Interview mit Sabine Sangitar

Chamuel: Es ist Sonntag in der Früh, einige Wochen vor dem Kryon-Festival. Du, liebe Sangitar, machst wie gehabt Essenzen.

Das ist die Ausgangssituation und nun möchte ich gleich loslegen: Das Festival steht kurz bevor und dieses Mal werden wir es in einer neuen Energie erleben, denn vieles hat sich energetisch verändert.

Kannst du uns bitte erzählen, was sich alles verändert hat, und wo wir jetzt gerade in diesem großen Prozess stehen?

Sangitar: Hallo lieber Chamuel! (Sangitar lächelt.) Ich möchte noch ein Mal betonen, dass ich die Essenzen nicht energetisiere, während du hier bist! Ich finde das immer ganz wichtig, dass die Menschen das wirklich wissen. Das kann man auch gar nicht oft genug sagen: Beim Energetisieren darf keiner dabei sein!

Wie du es schon so schön angesprochen hast, sind wir in einer neuen Zeit angekommen. Es ist das, was die Geistige Welt vorher immer schon genannt hat: der Neue Zyklus. Durch das Zusammenbrechen oder das Zusammenfallen der Membran vom Lemurischen Tor sind jetzt sehr spannende Zeiten im Gange.

Ich würde gerne auf deine Frage antworten, indem ich es in Bildern erzählen. Denn, während ich das ganze Geschehen beobachte, denke ich mir oft, dass es dafür eigentlich wieder mal keine Worte gibt. Man kann es nicht wirklich in Worten ausdrücken, was man da sieht, was passiert, wenn man in diesem Geschehen ist.

Ich gebe dir ein Beispiel: Nur der eine Begriff „der Neue Zyklus“ geht einem  vielleicht erst mal gar nicht weiter ein. Den nimmt man hin. Den hört man von der Geistigen Welt – aber, was alleine dieser eine Begriff beinhaltet, das wäre abendfüllend. Da könnte man Stunde über Stunde drüber reden.

Chamuel: Und wenn du es in kurzen Worten zusammenfassen würdest?

Sangitar: In kurzen Worten zusammenzufassen, was einen Neuen Zyklus ausmacht, ist eben das Schwierige. Da beginnen wir eigentlich wieder mit 1987, mit den Konvergenz-Tagen, bis heute. Der Neue Zyklus ist auch nicht abgeschlossen. Wir können ihn nicht abschließen. Er wird erst abgeschlossen sein, wenn die Anpassungsphase vorbei ist.

Also, zum Neuen Zyklus: Wenn man sich auf das Wort „neu“ fokussiert, dann beinhaltet das schon, dass sich die Energien, die Erdenergien, die planetaren Energien so verändert haben, dass auf der Erde Solvana etwas Neues entsteht. Dieses Neue gestaltet sich jetzt – Schritt für Schritt.

Für manche Menschen – das vorweggenommen – wird es nicht schnell genug gehen. Wiederum für andere Menschen, für die breite Masse, ist es fast ein bisschen zu schnell, was sich jetzt an Entwicklung tut.

Angefangen hat das alles mit dem Fallen der Membran von Lemurien. Darauf brauche ich ja nicht näher eingehen, das wisst ihr ja alle. Ich wusste einfach, dass es bald soweit sein wird. Deshalb habe ich immer wieder geschaut. Man hat im Vorfeld schon während der intensiven Shadees-Einströmungen gesehen, wie sich die Membran immer wieder zusammengezogen, aber auch wieder aufgebaut hat und sehr viele Ströme der Wirklichkeit rauskamen. Dann war dieses große Erdbeben in Chile und das war eine der größten Transformationen von Lady Shyenna überhaupt. Danach hat sich die Membran auch nicht mehr aufgebaut.

