Ein Interview mit Benjamin Chamuel Heller

Shana: Hallo und Omar Ta Satt, lieber Benny Chamuel!

Chamuel: Omar Ta Satt, liebe Shana!

Shana: Seit über sieben Jahren gibst du insgesamt bereits das Magazin der golden-blauen Frequenz heraus. Dennoch hast du nur sehr selten die Möglichkeit genutzt, direkt etwas von dir und deinem vielseitigen Wirken zu berichten. Deshalb freue ich mich umso mehr, dich für diese Ausgabe des STERNENBOTEN interviewen zu dürfen!

Chamuel: Ja, jetzt ist es dann endlich soweit und du hast mich zu einem Interview überreden können. Das hat jetzt ein paar Jahre gedauert! (Chamuel lächelt.) Also, ich freu mich sehr!

Shana: Starten wir doch einfach gleich mit den ersten Fragen: Auf deiner Internetseite sagst du von dir selbst, dass dein Leben seit zwanzig Jahren von tiefer Spiritualität geprägt ist. Was meinst du damit genau? Wie zeigt sich die Spiritualität in deinem Leben im Allgemeinen und in deinem Alltag im Konkreten? Erzähl doch mal.

Chamuel: Was bedeutet tiefe Spiritualität für mich? Ja, gute Frage! Das hatte vor zwanzig Jahren natürlich eine ganz andere Bedeutung für mich als heute, denn das Leben ist ja im stetigen Wandel. Kein Tag, keine Woche, kein Jahr ist dasselbe. Seitdem hat sich natürlich sehr viel verändert.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass die tiefe Spiritualität einhergeht mit der tiefen Sehnsucht. Diese Sehnsucht konnte ich vor zwanzig Jahren noch nicht wirklich benennen – und doch war sie da. Ich habe sie damals tatsächlich noch als tiefe Traurigkeit wahrgenommen.

Damals las ich viele Bücher – darunter auch die von Kryon – und war fest entschlossen, mein Leben darauf aufzubauen, wenn ich auch noch nicht wusste, in welcher Form das sein sollte. Ich glaube, ich bin meinen Freunden dann und wann ganz schön auf die Nerven gegangen, denn wenn ich redete, dann meist darüber. (Chamuel lächelt.) Aber es ging nicht anders!

Es sollten noch einige Jahre vergehen, bis ich hierher nach Rosenheim kommen konnte. Und auch wenn das Wort „Spiritualität“ heute immer noch stark im Wandel ist, so war das für mich ein ganz besonderer Wendepunkt.

Wenn ich heute von tiefer Spiritualität spreche – als Teil der golden-blauen Familie –, dann spreche ich in erster Linie von der Liebe zu Jesus, von Kryon und den 36 Hohen Räten und natürlich zu Sabine Sangitar, die diesen Weg so wahrhaftig behütet. 

Dann spreche ich aber auch von Menschlichkeit, Echtheit und vom tiefen Fühlen, wenn das auch manchmal nicht so einfach ist. Hierbei geht es aber auch eher darum, den Mut zu haben, seine Komfortzone zu verlassen und das Abenteuer immer wieder zu wagen. Das ist natürlich ein Lernprozess, auch für mich.

Tiefe Spiritualität bedeutet für mich persönlich aber auch, nicht immer den leichtesten Weg zu wählen, so verlockend das auch manchmal sein mag. Das bedeutet wiederum, mir jeden Tag bewusst zu machen, warum ich hier bin und wie wichtig und tragend jede getroffene Entscheidung ist.

Und auch wenn es Tage gibt – und auch die gibt es manchmal –, an denen die Sonne vielleicht mal nicht so hell auf mein mentales Feld scheint, so kann ich behaupten, dass es keinen Tag gibt, an dem ich nicht diese tiefe Liebe und Verbindung zu all dem spüren kann.

Shana, das ist wirklich ein sehr großes Thema und ich hoffe, ich habe dir hiermit auch gleich schon deine zweite Frage beantwortet.

Shana: Tja, das Prinzip Hoffnung … (Shana lächelt.) Ja, zum Teil. Vor allem aber hast du gleich mindestens fünf neue Themen eröffnet, auf die ich nach und nach gern noch tiefer eingehen möchte: diese tiefe Liebe von und zu Jesus, Kryon, den 36 Hohen Räten, Sabine Sangitar und dem Weg unserer golden-blauen Familie.

Aber bleiben wir doch noch ein bisschen bei deinem persönlichen Umgang mit Spiritualität in deinem Alltag und führen so gleich das Thema der Menschlichkeit ein, worüber ich dir auch gern mehr entlocken möchte.

Ich bin mir sicher, dass du da viele Hilfen und Energien, die uns die Geistige Welt bringt, in einer Weise anwendest, dass es für uns alle wertvolle Tipps sein können. Wie schaffst du es zum Beispiel, wenn die Sonne mal nicht so hell in deinen Gedanken strahlt, dich trotzdem wieder so auszurichten, dass du diese tiefe Liebe und Verbundenheit fühlen kannst?

Chamuel: Wer sagt denn, dass ich oder wir nicht beides gleichzeitig machen können? Wenn ich von der Liebe spreche, dann meine ich nicht ausschließlich die in Glücksgefühlen spürbare Liebe. Schon auch! Aber wir können sehr wohl tiefe Liebe und Verbundenheit fühlen, während unsere Gedanken gerade einen anderen Film drehen.

Für mich sind das zwei ganz unterschiedliche Ebenen. Das ist doch in einer menschlichen Beziehung auch nicht anders, wenn es zum Beispiel Streit gibt, im Hintergrund jedoch die tiefe Liebe und das Vertrauen spürbar ist.

Du möchtest sicherlich fragen, wie ich aus negativen positive Gedanken forme. Ich weiß, dass viele unter uns da energetisch sehr professionell rangehen, die verschiedenen energetischen Ebenen abtasten, abfragen und so weiter. Und ich muss sagen, dass ich das sehr bewundere – vor allem wenn ich sehe, wie gut das immer klappt. Ich persönlich mache da eigentlich gar nicht so viel. Was ich hauptsächlich tue, ist, meine Schritte zu gehen.

Es kommt natürlich auch immer ganz darauf an, was der Grund für meinen trüben Geist ist. Es kann durchaus auch mal sein, dass eine Energie sich erstmals ihren Weg auf unseren Planeten bahnt – das macht ja auch was mit uns.

Ich erinnere mich noch gut daran, als Anashka erstmals den Weg zu uns gefunden hat – das war noch vor dem offiziellen Start am Sol’A’Vana-Fest – und ich Sabine fragen musste, was denn da los ist. Das ist ein ganz klares Beispiel dafür, dass beides sehr wohl möglich ist: Die Liebe und tiefe Verbundenheit zu spüren – denn das passiert, wenn die Wirklichkeit einströmt – und gleichzeitig einen etwas eingeschüchterten Verstand zu haben.

Sorgen aber ganz menschliche Dinge für ungute Gedanken, dann lege ich meine Kopfhörer ein, wie zuvor schon erwähnt, und mache einen Spaziergang mit meinen Sol’A’Vana- oder Pionierschritten. Oder ich besinne mich immer wieder auf die Gnade, die mir hier jeden Tag zuteil wird.

Aber natürlich gibt es auch immer wieder Dinge, die geschehen, die für mich nicht so einfach zu beheben sind und auch mal Widerstände auslösen.

Shana: Und wie bringst du den Mut auf, deine inneren Widerstände zu überwinden und dich auf das tiefe Fühlen einzulassen?

Chamuel: Gute Frage! Wie mache ich das? (Chamuel lächelt.)

Es kommt natürlich ganz darauf an, ob das im Alltag ist oder bei unseren wunderschönen Live-Veranstaltungen. Und ja, es kostet immer wieder Mut, mich dem ganz hinzugeben – andererseits geht es auch gar nicht anders. Der Schlüssel hierzu ist die Liebe!

Die Liebe zur Geistigen Welt, zu den Channelings und zu all dem, was passiert. Ich meine, was kann es denn Größeres geben, als hier mit dabei sein zu dürfen? Nichts berührt mehr als das! Also, mich zumindest.

Shana: Kannst du uns an persönlichen Beispielen deine Erkenntnisse zu der Wichtigkeit des tiefen Fühlens nahebringen, sodass es uns vielleicht auch motiviert, dieses Abenteuer, sich darauf einzulassen, zu wagen?

