogar geheilt werden.

Chamuel: Oder auch das Bewusstsein, das für Energie hergestellt wird.

Heiko’El’Shara: Auch das. Aber die Ausbildung hat immer einen sehr erdenden Effekt! Das finde ich sehr spannend.

Chamuel: Dann, lieber El’Shara, würden sich die Leser abschließend über einen Energielagebericht rund um das Kryon-Festival freuen. Kannst du und magst du uns bitte eine kleine Prognose für diesen Zeitraum geben?

Heiko’El’Shara: Also, Zukunftsprognosen sind immer schwierig, weil sie nie in Stein gemeißelt sind.

Chamuel: Und wahrscheinlich ganz besonders um das Festival herum.

Heiko’El’Shara: Richtig, ganz besonders um das Festival herum und speziell zum Festival!

Auf die Gefahr hin, dass ich mich zum x-ten mal wiederhole: Es wird – so, wie ich das von den Erdenergien und kosmischen Energien wahrnehme  – einzigartig und großartig, was dabei geschieht! Ich weiß nicht, wie ich es in Worte fassen soll, aber das, was ich wahrnehme, ist wie eine weitere Dimensionsöffnung, die da stattfindet! Es ist wie ein Ankommen von Lichtenergie. Mein Eindruck von den Erdenergien ist, dass sich da etwas unsagbar Schönes, Großes verbindet, ankommt, in Kontakt tritt und sich wirklich wie eine neue Welt eröffnen kann!

Von den Auswirkungen her ist es eine sehr tief durchdringende, friedliche, ruhige, liebevolle Energie der Kraft, des Seins, der Stärke und der Verbundenheit. Das Festival – was da passiert – ist immer schwer in Worte zu fassen, denn vieles von den Auswirkungen ist noch Jahre später wahrnehmbar. Das merke ich im Rückblick. Ich schaue mir die Entwicklung ganz oft an und erkenne noch Jahre später: Ah! Okay, die und die Veränderung, die jetzt stattfindet, hat mit dem und dem Festival begonnen. Das Festival ist ja immer der Eröffnungszeitraum und vieles von dem, was da geschieht, ist noch Jahre später als Nachhall der Schwingung wahrzunehmen.

Mein Eindruck für dieses Festival ist von den Erdenergien her Balance, Ausgeglichenheit, Stabilität und gleichzeitig aber auch eine Öffnung für vollkommen neue, großartige Ebenen der Energie. Es ist wie eine Eröffnung!

Chamuel: Danke sehr! Du bist eigentlich schon am Kofferpacken. Wohin geht deine Reise?

Heiko’El’Shara: Nach Österreich.

Chamuel: Um was dort zu tun?

Heiko’El’Shara: Das Auracamp.

Chamuel: Und was macht man im Auracamp?

Heiko’El’Shara: Das ist keine Frage fürs Interview. (Heiko lacht.) Das ist das Nonplusultra aller Aurakurse. Ich habe das Auracamp deshalb kreiert, weil es mal schön ist, viel Zeit für jeden Einzelnen zu haben. In den Kursen ist oft zu wenig Zeit für Details oder Feinheiten und da ist eine Woche schön, in der es sich nur um jeden Einzelnen dreht, seine Aura in allen möglichen Facetten voll zu erleben.

Chamuel: Das klingt gut! Danke und An’Anasha für dieses schöne Interview!

Heiko’El’Shara: An’Anasha! Vielen Dank! Ich hoffe, meine Antworten waren nicht zu kryptisch und zu allgemein, aber ich tue immer mein Bestmögliches, um die Fragen zu beantworten.

Chamuel: Nein, damit werden wir alle, die das lesen, sehr zufrieden sein.

Heiko’El’Shara: Ich hoffe es sehr!

Chamuel: Dir wünsche ich eine schöne Zeit!

Heiko’El’Shara: Vielen Dank, dir auch und ich wünsche uns allen ein wundervolles, grandioses Festival!

Chamuel: An’Anasha! Ebenso.

Heiko’El’Shara: An’Anasha!

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