Jetzt fließt eben die ganze Wirklichkeitsenergie in die Dualität. Ich weiß nicht, welches Bild dafür am besten wäre. Das habe ich ja auch schon einmal erklärt und ich möchte mich nur ungern wiederholen. Aber für alle, die dies vielleicht das erste Mal lesen, nochmals zur Wiederholung: Wenn Wirklichkeitsenergie aus einem Kristallfeld hinausströmt, dann baut sich eine Gegenenergie auf, die Dualitätsenergie. Beide versuchen Oberhand zu gewinnen und reiben sich aneinander. Diese Reibung, besser gesagt, die Funken, die aus der Reibung entstehen, sind das, was wir spüren.

Wichtig ist immer zu wissen, dass Dualitätsenergien niemals das Licht transformieren können! Es kann nur das Licht die Dualitätsenergien transformieren, aber das dauert seine Zeit. Das geht nicht auf ein Mal, sondern das sind immer wieder Ströme, die rauskommen – zirkulierend mit Gottes Atem. In dem Zyklus von Gottes Merkaba strömen die Wirklichkeitsenergien aus und natürlich baut sich sofort eine Gegenenergie auf.

Diese Gegenenergie, diese Dualitätsenergie, das, was sich aneinander reibt, löst Transformationen aus, und zwar im Erdinneren und auch im Äußeren. Und diese Funken – wenn man sich einfach mal vorstellt, dass Reibung Energie erzeugt und wir diese Energie mit Funken vergleichen würden – die Funken, die dort wegspringen, sind das, was wir im Moment so sehr spüren. Darin besteht augenblicklich auch das Neue.

Wie kann ich das noch anders erklären? Wenn sich diese beiden Energien reiben, dann interessieren sie sich nicht mehr für ihre Umgebung. Ihr Fokus liegt auf der Reibung. Die Funken, die verteilt werden, die suchen sich ihren Weg. Die sind frei und leiten die große Veränderung ein.

Beginnend mit dieser neuzeitlichen Völkerwanderung, von der Kryon immer gesagt hat: „Machtstrukturen brechen zusammen. Menschen werden sich nicht mehr unterordnen und sich nicht mehr der Machtenergie hingeben.“ Das merkt man jetzt auch bei den Flüchtlingen.

Zu den Flüchtlingen im Allgemeinen möchte ich auch ganz gerne noch etwas sagen, denn es geht ja nicht nur darum, dass sich zig-tausende Menschen ihren Weg suchen, weil ihr Leben in Gefahr ist. Das ist offensichtlich und an der Oberfläche. Aber viele gehen auch, weil ihre Seele ihnen das sagt. Sie haben einen Drang in ihrer Seele. Sie spüren einen Funken in sich, der ihnen sagt, woanders hinzugehen.

Das ist, wie ich finde, das Wichtigste, was im Moment passiert. Natürlich haben die Menschen hier Angst. Das kann ich auch verstehen, aber die Menschen sollten sich wirklich mal klarmachen, dass – wenn man das Planetenbewusstsein als Lebewesen sieht – dieses Lebewesen keine Grenzen erschaffen hat! Das waren wir Menschen. Und dieses Lebewesen wäre auch gerne wieder ohne Grenzen.

Eine Neue Zeit mit Grenzen und Machtstrukturen kann es gar nicht geben und bevor sich alles neu strukturiert, muss das Alte zusammenbrechen. Ich habe es immer wieder gesagt, dass es zu solchen Sachen kommen wird. Manchen konnte es teils nicht schnell genug gehen und teils nicht schlimm genug sein – und jetzt ist es soweit. Das ist das eine. Das andere ist wesentlich interessanter. Darüber haben wir auch schon mal ein Interview gemacht. Das ist, dass das Energetische sich so stark verändert. Wenn man in die Lichtkörper der Menschen schaut, dann sieht man einfach die Veränderung in den Aspekten und in der Merkaba.

Chamuel: Okay, in welcher Form?

Sangitar: Man sieht, dass sich die Aspekte enorm ausdehnen, sehr aktiv sind und Anbindung suchen. Es ist mehr denn je wichtig, dass sich jetzt Aspekte miteinander verbinden. Man sieht, dass sich das Chakra-System verändert. Man sieht, dass sich die Zellen besser erinnern und man sieht die Offenlegung der Schichten der Seele. Das heißt, dass die Menschen viel freier, offener und intensiver Energien aufnehmen können.