Chamuel: Ich denke, viele von uns konnten das tiefe Fühlen sicherlich schon auf die eine oder andere Weise erfahren. Ich glaube, dass ich erst am Anfang stehe, was das tiefe Fühlen anbelangt, und kann nur ahnen, wo das noch hinführt. Das tiefe Fühlen in Verbindung mit einem Channeling ist wie ein Zuhausesein.

Auch wenn das alles für mich nicht ganz neu ist, so fühle ich mich dennoch nicht dazu in der Lage, abschließende Ratschläge diesbezüglich geben zu können. Es gibt aber nur diesen einen Weg und der führt nun mal über das Fühlen. Wir, von der golden-blauen Frequenz, sollten das wissen, denn wir konnten sehen, dass Jesus danach gelebt hat. Vielleicht ist diese Tatsache an sich schon motivierend genug.

Shana: Ja, Jesus verbindet, berührt und bewegt uns alle auf einzigartige Weise – das küsst in mir die Sehnsucht wach. (Shana lächelt.)

Der Umgang mit der Sehnsucht, die ja ein Gefühl der Wirklichkeit ist, gehört auch zum Lernen des Neuen Fühlens. Wie verschiebst du deine Wahrnehmung tiefer Traurigkeit ins Positive und was machst du, wenn dich die Sehnsucht mal wieder voll erwischt?

Chamuel: So kommen wir jetzt vom tiefen Fühlen in das Neue Fühlen, also der Fähigkeit, zu erkennen, was hinter einem scheinbar vertrauten Gefühl steht.

Also, wenn ich ehrlich sein darf, ich bin gar nicht so der Typ Mensch, der solche Dinge akribisch analysiert und sich fragt, wie ich nun dieses oder jenes in etwas Positives verwandeln kann. Manchmal spürt man halt einfach die Sehnsucht oder fühlt sie in Form von Traurigkeit.

Die Frage beinhaltet aber bereits die Antwort: Fühle, was die Traurigkeit tatsächlich ist. Die Sehnsucht beinhaltet auch immer eine tiefe Verbundenheit mit allem, was ist – und das ist doch etwas Positives!

Shana: Ich finde, es setzt schon ein hohes Bewusstsein voraus, überhaupt anzunehmen, dass hinter einem bestimmten Gefühl in Wirklichkeit etwas ganz anderes steht, als ich zunächst oberflächlich wahrnehme. Da geb ich dir vollkommen recht: Die Schulungen, die wir von Sangitar und der Geistigen Welt erhalten, sind eine Gnade! Wo wären wir ohne sie?

Aber wie frage ich jetzt weiter? Ich merke schon, ich denke zu kompliziert. In Wahrheit ist es wie immer viel einfacher: atmen, fühlen, lieben, leben und wieder atmen. Na, dann hätten wir das geklärt – danke für das Gespräch … (Shana lacht.) Nein, Scherz beiseite. Die Entwicklung geht ja immer weiter und so fallen mir bestimmt auch noch ein paar sinnvollere Fragen ein.

Na dann, lass uns mehr in die Tiefe gehen! Du hast von Jesus als Quelle unserer Motivation gesprochen. Ich erinnere mich noch, als wäre es erst gestern gewesen, wie sehr mich dein Beitrag zu dem Jesus-Bildnis, das du zum 98. Pionierschritt gemalt hast, berührt hat.

In der Zwischenzeit haben uns einige Channelings in diese für uns so über alles wichtige Inkarnation mit Jesus geführt. Zuletzt wurden uns auf dem Jesus-Seminar Seelenerinnerungen zu dem gezeigt, wie sich Jesus uns menschlich gezeigt hat. Magst du uns wieder an deinen Seelenerinnerungen mit Jesus teilhaben lassen? Oder anders gefragt: Was würdest du uns heute von Jesus erzählen, um ihn uns noch näherzubringen?

Chamuel: Jesus berührt mich so tief und ist mir so nah! Ich sehe einen Freund und einen Menschen, der seine Göttlichkeit in allen erdenklichen Facetten erkannt hat. Ich sehe ein liebendes Wesen aus der höchsten Quelle der Liebe, das sich bereit erklärt hat, in eine Welt einzutauchen, die bereits sehr, sehr lange vergessen hat und den Ausgang nicht mehr sehen kann.

Und das Mensch gewordene Liebeslicht bewegt sich auf beiden Ebenen gleichzeitig und könnte schon längst in tiefster Glückseligkeit – unberührt von dualen Strukturen – ein Leben führen, wie wir es uns alle wünschen würden. Doch es, er, hat sich in die Menschen verliebt!

Er kann es sehen, was jeden Einzelnen davon abhält, den Ausgang zu finden. Selbst die Menschen, die ihm nichts Gutes wollen, erkennt er in ihrer wahren Essenz und weiß, dass sie nur Angst haben und nicht wissen, was sie tun – Angst davor, diese unglaubliche Liebe zu fühlen.

Und er weiß, dass der einzige Weg ist, diesen Menschen in den meisten Fällen als Mensch zu begegnen und sie ganz tief in ihren Herzen zu berühren, mit ihnen zu weinen und zu lachen, einer von ihnen zu sein. Und das tut er! Er tut es und ist sich der Risiken zu jeder Zeit bewusst. Er gab oft etwas von sich, nur um jemanden etwas bewusst zu machen.

Ich sehe einen Mann, der sich als Projektionsfläche zur Verfügung stellt. Es gab die Menschen, die ihn einzig als Gottes Sohn sehen wollten. Es gab die, die ihn nur als Mensch erkennen konnten und es gab die, die so viel Angst in sich trugen, dass sie ihm böse Absichten unterstellten. Er wusste, dass er jeden dort abholen musste, wo er oder sie nun einmal stand.

Das sind jetzt einfache Worte, die Situationen zu erklären, aber tatsächlich in einer solchen Position zu stecken, ist dann noch einmal eine ganz andere Erfahrung – vor allem dann, wenn man sie mit allen Aspekten fühlt.

Das war ja das Dilemma für Jesus, dass er eben alles war: Mensch und damit Freund, Vater, Ehemann und eben auch Gottes Sohn – und er wusste, dass dies der einzige Weg ist. Er kam ja, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Ein Zeitalter, in dem auch das Menschsein an sich erlöst werden sollte – und das geht nur in der vollen Annahme dessen.

Shana: Das Gefühl, dass es in mir auslöst, wenn du von Jesus sprichst, ist unbeschreiblich. Darin würde ich gerne noch tiefer eintauchen …

Mir sagen deine Erzählungen von Jesus, dass du ihn sowohl als Gottes Sohn als auch als Mensch erkannt hast, nicht entweder oder.

Chamuel: Ich hoffe zumindest, dass ich ihn zu jederzeit so sehen konnte. Aber auch wenn es vielleicht anders war – das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen –, er war ja hier, um uns das zu lehren und zu zeigen, dass beides möglich ist.

Shana, es fällt auch mir nicht leicht, all die kleinen Bilder zu einem großen Bild zusammenzufügen, um mit Sicherheit sagen zu können: Genau so war das! Ich möchte da eher etwas zurückhaltender sein, denn es ist so wichtig, dass zum einen nur die Wahrheit über Jesus gesagt wird und zum anderen ist es natürlich auch wichtig, dass jeder Einzelne von uns in diese so wichtige Inkarnation reist und seine eigenen Bilder empfängt. Auch das hat eine tragende Bedeutung.

Aber was uns, glaube ich, alle sehr berührt hat – wissend oder nicht –, war, dass Jesus in allem, was er tat, so echt und voller Liebe in ihren vielen Facetten war; dass alles, jeder Blick, jede Geste, jede Tat spürbar von solch einer tiefen Bewusstheit geprägt war.

Wenn manch einem das vielleicht nicht an der Oberfläche bewusst wurde, die Seele hat es mit Sicherheit spüren können. Und für die Seele war das etwas vollkommen Neues, wenn auch sehr Vertrautes.

Und dann kam aber der menschliche Aspekt von Jesus hinzu. Und auch Jesus konnte sich nicht zwei-, drei-, oder vierteilen – okay, vielleicht konnte er es doch. (Chamuel lächelt.) Aber auch er unterlag manchen dualen Begrenzungen und konnte oft nicht so handeln, wie es sich der ein oder andere gewünscht hatte.

Auch er brauchte immer wieder Zeit, um sich zurückzuziehen – für seine Frau, für sein Kind, engere Freunde oder einfach mal, um die Seele baumeln zu lassen. Ich glaube, Jesus verspürte andauernd eine sehr große Verantwortung und vielleicht fragte auch er sich manchmal, ob er dieser Verantwortung gerecht würde. Wir haben ihm wirklich so vieles zu verdanken!

Es fällt mir schwer, das alles in Worte zu fassen, was ich in mir fühlen und sehen kann. Als ich damals in Rosenheim ankam, konnte ich das mentale Erwachen, wie es Sabine auf dem letzten Jesus-Seminar endlich in Worte gekleidet hat, bereits in mir wahrnehmen.

Hierbei ist „mentales Erwachen“ auch wieder nur ein Wort. André Nama’Him, mein guter Freund, hat es sehr schön auf den Punkt gebracht, indem er mir sagte, dass mentales Erwachen bereits einsetzt, sobald der Mensch beginnt, die höhere Ebene anzuerkennen. So oder so ähnlich sagte er es und das fühlt sich gut an.

Durch diese für sich stehende Erwachensebene trug ich viele Erkenntnisse in mir. Und doch ahnte ich, dass das nur der Anfang war. Ich erkannte, dass diese Ebene für sich zwar ein hohes Bewusstsein trug, aber hier definitiv noch etwas fehlte.

Es fiel mir damals sehr leicht, mich aus allen emotionalen Belangen herauszuziehen und konnte erst nicht verstehen, dass etwas anderes von mir erwartet wurde, lebte ich doch das, was ich aus den vielen Büchern aufgenommen hatte.

Wenn auch anfangs widerwillig, erkannte ich doch verhältnismäßig schnell, dass das Fühlen und die Menschlichkeit unseren golden-blauen Weg ausmacht. Diese Erfahrung ist mir ein treuer Begleiter, all die Jahre, die für mich einen besonders hohen Stellenwert trägt.

Shana: Was wiederum, wenn ich Sangitar richtig verstanden habe, ein Ausdruck deines seelischen Erwachens ist.

Chamuel: Könnte man so sagen! (Chamuel lächelt)

Shana: Welche Erkenntnisse deines seelischen Erwachens, vielleicht sogar auch deines spirituellen Erwachens, das ja alle möglichen Erwachensebenen auf einer höheren Ebene vereint, sind für dich noch von besonderer Wichtigkeit?

Chamuel: Wer kennt das nicht aus den Anfängen, den besonderen Drang, seine Mitmenschen zu missionieren? Oft ohne Punkt und Komma, nicht wissend, wann das Gegenüber bereits gesättigt ist. Aber je mehr wir erleben, erfahren und lernen, erkennen wir auch, wie wichtig es ist, jeden dort abzuholen, wo er oder sie nun einmal steht – oder aber auch anzuerkennen, dass es auch mal Menschen gibt, die davon nichts wissen wollen, und auch diese Menschen in ihrem freien Willen zu respektieren.

Wir tragen hier auch eine hohe Verantwortung, denn im Kern möchte jeder Mensch erwachen. Schaffen wir es, die Flamme eines Menschen mit einer kleinen Geste zu entfachen oder steht uns unser (aufgeblähtes) Ego im Weg und erschrecken wir damit unser Gegenüber? Was dann dazu führen kann, dass dieser für die nächsten Jahre einen großen Bogen um die Spiritualität macht.

Das hat was mit Achtsamkeit zu tun und dem Bewusstsein, nicht seine eigenen Bedürfnisse über die energetischen Gesetze zu stellen, welche beinhalten, dass jede Energie lebt und somit einem eigenen Rhythmus unterliegt. Ich finde, hier zeigt sich das seelische Erwachen sehr direkt und das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt.

Shana: Und dann hast du ja auch schon sehr viel Zeit und Energie da reingesteckt, deine Merkaba kennen-, aktivieren und bewusst nutzen zu lernen, sodass ich annehme, dass bei dir auch das Merkaba-Erwachen, von dem Sangitar gesprochen hat, stattgefunden hat – mindestens ein Teilerwachen.

Kannst du uns davon erzählen? Und welche Vorbereitungen würdest du uns ans Herz legen, um uns optimal für die bevorstehende, große Merkaba-Einweihung, die beim Frühjahrsfestival vollzogen werden wird, bereit zu machen?

Chamuel: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ein Merkaba-Erwachen bei mir stattgefunden hat. Was das im Detail bedeutet, wird Sangitar sicherlich noch erläutern. Ein Merkaba-Erwachen – davon gehe ich jetzt mal aus – beinhaltet auch den vollen, bewussten Zugriff auf all seine Aspekte, denn die Merkaba umschließt und beinhaltet ja eigentlich alles, was wir sind. Aber das werden wir dann sicherlich bald erfahren.

Aber es ist richtig: Ich habe mich vor einigen Jahren ausgiebig mit dem Merkaba-Reisen und der Merkaba beschäftigt, die ja so vieles beinhaltet. In den Meditationen ging es jedoch nicht ausschließlich um das Reisen. Das war eine sehr intensive Zeit, in der ich täglich mehrere Stunden fokussiert in Meditation und Beobachtung meines Bewusstseins stand.

Am Kryon-Festival wird Don’Adas in die Merkaba eingebettet. Hiermit wird die Merkaba beschleunigt und wie Melek Metatron sagt: „die Blüte im Inneren berührt“. Ich gehe stark davon aus, dass damit der göttliche Kern in uns gemeint ist. Das ist wirklich wunderschön!

Wenn du mich fragst, wie wir uns darauf vorbereiten können, dann würde ich dir hier keine Anleitung im Sinne von „atme dieses oder jenes“ geben. Aber nimm dir ruhig mal eine Stunde Zeit. Lege oder setze dich bequem hin. Schließe deine Augen und werde dir deiner Selbst bewusst, indem du dich fragst, wer du in der Tiefe bist und warum du hier bist.

Mache dir außerdem bewusst, dass du an den Tagen des Kryon-Festivals die tiefstmögliche Begegnung mit der Wirklichkeit hast! Wenn du das fühlen kannst, dann rufe Melek Metatron und zeige dich – so, wie du bist, ganz ehrlich – und fühle, dass du ein Diener der höchsten, göttlichen Energien bist und schon immer warst.

Lege – soweit es dir möglich ist – alle Vorstellungen ab, wie etwas zu sein hat. Erkenne, dass du ein Teil des großen Ganzen bist, und spreche die Worte: „Dein und mein Wille sind eins!“

Veränderungen treten ein, wenn es nicht länger ein mentales Konstrukt ist, sondern ein sich selbst gegenüber ehrlicher, gefühlter Zustand. Das hat übrigens auch mit seelischen Erwachen zu tun – würde ich jetzt mal sagen. (Chamuel lächelt.)

Shana: „Amin nora de san!“ – welch schöne Absichtserklärung! (Shana lächelt.) Ich freue mich schon so sehr auf das Festival!

Mir ist beim Lesen vom Festivalprogramm genau derselbe Satz von Melek Metatron aufgefallen. Schön, dass du meinen Impuls, dass mit „der Blüte im Innersten“ vielleicht der göttliche Kern gemeint sein kann, bestätigst. Ich meinte, mich zu erinnern, dass er unantastbar ist. So oder so. Ich finde, dass es ein großes Zeichen der Zeit ist, dass nun diese Berührung möglich wird!

Es zeigt uns auch, wie weit wir eigentlich schon durch Ana’Anaraa und Anashka mit dem Erlösungsprozess vorangeschritten sind, auch wenn wir derzeit vielleicht manchmal mehr die Symptome und weniger das reine Erlösungsgefühl wahrnehmen können.  

Auch die aktuellen Schritte führen uns ja immer tiefer durch all unsere Seelenschichten. Das muss ja bedeuten, dass sie doch schon recht frei und locker geworden sind. Was meinst du? Und wie würdest du uns die tiefgreifende Bedeutung der Erlösungsenergien noch näherbringen?

Chamuel: Ja, Ana’Anaraa und Anashka sind wirklich sehr durchdringend spürbar. (Chamuel lacht.) Mit diesen Energien haben wir tatsächlich noch einmal ein ganz neues Level betreten. Jeder, der sich für diese Energien öffnet, wird sein persönliches Wunder erleben. Für mich sind das Gnadengeschenke der Quelle!