Das bedeutet, dass die Menschen auf der einen Seite die Möglichkeit haben, alles Spirituelle, ihre Fähigkeiten, ihr göttliches Licht zu spüren. Nichts ist im Moment leichter, als sich dort zu erfahren, auch den Vollkommenen Ton zu hören oder zu träumen und die Innere Schau zu erleben. Auf der anderen Seite spürt man die Dualität sehr stark, wenn man sich in ihr befindet.

Was sich für mich sehr verändert hat, was ich im Außen gut betrachten kann, das sind Kleinigkeiten. Früher haben sich bestimmte Energieströme in der Dualität gebündelt und haben sich dann als ein Strahl ausgedehnt. Das war die Dualitätsenergie und das sehe ich so nicht mehr. Jetzt sieht man lauter verschiedene Facetten von Energien, die sich nicht mehr bündeln, sondern sich sozusagen treffen. Wenn ich beispielsweise in der Stadt bin, dann hat das eine Haus eine ganz andere Energie als der Stuhl, auf dem ich beim Kaffeetrinken sitze, ganz anders als bisher.

Das sind solch unglaubliche Schübe, die einem da entgegengebracht werden, dass es wirklich wichtig ist, dass man jetzt seinen Fokus hält! Es ist wichtig, dass man versteht, was jetzt passiert, und dass das nicht das Ende ist, sondern der Anfang von allem, was das Neue beinhaltet! So, wie es jetzt ist, bleibt es nicht. Das kann ich den Menschen gleich sagen. Da wird sich noch sehr viel verändern. Es können jetzt viele Schübe kommen, die viel auslösen. Aber ich möchte nicht immer nur von den Transformationen sprechen, denn es werden auch Schübe kommen, bei denen man im absoluten Vertrauen ist oder die Innere Schau hat und sich selber erkennt! Das alles ist energetisch jetzt möglich.

Jetzt ist das Kollektiv auch total gefragt! Denn im Kollektiv kann man ganz anders wirken, als wenn jeder alleine schafft! Ich meine das Kollektiv in dem Sinne: Wie erschaffe ich denn eine Neue Welt? Das geht nur im Kollektiv! Und das geht nur, wenn man vom Alten loslässt! Also, wenn man sich jetzt beschwert, dass so viele Menschen kommen und Grenzen fallen, dann kann ich auch nichts Neues entstehen lassen. Das ist eine Bewusstseinsfrage: Neues kann nur entstehen, wenn Altes gehen darf!

Chamuel: Du hast gesagt, dass unter anderem auch die Dualitätsenergien für uns noch stärker spürbar werden. Wie können wir damit besser umgehen, wenn das geschieht?

Sangitar: Was ganz wichtig ist, ist die Ausrichtung! Die Ausrichtung, dass man sich jeden Tag neu – am besten gleich am Morgen – entscheidet, wie man seinen Tag beginnen möchte, wie man sich ausrichtet, welchen Energien man über den Tag begegnen möchte. Die Menschen müssen sich vorstellen, dass Gott schneller atmet – sehr viel schneller. Gottes Atem ist die Merkaba von Gott und je schneller diese zirkuliert, desto schneller manifestieren sich Energien.

Also, wenn man sich derzeit morgens etwas manifestierst, kann es einem vormittags schon begegnen. Es ist wirklich sehr wichtig, dass man seinen Fokus auf das hält, was man möchte. Das ist ganz wichtig! Am besten kann man das, indem man innehält, in sich hineinatmet, seine Chakren vereint und den Fokus auf das lenkt, was einem die Seele sagt. Es sind wirklich spannende Zeiten! Es kann alles möglich sein!

Chamuel: Ich selber habe wahrgenommen, dass in den letzten Wochen vermehrt Lichtkörpersymptome bei mir aufgetreten sind, die ich schon länger nicht mehr hatte. Hat das dann immer automatisch etwas damit zu tun, dass ich in dem Moment transformiere?