Wir dürfen uns vergegenwärtigen, dass diese Energien selbst tief in unseren Systemen eingebettete Informationen aufheben, die uns seit so vielen Inkarnationen wortwörtlich in Fleisch und Blut übergegangen sind und uns daran gehindert haben, unser gesamtes göttliches Potenzial zu entfalten und unsere Seele in ihrer Gesamtheit zu spüren.

Dies geschieht nun immer mehr und ich denke, selbst die, die sonst noch sagen konnten: „Aber ich spüre nichts“, beginnen nun zu fühlen. Und das ist wunderschön! Auch wenn es anfangs vielleicht nicht immer ganz leicht ist.

Shana: Ja, das ist wunderschön!

Kommen wir zu unserem gemeinsamen Weg als golden-blaue Familie … Ich glaube, wir sind uns – zumindest in unserem Alltagsbewusstsein – oftmals gar nicht bewusst, welch übergeordnete Rolle jede unserer Entscheidungen für das große Ganze spielt. Kannst du uns bitte den Zusammenhang noch deutlicher machen und hierfür vielleicht ein paar Beispiele nennen?

Chamuel: Ich würde das gerne etwas allgemeiner beantworten. Natürlich hat alles im übergeordneten Sinne eine große Bedeutung, aber bleiben wir doch einfach mal bei uns. Worauf haben wir uns denn so lange vorbereitet – seit Anbeginn der Zeit –, wenn nicht auf diesen Moment, diese Zeit?

Sabine Sangitar ist hier! Sie gibt die Botschaften der Geistigen Welt an uns weiter und konzentriert sich dabei auch noch auf ganz andere Sachen. Ich möchte ungern aus Sangitar einen Kult machen – und sie ganz bestimmt noch weniger –, aber hinter all dem, was wir sehen, steckt noch sehr viel mehr. Alles kommt immer mehr in Bewegung – global und übergeordnet – und wir haben die großartige Möglichkeit, hier mit dabei zu sein.

Wir alle und jeder Einzelne für sich darf die Entscheidung treffen, hier mit dabei zu sein oder auch nicht. Geschehen wird es sowieso. Es ist ein Geschenk der Liebe an uns, an unsere Seele, die seit Äonen mithilfe einiger Meister darauf hingearbeitet hat, sich zu erinnern und aufzuwachen!

Und selbstverständlich spielen persönliche Entscheidungen auch eine übergeordnete Rolle – mal mehr und mal weniger. Doch das ist wieder ein sehr individueller Prozess, vor dem auch ich oft mit vielen Fragezeichen stehe. Aber das ist auch so gewünscht. Es ist sehr vielschichtig und wir dürfen da ganz auf Sabine Sangitar vertrauen.

Ich kann es in manchen Momenten in ihren Augen sehen, in denen sie sich wissend zurückhält und nicht eingreift oder vielleicht Dinge sagt, die auch für sie vieles vereinfachen würden. Hier ist sie sehr konsequent, was ich sehr bewundere. Sich hier zurückzuhalten, ist ihrerseits ja nicht nur eine Entscheidung als Sangitar, sondern auch als Bine. Das ist Liebe!

Shana: Manchmal wiederholt Sangitar aber auch geduldig immer wieder bestimmte Themen und bringt so Hinweise auf wichtige Energien, die uns sonst vielleicht – bei all dem stetig Neuen – zu schnell aus dem Fokus fallen.

Zum Beispiel hat sie in letzter Zeit bei jeder Gelegenheit von der Wedaa-Essenz gesprochen und dabei betont, wie grundlegend die Entscheidung der 1728 für alles war und wie überlebenswichtig die Zusammengehörigkeit für die Menschen ist.

Sollten wir uns vielleicht noch mehr zusammentun, wie wir das in Nyroos getan haben, und auf persönlicher Ebene beratschlagen, was wir jetzt wie für die Neue Welt konkret kreieren wollen? Und wie wichtig siehst du die Vereinigung der golden-blauen Familie im Wirken für das große Ganze, für die große Manifestation?

Chamuel: Ja, natürlich sollten wir uns zusammentun. Aber grundsätzlich tun wir dies ja auch bei den vielen Treffen, Seminaren und Festivals. In diesen Zusammenkünften herrscht immer eine sehr hohe Energie und damit ist gewährleistet, dass wir auch tatsächlich aus unserer Seele heraus manifestieren – was ganz besonders wichtig ist.

Ob es dabei um eine verbale Beratschlagung geht, kann ich jetzt nicht direkt fühlen. Aber es finden bei den Treffen energetische Beratschlagungen statt, wenn Menschen, Seelen, miteinander in Kontakt treten und sich energetisch austauschen. Es geschieht oft so viel mehr, als wir an der Oberfläche wahrnehmen können!

Ich persönlich gehe sehr vorsichtig an die Kalibrierung meiner damaligen Manifestationen heran. Dafür braucht es meines Erachtens auch ein sehr hohes Bewusstsein. Die sogenannte Nullphase – also die Zeit der Kalibrierung – wird sicherlich noch ein gutes Weilchen anhalten.

Ich nehme mir Zeit für die Neumanifestation, um noch tiefer fühlen zu können, was hier das Richtige ist. Das kann aber jeder machen, wie er es für richtig hält – zumal ich glaube, dass das jetzt die Zeit des Herantastens ist und dies ein längerer Prozess ist.

Und natürlich: Es ist das A und das O, dass wir, die golden-blaue Familie, uns zusammentun! Ich denke, da wird sich in Zukunft auch noch einiges tun.

Shana: Hast du dazu schon Ideen oder sogar Projekte, die in diese Richtung gehen und die Zusammengehörigkeit fördern?

Chamuel: Oh ja, die habe ich! (Chamuel lächelt.)

Ich trage eine große Vision in mir, die im Inneren und auf energetischer Ebene auch schon sehr ausgefeilt ist. Doch darüber möchte ich hier und heute nicht sprechen, denn die Zeit ist noch nicht reif – und doch wird es die golden-blaue Familie näher zusammenrücken lassen, damit dann die Frequenzen dieser Erde zusammenrücken.

Diese Vision ist so groß, dass hierfür noch einige Weichen gestellt werden müssen. Das heißt aber nicht, dass die eine oder andere Vorbereitung hierfür nicht schon in vollem Gange ist.

Shana: Oh, okay, damit kann ich eine meiner nächsten Fragen schon mal streichen. (Shana lacht.) Ich wollte dich nämlich nach deiner persönlichen Vision der großen Manifestation fragen …

Ich möchte trotzdem noch mal nachhaken: „Die große Manifestation“ ist ein großes Wort und energetisches Muster, das vieles beinhaltet. Worum geht es bei der großen Manifestation genau, deiner Ansicht nach?

Chamuel: Meine Ansicht ist keine andere als die der Geistigen Welt. Es geht um die Gestaltung der Neuen Erde. So, wie wir bereits in Nyroos entschieden haben, was uns in den kommenden Jahrtausenden erwarten wird, so entscheiden wir auch heute, wie die Welt in Zukunft aussehen wird und mit welchen Energien wir uns beschäftigen wollen.

Shana: Und mit welchen Energien möchtest du dich vorrangig beschäftigen?

Chamuel: Natürlich mit allen Energien, die mich weit machen – allen voran die Glückseligkeit. (Chamuel lächelt.)

Aber, wie ich zuvor schon gesagt habe: Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir mit einem hohen Bewusstsein die Neue Erde gestalten! Wir dürfen uns natürlich einmal ausgiebig fragen, was denn dem großen Ganzen in der nächsten Phase am meisten dienlich sein wird. Also, um was wird es denn in der Anpassungsphase und darüber hinaus gehen?

In den vergangenen Zeitepochen haben wir uns oft mit einzelnen Energieschichten beschäftigt – mental, emotional und spirituell –, bis hin zum menschlichen Fühlen. Jetzt geht es darum, alles miteinander zu verbinden und danach zu leben. Damit werden wir sicherlich auch erst einmal beschäftigt sein. Was wird das Motto nach der Anpassungsphase sein? Was ist dem großen Ganzen am meisten dienlich?

Shana: Ja, gute Fragen! Ich weiß, du möchtest – und es ist wichtig –, dass da jeder seine eigene Antwort findet. Magst du dennoch darauf deine persönliche Antwort geben? So als Anregung für uns … (Shana lächelt.)

Chamuel: Ich verstehe schon deine Frage, Shana, aber ich weiß nicht, ob ich dir darauf eine zufriedenstellende Antwort geben kann. Ich hatte in den Jahren, in denen ich hier bin, nicht wirklich große Ambitionen, Energien herbeizubeschwören. Ich freue mich über jedes Stück mehr Liebe, Vertrauen und Frieden in meiner Seele. Ich freue mich über jedes Stück mehr Kraft, Mut und Achtsamkeit, das zu tun, warum ich hier bin. Beantwortet das deine Frage?

Shana: Chamuel, habe ich die Antwort jetzt herbeibeschworen? Das fände ich auch zu viel des Guten! Wobei ich mich schon sehr darüber freuen würde, wenn du uns auf eine kleine Reise nach Quin’Taas mitnehmen könntest und uns etwas von dem zeigst, wie es dort aus deinen Augen betrachtet aussieht … (Shana lächelt.)

Ich denke mir dabei, dass natürlich jeder Einzelne von uns dort das an Energien und Informationen abgespeichert hat, was jetzt zunächst für uns selbst von Wichtigkeit ist, um in unsere persönliche Ursprünglichkeit zurückzufinden – und gebe dir recht: Ich glaube auch, dass das noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Dennoch können wir ja vielleicht schon damit beginnen, uns zu verbinden, indem wir auch bewusst fragen, fühlen und danach schauen, was den anderen der Wedaa-Gruppe zu eigen und für die Neue Welt wichtig ist. Findest du nicht?

Chamuel: Ich glaube, da müssten wir uns erst einmal bewusst machen, was Quin’Taas überhaupt ist – wenn wir das denn in seiner Gesamtheit erfassen können.

Wenn ich Quin‘Taas aber in der Einfachheit als die Neue Welt betrachte, dann sehe ich dort Menschen, deren Sinnen und Trachten es ist, im Einklang mit sich selbst, ihren Mitmenschen und der Natur zu leben.

Sie alle haben sich selbst erkannt und erkannt, wie wunderschön sie sind – mit allem, was dazugehört. Diese Erkenntnis und das tiefe Fühlen hat sie dahin geführt, dass sie sich respektvoll und voller Achtsamkeit gegenübertreten – gleich, welcher Hautfarbe und Kultur; gleich, welchem Geschlecht oder Alter.

Daraus entstand, dass die Kriege im Kleinen untereinander aufhörten. Und weil es diese nicht mehr gibt und die Menschen die Liebe auch in jedem anderen erkennen können, gibt es nun auch keine globalen Kriege mehr, kein Hunger, kein Leid.

Wissenschaftler, die so lange ausgelacht worden sind, finden plötzlich Gehör. Und da man nun nicht mehr unnötig Gelder (der Ausgleich zwischen Geben und Nehmen wird sicherlich bestehen bleiben) in sinnlose Machtstrukturen pumpt, dienen diese nun der Entwicklung Neuer Technologien – zum Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten.

Wurden vor nicht all zu langer Zeit Menschen mit einem spirituellen Geist noch skeptisch angesehen oder als verrückt erklärt, so werden diese in Quin’Taas hoch angesehen und Wirken unter anderem als Berater in hohen Positionen.

Kinder werden mit ganz anderen Augen betrachtet. Sie werden gesehen, entfalten ihr gesamtes Potenzial und helfen auf besondere Weise mit, den Planeten neu zu gestalten.

Es ist schön zu sehen, wie alles und jeder mit den universellen Gesetzen im Einklang ist und die Spezies Mensch sich als eine Einheit versteht! Es ist ein sehr fruchtbarer Boden für Forschung und Entwicklung in jedem Bereich des wertvollen Lebens!

Shana: Jey, so schön – ich danke dir!

Und wenn wir uns jetzt darin noch den Sa’Maa’Tah-Tempel vorstellen und die Rückkehr von Jesus, dann kann man verstehen, warum es so viele von uns kaum noch erwarten können, wann es endlich soweit ist, dass sich die Tore von Quin’Taas öffnen – und zwar so, dass es für jeden Menschen sichtbar wird.

Keine Sorge, ich frag dich jetzt nicht danach, wie für dich der Sa’Maa’Tah-Tempel aussieht und wie du dir die Rückkehr von Jesus vorstellst … (Shana lacht.) Aber ich würde gern mit dir über den Weg dahin sprechen.

Die Sa’Maa’Tah-Energie ist eine ganz neue Energie auf Erden Sol’A‘Vana. Was würdest du den Menschen darüber erzählen, damit sie diese Energie nicht nur mental, sondern fühlbar aufnehmen und somit gleich viel tiefer erfassen können?

Chamuel: Wir wissen, dass Sol’A’Vana auch Jesu Planet ist. Er war hier und hat diesen Ort und seine Bewohner über alles geliebt. Es ist auf einer Ebene auch sein Zuhause. Wir wissen, dass Sol’A’Vana der einzige Planet im Universum ist, den Jesus in dieser Form bewohnt hat – und das macht Sol’A’Vana so unglaublich kostbar für ihn, aber auch für das gesamte Universum!

So ist ein Teil von ihm immer hier und dieser Teil lebt im sogenannten Tempel Sa’Maa’Tah. Es ist ein Teil von Quin’Taas, unserer Neuen Erde, und es ist das höchste Licht, nach dem wir Menschen uns ausrichten können. Dort wartet das auf uns, wonach wir uns bereits so lange sehnen: die Glückseligkeit.

Vergegenwärtigen wir uns aber auch, dass alle weiteren Planeten, die entweder bereits ihren Aufstieg hinter sich haben oder kurz davorstehen, Sa’Maa’Tah in seiner Reinform nur hier auf Sol’A’Vana finden werden. Tun wir das, wird uns vielleicht noch mehr bewusst, welcher Segen uns hier zuteil wird.

Shana: Ohne Worte – einfach nur wow!

Du hast davon gesprochen, dass es jetzt darum geht, alle Energien in uns zu verbinden und danach zu leben. Meiner Meinung nach sind die Sa’Maa’Tah-Schritte die beste Schulung dafür und noch viel mehr. Du hast auch ein paar Mal hervorgehoben, wie wichtig die Achtsamkeit ist, die ja im zweiten Zyklus ein tragendes Grundenergiemuster und der Schlüssel für Heilung ist.

Kannst du uns die Achtsamkeit an menschlichen Beispielen verdeutlichen und das vielleicht auch mit deinen Erkenntnissen aus den Sa’Maa’Tah-Schritten verknüpfen? (Shana lacht.) Die Kurzfassung der eigentlichen Frage lautet: Wo und wie drückt sich Achtsamkeit für dich im menschlichen Leben aus und wozu dient sie?

Chamuel: Viele Menschen meinen, dass Achtsamkeit hauptsächlich mit einer besonderen – ich suche nach den richtigen Worten – Zuvorkommenheit, einem netten und freundlichen Zusammensein zu tun hat. Meines Erachtens nach beinhaltet Achtsamkeit, anzuerkennen, dass jede Energie lebt, ein eigenes Bewusstsein trägt und einem eigenen Rhythmus unterliegt. Achtsamkeit setzt ein ausgereiftes Einfühlungsvermögen und Wertungsfreiheit voraus.

Zusammengefasst würde ich behaupten, jemand, der die Liebe zu sich selbst gefunden hat und somit zu allem, was ist, wird zu einem achtsamen Menschen. Achtsamkeit ist ein sehr subtiler Balanceakt, die Fähigkeit mit seinem Gegenüber – ob Mensch oder Energie – in Aktion zu treten und ein harmonisierendes und somit ein lebendiges, fruchtbares Schwingungsfeld zu erzeugen. Das ist eine wahre Kunst.

Shana: Das ist es! (Shana lacht.)

Nun ist die Grundenergie dieses Jahres und auch des Kryon-Festivals im Frühjahr die Gnade. Das erzeugt Zuversicht in den Menschen, aber auch Erwartungen, die uns vielleicht nicht so dienlich sind. Was denkst du dazu?

Chamuel: Ich schließe mich da gerne den immer wiederkehrenden Worten der Geistigen Welt an, indem ich sage: „Erwarte das Größte für dich!“ Was gibt es dem noch hinzuzufügen?