Sangitar: Die Shadees-Einströmungen sind derzeit sehr intensiv und sie werden jetzt immer stärker. Die Geistige Welt darf ja nirgendwo eingreifen. Sie darf in das Geschehen nicht eingreifen. Unser Planet, genauer gesagt, das Planetenbewusstsein unterliegt dem freien Willen. Das Einzige, das sie machen können, ist, die Wirklichkeitsenergie Shadees zu schicken. Das machen sie natürlich besonders dann, wenn die Wirklichkeitsenergien aus den Kristallstätten herausströmen und die Reibung beginnt. Dann schicken sie ganze Bündel von Shadees.

Das ist das, was wir als Lichtkörpersymptom wahrnehmen. Aber wir haben nicht wirklich Lichtkörpersymptome. Das ist ganz wichtig zu wissen! Vor drei Jahren hatten wir vielleicht Lichtkörpersymptome, aber heute nicht mehr. Wir merken es einfach nur in unserem körperlichen Aspekt. Ich möchte damit sagen, dass diese Lichtkörpersymptome einem nichts mehr zeigen! Sie erzählen einem keine Geschichte mehr. Das haben sie vor drei Jahren noch getan, aber jetzt nicht mehr.

Chamuel: Aber was ist das dann genau?

Sangitar: Das ist so, weil die Zellen und der körperliche Aspekt den Energien immer hinterherhinken. Von unseren ganzen Aspekten ist der körperliche Aspekt derjenige, den wir am meisten fühlen, und deswegen nehmen wir dort auch alles so deutlich wahr. Aber Gegenfrage. Jetzt muss ich mal an alle Leser vom STERNENBOTEN eine Gegenfrage stellen (Sangitar lacht.): Was wäre denn besser?

Einige Menschen haben früher immer gesagt: „Je intensiver, desto besser. Je mehr Transformationen, desto besser.“ Jetzt bricht etwas Altes zusammen. Es beginnt etwas Neues und nun gibt es wieder einige, die sagen: „Aber so habe ich mir das jetzt nicht vorgestellt. Also, dass Flüchtlinge zu uns kommen und Grenzen aufgemacht werden, das wollen wir jetzt eigentlich nicht.“ Meine Frage ist: Was wäre jetzt besser: Ein Spüren von neuer Energie als körperliches Symptom oder aber kein Shadees?

Ich erkläre es mal anders: Wenn die Geistige Welt jetzt den Shadees-Fluss einstellen würde, dann würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass man das nicht mehr so im körperlichen Aspekt spürt, man dafür aber jeden Tag vielleicht drei Erdbeben ausgesetzt wäre und man sich davor fürchten müsste, dass sein Haus einbricht oder sein Kind gerade draußen spielt! Man muss das immer in Relation sehen.

Das ist mir auch noch ein tiefes Bedürfnis und das möchte ich auch aussprechen dürfen: Was man nicht machen darf, ist, die Geistige Welt dafür verantwortlich zu machen. Das habe ich inzwischen ab und an schon gehört. Aber ich betone es noch mal: Die Geistige Welt greift nicht in das Geschehen ein! Das sind alles wir Menschen. Wir haben die Dualität erschaffen und wir Menschen gehen in den Neuen Zyklus. Die Geistige Welt ist ja schon im Neuen Zyklus. Sie greifen da nicht ein. Sie unterstützen den Prozess mit energetischen Mitteln, die sie nehmen dürfen, die dem Planeten und uns Menschen guttun.

Um ehrlich zu sein, bin ich ganz froh, dass jetzt auch mal etwas gekommen ist, an dem die Menschen sehen können, wie es sein kann, wenn Altes zusammenbricht … Ich bin froh, dass sich das auch mal bei uns bemerkbar macht und nicht nur irgendwo weit weg wie in Chile. Wenn etwas weit weg geschieht, berührt es einen nicht, und dort darf es ruhig auch schlimm sein …

Chamuel: Da sitzt man sicher hinter dem Fernseher …

Sangitar: Ja, aber nun hat man mal gemerkt, wie die Menschen reagieren, wenn es uns betrifft. Deshalb bin ich ganz froh, dass man es schon mal ein bisschen sehen und spüren kann, weil es mit allen anderen Transformationen genauso ist. Ein Erdbeben in Chile oder ein Vulkanausbruch in Mexiko mag für die Menschen energetisch interessant sein, aber es ist eben nicht hier bei uns … Wenn es uns betrifft, dann schaut alles schon wieder ein paar Ecken anders aus. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu streng …

Chamuel: Nein, ich danke dir für die klaren Worte!