Shana: „Wartet nicht auf den Aufstieg, aber erwartet den Aufstieg mit Freuden!“ Das Channeling hab ich neulich erst wieder gelesen. Soweit ich mich richtig erinnere, ist es von Kryon. Passt auch prima zum aktuellen Prozess. Sinngemäß könnte man heute sagen: „Wartet nicht auf die Öffnung von Quin’Taas, aber erwartet die Öffnung von Quin’Taas mit Freuden!“ …

Chamuel: Der geliebte Kryon! Die Energie von Kryon berührt mich wirklich sehr. Mal ganz abgesehen davon, dass er immer so vollkommene Worte bei den Begrüßungschannelings am Festival findet, umgebe ich mich auch sehr gerne in persönlichen Dingen mit seiner, ihrer Energie. Kryon wird mit seiner Energie auch in meinem nächsten Projekt einen großen Raum einnehmen.

Shana: Auf dein nächstes Projekt bin ich schon ganz neugierig! Dazu löchere ich dich gleich mehr, aber vorher noch eine Nachfrage zu der Vereinigung aller Frequenzen auf Erden Sol’A‘Vana, die du angesprochen hast: Kannst du hierüber bitte noch mehr erzählen: Wie soll das deiner Meinung nach vonstattengehen und welche Aufgabe trägt die golden-blaue Frequenz hierfür?

Chamuel: Jede Frequenz kam einst mit einem eigenen Auftrag auf diesen Planeten, allen voran die golden-blaue Frequenz, die als erstes auf den Planeten kam.

Während die weiße Frequenz unter anderem mit dem Abbau von Karma beauftragt war und die gelbe Frequenz die Menschen mit Musik und Künsten berührt hat, war es seit jeher die Aufgabe der golden-blauen Frequenz, energetisch voranzuschreiten und auch einen Überblick über die Geschehnisse zu halten.

Jetzt ist es wichtig, alle Erfahrungen und damit energetischen Strukturen der zwölf Frequenzen aus den vielen Epochen zusammenzuführen und damit auch den Vollkommenen Ton zu erzeugen. Und natürlich braucht es hierfür jemanden, der einen Überblick besitzt – und das ist nun mal die golden-blaue Frequenz.

Das sind natürlich nicht allein die, die den Weg der Kryonschule gehen, obwohl hier natürlich ganz besonders viel Weitsicht und Bewusstsein herrscht. Warum das wohl so ist? (Chamuel lächelt.)

Wenn das jetzt vielleicht für einige unter uns noch schwer vorstellbar ist: Es wird die Zeit kommen, in der sich auch das ändert!

Shana: Das erwarte ich mit Freuden! (Shana lächelt.) Und nun zu deinem neuen Projekt: Welche Vorbereitungen deiner großen Vision sind denn schon so konkret, dass du jetzt darüber sprechen kannst?

Chamuel: So, wie der STERNENBOTE bereits eine Vorbereitung auf das war, was noch kommen wird, so dient auch das kommende Projekt – wenn ich das so nennen darf – der Vorbereitung dieser größeren Vision.

Ich habe in den letzten Monaten ein energetisches Heilungs- und Bewusstseinsfeld vorbereitet und genährt. Ich nenne es „Chamuels Heilkreis“ und „Chamuels Meditationskreis“. Das sind natürlich nur Worte, die etwas viel Größeres kurz und bündig erklären sollen.

Im eigentlichen Sinne geht es zum einen darum, Menschen auf das spätere Geschehen vorzubereiten, und zum anderen, eine starke, energetische Gemeinschaft weiter aufzubauen oder die bestehende zu stärken – ganz im Sinne der Ausdehnung, Annäherung und Verbindung. Es ist ein weiterer Schritt hin zum Großen.

Shana: Kannst du bitte noch etwas deutlicher werden?

Chamuel: Nehmen wir den Heilkreis: Direkt nach dem Kryon-Festival wird der Heilkreis offiziell eröffnet. Einmal wöchentlich werde ich zusammen mit meinen Lieblingswesen aus der Geistigen Welt jeden Teilnehmer in dieses Feld tragen und mit den aktuellen Energien, die sehr vielschichtig sein werden, überschütten.

Es geht um Heilung, Bewusstwerdung und Ausdehnung. Das habe ich in abgeschwächter Form bereits einmal vor zehn Jahren getan, seitdem aber nicht mehr. Meine Seele sendet mir bereits seit Längerem ganz klare Impulse, dies zu tun, und ich freue mich mehr denn je darauf.

Das wird sicherlich für uns alle sehr tief fühlbar werden. Alle Heilkreis-Teilnehmer können mich auch über den Chat erreichen – soweit es meine Zeit zulässt.

Der Meditationskreis gestaltet sich etwas anders: Manch einer weiß, dass ich seit einigen Jahren einen YouTube-Channel erfolgreich betreibe. Dieser läuft auch ganz ordentlich und jeden Tag kommen neue Abonnenten hinzu. Hiermit möchte ich viele Menschen erreichen, sie langsam und behutsam auf das Kommende vorbereiten. Ich erhoffe mir einen großen Zulauf von hier zum Meditationskreis.

Der Meditationskreis wird kostenfrei und für jeden zugänglich sein – also auch für dich, wenn du das wünscht. Als Teilnehmer stellen wir uns allen anderen zur Verfügung. Das heißt, wir dienen den Menschen, dem Planeten, den Tieren, den Naturwesen, der eigenen Familie, den unterschiedlichen Frequenzen und so weiter. Die Meditationen finden zweimal monatlich statt.

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, in welcher Form das umsetzbar ist und eine geniale moderne Lösung gefunden, die jeden mitmachen lassen kann, der entweder ein Smartphone oder einen PC besitzt. Mithilfe einer kostenlosen App kann ich so Nachrichten und Anleitungen direkt auf dein Handy senden – egal, wo du oder ich mich gerade befinde.

Das Handy ist in den letzten Jahren für viele Menschen ein Tor zur Außenwelt geworden – ja, manchmal für Sinnloses –, aber hiermit wird es zum Werkzeug und wir können es nutzen, um uns etwas näherzukommen.

Es ist alles wirklich ganz einfach gehalten und wer mehr erfahren möchte, möge doch einfach meine Homepage besuchen. Übrigens gibt es eine kostenlose Schnupper-CD am Kryon-Festival an meinem Stand – wenn ich das hier anmerken darf. (Chamuel lächelt.)

Shana: Chamuel, das klingt so toll, dass ich es kaum noch erwarten kann! Wann geht es los mit dem Heil- und Meditationskreis?

Chamuel: Wie schon gesagt, nach dem Kryon-Festival wird es offiziell eröffnet. (Chamuel lächelt.)

Shana: Ja, sagtest du. (Shana lächelt.) Aber was ich meine, ist, ob du schon ein konkretes Eröffnungsdatum für uns hast? Damit wir alle mit dem Download der App und so rechtzeitig bereit sind für die erste Meditation beziehungsweise den ersten Heilkreis! Das will doch sicherlich keiner verpassen! Und können wir uns für den wöchentlichen Heilkreis bereits jetzt einen festen Tag freimachen, wie beispielsweise jeden Dienstag Abend?

Chamuel: Ich wollte mich im Interview eigentlich etwas mehr zurückhalten, aber okay … Der kostenlose Meditationskreis startet offiziell am Donnerstag, den 19. April, und der Heilkreis eine Woche später am Donnerstag, den 26. April, jeweils um 19:00 Uhr.

Jeder, der mitmachen möchte, kann sich bis dahin gerne technisch vorbereiten. In Zukunft werden die Termine auch regelmäßig stattfinden, jedoch immer erst Tage oder Stunden vorher bekanntgegeben. Somit wird es keine fixen Tage geben, an denen wir uns energetisch treffen.

Der eigentlich Hauptgrund hierfür sind die lebendigen Energien, nach denen ich mich richten werde. Dadurch können wir uns immer den aktuellen Strömungen anpassen und das höchstmögliche energetische Potenzial herausholen.

Wir wissen, dass Energien leben. Und natürlich können wir die Geistige Welt darum bitten, zu einem festen Termin anwesend zu sein. Doch noch besser wäre es für Lady Shyenna und auch uns selbst, wenn nicht wir den Energien einen Rahmen setzen, sondern die Energien uns zu sich einladen.

Shana: Okay, das macht Sinn. Wie die lebendigen Energien so „ticken“ – mir fällt gerade kein besseres Wort ein –, wenn sie sich in die lineare Zeit einfügen müssen, erleben wir ja auch bei jeder Redaktions- oder Projektarbeit, die zu einem bestimmten Termin fertig sein muss. Kannst du etwas von deinen Erfahrungen schildern, wie sich die Energien trotz ihrer Eigenintelligenz steuern lassen – und wo eben auch gar nicht?

Chamuel: Bleiben wir doch gleich beim STERNENBOTEN: Du hast mich kürzlich noch daran erinnert, als wir vor nicht allzu langer Zeit das gesamte thematische Konzept einer Ausgabe im Prinzip fertig hatten.

Nur wenige Wochen vor Drucktermin fielen jedoch alle unsere Autoren weg, die vorher zugesagt hatten. Wir mussten in kürzester Zeit reagieren und das Gesamtkonzept ändern und unsere ganze bisherige Vorarbeit war plötzlich hinfällig.

Daraus entstand aber eine der schönsten und beliebtesten Ausgaben überhaupt! Daran kann man erkennen, dass Energien eigenintelligent sind, leben und sich manchmal eben nicht gerne in einen Rahmen zwängen lassen.

Shana: Jaha. (Shana lacht.) Daran erinnere ich mich gut. Das war unser vernunftsgeprägter Versuch, uns mehr Zeit für die Arbeit an einer Ausgabe zu gönnen – und dann blieben uns nur neun Tage … Da haben die Energien aber mehr uns gesteuert – und wir haben uns dem Fluss einfach nur noch hingegeben, ihm vertraut, gearbeitet, was das Zeug hielt, und gebetet, dass alles rechtzeitig fertig wird. Es war dann eine Punktlandung.

Chamuel, ich möchte an dieser Stelle mal unseren Autoren und auch Anzeigenkunden danken – ohne sie wäre so etwas ja gar nicht möglich! Wie oft folgen wir einem Impuls, fragen an und dann kommt die Rückfrage: „Ja, gern, aber bis wann braucht ihr’s denn?“ – „Öhm jaa, eigentlich bis gestern, aber morgen reicht auch noch …“ (Shana lächelt.)

Und dann wird der Jetzt-Augenblick gedehnt, genutzt und alles einfach möglich gemacht! Es ist ja nicht so, dass ein Lichtarbeiter sonst nichts zu tun hat und nur auf unsere Anfrage wartet. Also, offensichtlich gibt’s da schon einige unter uns, die es verstehen, die Zeit zu biegen – und mir macht es solch eine Freude, mit Menschen mit so hohem Bewusstsein zusammenarbeiten zu dürfen! Für mich ist es immer wieder ein kleines Wunder!

Chamuel: Ja, unsere Familie ist einfach die beste! Immer offen für Neues und das Herz am richtigen Fleck. Schön, dass es euch gibt und dass ihr dasselbe im STERNENBOTEN sehen könnt wie wir!

Shana: Darf ich es wagen? Es gab einen kritischen Punkt in der Geschichte des Magazins der golden-blauen Frequenz, als du das MERKABA-Magazin loslassen musstest und trotz aller Schwierigkeiten die Entscheidung getroffen hattest, mit Chamuels STERNENBOTEN weiter für die Familie da zu sein.

Um andere zu schützen und um den Fokus auf das Positive ausgerichtet zu halten, hast du damals kaum etwas dazu in der Öffentlichkeit gesagt – auch wenn es dir vieles leichter gemacht hätte. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, ein paar heilende Worte dazu zu sagen? Was ist damals passiert und wie stand das vielleicht auch im Zusammenhang mit dem damalig aktuellen, kollektiven Zeitgeschehen?

Chamuel: Zu der Zeit war einiges im Außen in Veränderung und die Worte der Geistigen Welt: „Was nicht der Liebe entspricht, wird sich nicht mehr halten können!“, kamen voll zum Tragen. Auch beim damaligen MERKABA-Magazin stand wohl einiges zur Veränderung an.

Das ist ein sehr sensibles Thema. Auch wenn ich menschlich darüber hinweg bin und kaum noch daran denke, möchte ich nur ungern andere Beteiligte irgendwie in ein schlechtes Licht rücken. Vielleicht geht es auf diese Weise:

Kennt ihr das, wenn ihr für etwas brennt und mit voller Liebe für etwas wirkt; euch bemüht, nicht nur einhundert Prozent zu geben, sondern ein paar Prozente mehr; euch das Projekt so sehr am Herzen liegt, dass ihr auch bereit seid, jemand anderen mitzutragen, weil dieser nicht mehr kann, weil ihr einfach glaubt, dass es das Richtige ist?

Und dann, ganz plötzlich, steht man vor seiner eigenen Firma und darf nicht mehr ins Haus hinein und muss sich ganz eigenartige Dinge anhören, die gar nicht zu dem passen, was man im Inneren fühlt. In Kurzform ist das damals geschehen.

Auf menschlicher Ebene bin ich vor fünf Jahren ganz schön erschrocken. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass ich nicht zwingend das Gefühl hatte, dass mir jemand etwas Böses wollte. Es wirkte eher wie ein Theaterstück, das jetzt gespielt werden musste, in dem man eine Rolle zugeteilt bekommen hat – und meine schien die des Bösewichtes zu sein.

Das war sehr seltsam und doch konnte ich auch spüren, dass das genau so sein sollte. An eine Zusammenarbeit war zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht mehr zu denken und es musste eine schnelle Lösung her, denn da draußen warteten einige Menschen auf ihr Magazin.

Eigentlich war energetisch klar, wer das Magazin hätte weiterführen müssen, doch leider waren mir die Hände gebunden. Ich habe damals wirklich alles versucht, doch in diesem Punkt gab es keine Diskussion.

Als dann weitere zwei Monate des Stillstandes vergingen, erdrückte mich mein Verantwortungsgefühl unseren Kunden gegenüber, die noch immer auf ihr Magazin warteten, so sehr, dass ich das MERKABA-Magazin und alles, was dazugehörte, an die andere Seite verschenkte.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch einen Funken Hoffnung, dass durch diesen Schritt das Magazin im Sinne unserer Kunden weitergeführt wird. Wie sich herausstellen sollte, ist das leider nicht geschehen und auch für mich war das für die folgenden Jahre finanziell noch nicht das Ende der Geschichte, aber an dieser Stelle möchte ich nicht weiter ins Detail gehen.

Nur eines liegt mir noch am Herzen: Für all diejenigen, die später auch noch in Mitleidenschaft gezogen worden sind und beispielsweise ungerechtfertigterweise Probleme mit der Creditreform bekommen haben, tat es mir wirklich sehr leid! Euer Vertrauen war mir nie selbstverständlich, doch hier konnte ich es leider nicht so schützen, wie ich es gerne getan hätte!

Ja, und nun gibt es den STERNENBOTEN und das ist schön! Ich bin den vielen Lesern, Autoren und Werbenden sehr dankbar – für die Treue und das tiefe Fühlen und Verstehen. Ihr seid wunderbar! Und auch dir, Shana, danke, dass du ohne zu zucken, gleich bestärkend und tragend weiter mitgemacht hast!

Shana: Und ich bin dir mal so was von dankbar, dass du für uns weitergemacht hast, dass ich das gar nicht mit Worten zum Ausdruck bringen kann! Kurz darauf haben wir gemeinsam Mona’Oha entzündet … Ich will der ganzen Geschichte jetzt keinen Heiligenschein aufsetzen, aber einen gewissen Zusammenhang kann ich schon erkennen.

Chamuel: Dazu haben sicherlich ganz viel Dinge beigetragen!

Shana: So viel ist gewiss! Doch außerdem ist meiner Meinung nach Chamuels STERNENBOTE tatsächlich eine lebendige Merkaba – angebunden an die große Merkaba von Engel Chamuel –, die nicht nur von der Geistigen Welt genährt wird, sondern von der golden-blauen Familie selbst, und die somit die Zusammengehörigkeit von uns allen, aber auch jeden Einzelnen fördert.

Aber du hast vorhin gesagt, dass es darüber hinausgeht und eine Vorbereitung auf das Kommende war und ist. Was meinst du damit genau?

Chamuel: Wie du weißt, bin ich kein Wahrsager. Aber wenn ich mir die Vergangenheit ansehe und feststelle, dass scheinbar Unwichtiges später immer zu etwas Größerem geführt hat, dann sehe ich schon sehr viel klarer darin, was dieses Magazin ist und inwieweit, das zu etwas Neuem führen wird. Aber wie schon gesagt, darüber möchte ich hier und heute noch nicht sprechen.