Du hast jetzt schon ein paar Mal den Flüchtlingsstrom erwähnt. Auch hierüber könntest du gerne noch etwas mehr sagen, denn das ist doch ein sehr bewegendes Thema der letzten Wochen und hat auch im Shimaa-Forum einen großen Raum eingenommen. Wenn du das aus deiner Perspektive siehst, mit dem Wissen, das du in dir trägst, wenn du das energetisch betrachtest: Was genau steckt dahinter? Und wir als Lichtarbeiter und vor allem wir Lichtpioniere tragen ja eine energetische Verantwortung. Was würdest du uns und den Menschen empfehlen, damit umzugehen?

Sangitar: Grundsätzlich möchte ich sagen, dass ich gewisse Ängste noch nachvollziehen kann – bis zu einem gewissen Punkt. Was ich nicht mehr nachvollziehen kann, ist, dass man sich spirituell entwickelt, ausdehnt und – nicht nur in dieser Inkarnation, sondern seit Anbeginn der Zeit – genau auf diese Zeit hinarbeitet, in dieser Inkarnation geschult worden ist für genau diese Dinge, die jetzt passieren – und dann passieren sie und plötzlich gilt das alles nicht mehr oder die Menschen vergessen es! Das hat mich sehr bewegt, als ich das im Forum gelesen habe.

Wie schon gesagt: Ängste kann ich noch nachvollziehen, aber irgendwelche Statistiken, die herangeführt werden, nicht mehr. Das Ganze mit den Flüchtlingen muss man aus unterschiedlichen Aspekten betrachten. Man kann nicht einfach nur sagen: Dort ist Krieg, die Menschen bangen um ihr Leben und deswegen kommen jetzt Hunderttausende hierher. Das ist nur ein Aspekt von ganz vielen Aspekten, die dazu beitragen, dass genau so ein Flüchtlingsstrom ausbricht.

Man muss auch auf die Erdenergie schauen, die dort vorherrscht. In bestimmten Regionen hat sich die Erdenergie ganz anders genährt oder ganz anders die Dualitäts- und Machtenergie angesammelt wie bei uns. Das spielt eine Rolle. Dann spielt die Kultur eine Rolle – energetisch wie auch menschlich. Wie sind Menschen aufgewachsen? Was haben sie in früheren Inkarnationen gemacht, dass sie jetzt genau dort sind, wo ihr Leben bedroht ist?

Und dann kommt noch ein großer Aspekt hinzu: Das, was sich in jeder einzelnen Menschenseele bewegt, wissen wir nicht. Man kann nur sagen, dass es bei den Flüchtlingen eine kollektive Seele gibt. In dieser kollektiven Seele sieht man, dass sie dem Impuls ihrer Seele folgen. Sie machen nichts anderes als wir auch – du und ich –, wir folgen den Impulsen unserer Seele! Bei den Flüchtlingen ist der Impuls: „Flieh! Geh!“

Wenn wir als spirituelle Menschen sie nicht willkommen heißen, wenn wir nicht wollen, dass die Grenzen zusammenbrechen, ja wer denn dann?! Manche Menschen sagen, das ist naiv, so zu denken. Ich sage: Da bin ich gerne naiv! Ich weiß einfach, dass das die Neue Zeit ist. Für mich ist da nichts Naives dabei. Das ist eben die Neue Zeit.

Ich habe einen Bericht im Fernsehen gesehen über Menschen aus New York, die in ihrem Leben Außergewöhnliches vollbringen. Das waren fünf verschiedene Menschen, die in fünf verschiedene Richtungen ihr Leben gelebt haben, dafür gekämpft haben, dafür eingestanden sind und mehr oder weniger erfolgreich oder erfolglos waren. Aber was auffällig war, ist, dass keiner von denen ursprünglich aus New York kam!

Wenn man in solche Städte schaut, sieht man, dass so etwas sehr wohl funktioniert: Dort sind viele verschiedene Religionen und Kulturen und dort würde keiner sagen: „Der Taxifahrer aus Albanien oder Pakistan nimmt mir meine Arbeit weg!“ Ich weiß nicht, ob das Beispiel jetzt trifft, was ich meine, aber Angst bringt uns nicht weiter und war noch nie ein guter Ratgeber! (Längere Stille.)

Chamuel: Du gibst mir immer wieder Einblicke in die Dinge, mit denen du energetisch beschäftigt bist. Du hast sehr viel zu tun und dazu gehört nicht nur, dass du die Essenzen fürs Festival vorbereitest, die Schritte channelst und so weiter … (Sangitar lacht.) Wie sieht dein Alltag derzeit auf energetischer Ebene aus?

Sangitar: Auf energetischer Ebene bin ich seit längerer Zeit natürlich in tiefster Aufmerksamkeit. Tiefe Aufmerksamkeit bedeutet, dass ich mir kaum Auszeiten nehme von dem Öffnen meiner Kanäle. Also, ich stelle meine Kanäle auf eine bestimmte Frequenz, auf der praktisch immer gesendet werden kann. Das bedeutet für mich, dass ich in vielen Bereichen – gerade in den letzten zwei, drei Monaten – nicht wirklich etwas unternehmen konnte. Denn wenn ich Signale empfange, dass etwas geschieht und ich mir etwas anschauen soll, muss ich auch jederzeit dazu bereit sein.

Natürlich reicht mein Tag dafür nicht aus. Das würde gar nicht gehen, weil ich meine normalen Sachen ja auch noch machen muss. Dazu kommt, dass ich in meinem normalen Arbeitsfluss oft unterbrochen werde und ich daraufhin – scheinbar aus dem Nichts heraus – ein, zwei Stunden etwas völlig anderes, etwas Energetisches für das Planetenbewusstsein mache. Meistens arbeite ich dafür nachts. Nachts bin ich besonders aktiv. Ich mache viele Übertragungen und versuche Energien zu stabilisieren, wenn ich merke, dass eine Transformation ansteht, die aber nicht sein müsste.

Chamuel: Bei den Menschen oder planetar?

Sangitar: Beides. Ich mache zum Beispiel auch viel mit Raftan. Ich bin energetisch wirklich in einer Hab-acht-Stellung und beobachte das Geschehen manchmal minutiös.

Chamuel: Und wie läuft das dann ab? Die Geistige Welt beobachtet irgendwelche Energien auf dem Planeten und was sind daraufhin die nächsten Schritte?

Sangitar: Das kann man so nicht sagen. Der Unterschied zu meiner normalen Arbeit als Medium ist, dass ich – so, wie man das vom Computer kennt – bei dieser Arbeit bestimmte Zeiten online und offline bin. Wenn ich energetisch arbeite oder Schritte mache, gehe ich online. Das ist jetzt ganz flapsig ausgedrückt. In der jetzigen Zeit bin ich immer online! Da gibt’s kein offline!

Es ist nicht so, dass die Geistige Welt jetzt sagt: „Sangitar, es passiert was, jetzt schau mal.“ Sondern das geht über Töne, über verschiedene Frequenzen, die vom Planetenbewusstsein, von Lady Shyenna ausgehen. Diese Töne nimmt die Geistige Welt wahr und werden von ihr zu mir zurückgebracht. Wenn ich diese Töne höre, weiß ich: Okay, ich verbinde mich mit dem Planetenbewusstsein und schaue mir das an.

Natürlich sagt mir die Geistige Welt auch mal bestimmte Dinge, aber eher weniger. Sie lassen mich nur wissen, welche Energien sie schicken und wie stabil das Ganze ist. Außerdem sagen sie mir, wenn sich im Bewusstsein des Kollektivs etwas tut und sich der kollektive Lichtkörper verändert. Aber an und für sich bin ich in Hab-acht-Stellung wegen der Töne.