Jedenfalls ist der STERNENBOTE nicht nur ein paar Blatt Papier, Bilder und Texte. So, wie hinter allem auch immer eine Energie steht, so steht hinter dem golden-blauen Magazin natürlich auch eine Energie. Die ist sogar besonders stark, da sich viele bewusste Menschen immer wieder mit dieser Energie verbinden!

Der STERNENBOTE verbindet die Familie ein Stück weit, schenkt Zuversicht und Halt und hilft bei der Manifestation unserer inneren Bilder und Visionen. Der STERNENBOTE ist ein energetisches Feld, in das man zu jeder Zeit, gleich an welchem Ort, eintauchen kann, um neue Energie zu schöpfen.

Shana: Ja, dem ist nichts hinzuzufügen. Nun mag ich aber noch mal zum Heilkreis zurückkommen: Da wir nun Näheres über dein neues Projekt wissen, kann ich ja auch nachfragen, welchen Raum du Kryon darin geben wirst?

Chamuel: Kryon wird selbstverständlich im Meditationskreis einen großen energetischen Raum einnehmen, da wir hier ganz besonders für Lady Shyenna wirken werden. Wie du aber auch weißt, ist er auch ein Meister darin, Ausrichtungen an unseren vielen Körpern vorzunehmen, deswegen wird er auch im Heilkreis eine tragende Rolle spielen.

Shana: Werden die Meditationen so ähnlich sein, wie wir es auch schon von deinen CDs her kennen?

Chamuel: Energetisch ganz sicher und, wie ich hoffe, mit der Zeit noch intensiver. Das hängt natürlich auch ganz davon ab, wie viele Menschen teilnehmen. Der Meditationskreis ist ein Wirkungskreis. Ich werde mit einer geschriebenen Anleitung arbeiten und nicht in Form von Audio-CDs.

Shana: Wie schon gesagt: Ich freue mich wirklich sehr auf das und alles Kommende!

Du bist ein wundervolles Medium und gibst seit vielen Jahren fantastische Channelings. Ich finde, dass aber auch deine Bilder und Musikkompositionen Botschaften aus der Wirklichkeit sind, die mich und viele Menschen immer wieder zutiefst berühren. Für mich ist es immer wieder wie Zauberei!

Und so oft hab ich mich gefragt, wie du so etwas kreierst? Ich kenne ja deinen Arbeitsraum, in dem du all das produzierst. Was geht dort und in dir in so einem Schaffensprozess vonstatten? Wie entstehen deine Bilder und Musikstücke?

Chamuel: Na ja, für mich ist das jetzt nicht unbedingt Zauberei, vielmehr ein Formen von Energien.

Beim Komponieren der Musik zum Beispiel geht es einfach darum – so weit, wie es möglich ist –, etwas in mir zu berühren, und das mache ich dann so lange, bis das Gefühl rund ist. Ich sehe Bilder aus der Wirklichkeit und habe zu denen ein persönliches Gefühl. Dieses Gefühl bemühe ich mich, mit Tonabfolgen zu untermalen – so lange, bis sie sich aufeinander einschwingen.

Bei den Bildern ist es eigentlich sehr ähnlich. Hier sind mir nur leider etwas die Hände gebunden, denn ich zeichne ja nicht selbst, sondern suche nach bereits bestehenden Bildern, die ich dann zu einem Bild zusammensetze. Ein Bild kann auch schon mal aus dreißig Einzelbildern bestehen. Das ist ein wenig wie Malen nach Zahlen, also nichts Außergewöhnliches. (Chamuel lächelt.)

Shana: Malen nach Zahlen? (Shana lacht.)

Leider kommt zu diesem Festival kein neues Buch von Sangitar heraus. Gibt es trotzdem etwas Neues zu den „Chroniken“ – wie wir die Buchreihe „Die 36 Hohen Räte“ intern nennen – zu erzählen? Oder etwas in Bezug dazu, das wir noch nicht wissen – und vor allem: Wann wird das bereits jetzt sehnlichst erwartete, nächste Band voraussichtlich erscheinen?

Chamuel: Wir hatten dieses Mal leider keinen freien Raum, um den fünften Band zum Frühjahrsfestival herauszubringen. Zu viele Magazine und zu viele andere Dinge wollten in der kurzen Zeit manifestiert werden. Aber der Plan beinhaltet, den fünften Band zum Herbstfestival herauszubringen.

Shana: Dafür kommen beim Frühjahrsfestival die neuen, handgefertigten Niha’Naras von Sangitar heraus. Wir dürfen hier ausplaudern, dass dein Bruder diese Zauberstäbe alle mit der Hand fertigt und somit jeder einzelne ein Unikat ist.

Bei der Entwicklung hattest du bestimmt deine kreative Hand mit im Spiel. Magst du aus dem Nähkästchen bzw. aus dem Werkzeugkoffer erzählen? Wie entsteht ein solch magischer Gegenstand und wie sehen sie jetzt ungefähr aus?

Chamuel: Schön, schön, schön schauen sie aus! (Chamuel lächelt.)

Ich freue mich wirklich sehr, dass David Teran’Nios sich dazu bereit erklärt hat! Wir haben viele Stunden miteinander gesprochen und vieles ausprobiert, bis sie dann endlich so geworden sind, wie wir sie uns vorgestellt haben. Manch einer kennt David auch bereits vom Kryon-Festival und er hat für solche Kunstwerke ein wirklich feines Händchen.

Uns beiden war wichtig, dass die Zauberstäbe stabil, schön, magisch, einzigartig und handlich werden. Ich weiß, dass David sich vor jedem Gang in seine Werkstatt mit Merlin verbindet und ihn bittet, durch seine Hände zu wirken. Jeder Niha’Naras ist, wie du schon gesagt hast, ein Unikat. Das haben wir mit den unterschiedlichen Kristallen an der Spitze, den unterschiedlichen Farben und Formen hinbekommen.

Das Besondere an diesen Zauberstäben ist, dass sie von Anfang an mit sehr viel Liebe und Achtsamkeit hergestellt worden sind – und das fängt ja schon bei dem ursprünglichen Gedanken von Sabine an, jedem Menschen am Ende des Prozesses etwas Besonderes in die Hand zu legen.

David hat im Prinzip mit Hilfe von Merlin ein Gefäß erstellt. Ganz besonders magisch wird es dann, wenn Sabine Sangitar Hand anlegt und Niha’Naras viele Stunden energetisiert und bespricht!

Shana: So schön!

Und nun – fast am Ende dieses Interviews angekommen –, möchte ich dich noch einmal auf einer ganz persönlichen Ebene ansprechen und fragen, wie du den Prozess, dieses Interview zu geben, „hinter den Kulissen“ menschlich erlebt hast?

Chamuel: Ich bin froh, dass wir das per E-Mail getan haben. Du hast oft Fragen gestellt, die sehr tief gehen, in die ich mich selbst erst einmal einfühlen musste. Es ist ein Balanceakt, Spiritualität und Menschlichkeit in Worte zu kleiden. Mir war es sehr wichtig, mich auch ein Stück weit von meiner menschlichen Seite zu zeigen. Vielleicht und hoffentlich konnte der eine oder andere darin etwas Nützliches für sich finden.

Shana: Benny, ich danke dir so sehr! Ich bin mir sicher, dass sich all das gelohnt hat, es für die Leser viele wertvolle Informationen gebracht hat und sie es auch tief fühlen können!

Und wie es zum Abschluss eines jeden Interviews im STERNENBOTEN unsere Tradition ist, möchte ich auch dich zu guter Letzt fragen, ob es noch irgendetwas gibt, dass du den Menschen sagen und für die kommende Zeit mit auf den Weg geben möchtest?

Chamuel: Nobody is perfect und doch sind wir vollkommen! Wir alle haben einst den Mut gehabt, als Mensch zu inkarnieren – nicht wissend, was uns erwarten wird. Und wir haben sehr, sehr viel erlebt in dieser Zeit: geliebt, gelacht, geweint; haben Gutes erschaffen und doch auch Fehler gemacht und es dennoch geschafft, heute hier mit dabei zu sein.

Also, was ist es, das uns hierher getragen hat? Es ist etwas, das viel stärker ist als jeder Gedanke der Unvollkommenheit an unserer Seelenoberfläche. Es ist etwas, das es schafft, jeden Zweifel beiseitezuschieben und jede Unsicherheit in Zuversicht zu wandeln. Es ist etwas, das in uns ist: Das ist die Liebe! Das sind wir!

Shana: An’Anasha, Chamuel!

Chamuel: An’Anasha!

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