Wenn ich zum Beispiel das Signal bekomme, dass das Planetenbewusstsein Töne von sich gegeben hat, dann schaue ich mir das an und mache das, was ich tun muss. Wenn ich dann noch Zeit habe und merke, es ist noch nicht zu Ende, die nächsten Töne, die kommen, sind schon in Schwingung, dann nutze ich immer die Zeit und schaue mir eure Lichtkörper an.

Chamuel: Und wie oft machst du das so am Tag?

Sangitar: Rund um die Uhr? (Sangitar lacht.) Das kann ich nicht sagen, weil es unterschiedlich ist. Es gibt manchmal Stunden, da ist gar nichts. Ich habe manchmal einen Tag, an dem wenig Töne kommen, und dann habe ich Tage und Nächte, in denen andauernd irgendetwas ist. Dann kommt es auch vor, dass ich nur eine Stunde schlafen kann. Das passiert auch.

Chamuel: Und das dann Tag für Tag.

Sangitar: Das war bei dem Geschehen mit der Membran so.

Chamuel: Es ist sensationell, das du dann immer noch so fit aussiehst. (Sangitar lacht.)

Sangitar: Auch heute – wir haben es jetzt 12:15 Uhr – arbeite ich seit 5 Uhr morgens durch.

Chamuel: Wie schon gesagt: Wir haben Sonntag! (Sangitar schmunzelt.)

Sangitar: Ich schaue mir auch als Erstes immer die Erdenergien an. Hole die Töne. Schaue, welche Töne das Planetenbewusstsein von sich gegeben hat, in welcher Frequenz sie schwingen und übertrage Energien. Zwei Mal. Also jede Nacht ein Mal und jeden zweiten Morgen noch ein Mal zusätzlich. Dies wird in nächster Zeit so bleiben. Ich schätze, dass es das ganze nächste Jahr so bleiben wird.

Es wird immer mehr zusammenbrechen. Immer mehr wird etwas im Kollektiv mit der Dualitätsenergie geschehen – so, wie mit den Flüchtlingen: Plötzlich geht es schnell.

Chamuel: Es ist klar: Energien verändern sich und wandeln sich. Es ist nie etwas vorherbestimmt – das wissen wir ja –, aber könntest du von dem, was du momentan siehst, uns einen ungefähren Ablauf der nächsten Zeit sagen?

Sangitar: Ich tue mich da immer sehr schwer. Ich würde mich damit nicht schwertun, wenn die Menschen mich nicht immer so darauf festnageln würden. Aber wenn ich in dieser Richtung etwas von mir gebe, dann werde ich da immer sehr festgelegt. Ich kann dir aber zum Beispiel sagen, dass im Moment China von den Energien her wieder ein Thema ist. Das wird von der Geistigen Welt ganz genau beobachtet.

Chamuel: Kannst du etwas dazu sagen, wie lange die Transformationen noch anhalten werden? Wie wird die Anpassungsphase sein? Kannst du uns ein bisschen die Anpassungsphase erklären?

Sangitar: Die Anpassungsphase ist bereits da. Sie hat schon begonnen, und zwar mit dem Fallen, mit der Auflösung der Membran. Die Anpassungsphase ist eine Energie. „Anpassungsphase“ ist ein Wort, aber an sich ist sie eine Energie, ein Neuer Zyklus und dieser Neue Zyklus nährt sich jetzt. Alles, was sich jetzt nährt, ist nur noch Licht. Es kann sich nichts Dunkles mehr nähren. Das Dunkle beginnt jetzt zwar gegen das Licht zu kämpfen, sich zu reiben, was aber übrig bleibt, ist genährtes Licht. Das wird natürlich immer intensiver und manifestiert sich auch immer mehr in der Anpassungsphase – Tag für Tag, Woche für Woche und so weiter. Diese Zwischenenergien, die es früher oft gegeben hat, die haben sich schon fast aufgelöst.

Chamuel: Das heißt, heute gibt es mehr ein Entweder – Oder?

Sangitar: Ja, absolut.

Chamuel: Okay, jetzt hast du erzählt, was du für Lady Shyenna tust. Was können wir denn als Lichtarbeiter, als Menschen für Lady Shyenna tun?

Sangitar: Was Lady Shyenna jetzt guttut, ist ein kollektives Bewusstsein von göttlichen Lichtern auf Erden Solvana. Das heißt, bewusstseinserweiterte Menschen, die zum Beispiel ihren Fokus auf das Erbe Gottes halten. Das ist im Moment sehr hilfreich.

Chamuel: Wie genau halte ich das Bewusstsein auf das Erbe Gottes?

Sangitar: Es ist zum Beispiel gut, energetisch in die Pyramiden von Gizeh zu reisen, sich dort mit dem Heiligen Gral zu verbinden und Kristalle zu senden. Welche Kristalle ist egal, weil alle Kristalle gut sind. Deshalb nenne ich den Menschen so wenig Kristalle. Ich mache das nicht gerne – außer die Geistige Welt sagt es mir. Wenn es keine Vorgaben gibt, dann hat jeder so seine Lieblingskristalle, die er schickt, und dann ist eine ganz große Vielfalt im Kollektiv, was an Energien dort gebündelt hingeschickt wird. Wenn ich jetzt fünf Kristalle nenne, dann wird dieses Feld eigentlich verkleinert.

Also, das Erbe Gottes, die Hinterlassenschaft von Gott sind wichtig. Was auch wichtig ist zu wissen, ist, dass sich die energetischen Felder in einem selbst – wie zum Beispiel Excalibur – enorm ausdehnen. Das sind enorme Schübe von Kraft.

Chamuel: Welche derzeit auch sehr unterstützend wären, wenn wir sie nutzen?

Sangitar: Ja, genau – die innere Weisheit nutzen.

Chamuel: Den ersten Punkt, denn du genannt hast, fand ich jetzt sehr berührend, dass wir uns als Kollektiv von spirituellen Menschen auf das Licht fokussieren und uns nicht von irgendwelchen Negativ-Schlagzeilen oder negativen Energien rausbringen lassen. (Sangitar bekräftigt das.)

Sangitar: Das sind halt die Medien. So gut, wie es auch für manche andere Dinge ist, was man im Internet alles nachlesen kann, genauso schlecht ist es aber auch, weil es eben oft Angst machend ist und uns überhaupt nicht zuträglich.

Es wäre ganz gut, wenn die Menschen sich Folgendes vor Augen halten. Ich nenne jetzt einmal ein ganz einfaches Beispiel: Jemand hat Bauchweh, mag aber nicht zum Arzt gehen und schaut mit der Frage ins Internet, was das sein könnte. Dann macht er eine Seite auf und findet vom Magengeschwür bis Magenkrebs, von Magendurchbruch bis Magenentzündung alles und die eigenen Symptome passen komischerweise auch überall irgendwie dazu. (Chamuel lacht.) Daraufhin ist derjenige total verunsichert und rennt mit dem Gefühl rum: „Vielleicht habe ich jetzt Magenkrebs oder ein Magengeschwür? Aber mit Sicherheit habe ich eine Entzündung im Magen!“ Aber die Wahrheit ist, er hat gar nichts! Da ist überhaupt nichts. Vielleicht hat er einfach nur verkehrt geatmet und es ist gar nicht sein Magen, sondern sein Zwerchfell, was er jetzt beim Atmen spürt und ein bisschen sticht. Aber ansonsten ist überhaupt nichts und jeder gute Arzt könnte einem das auch sagen.

Aber dadurch, dass es das Internet gibt und man es liest, entsteht so etwas Negatives – und so ist es mit allen anderen Sachen auch. Natürlich ist es so, wenn man mal einzelne Menschen aus dem Kollektiv herausnimmst, die etwas Schlimmes durchgemacht haben oder für uns scheinbar auch etwas Böses gemacht haben, dann kommt zum Beispiel die BILD-Zeitung, veranstaltet richtige Hetzjagden und die Menschen lesen das auch noch total gerne … Wenn wir das jetzt im Neuen Zyklus nicht verstehen, dann haben wir nichts verstanden! Ganz ehrlich!

Chamuel: Ich bin auch immer mehr darauf gekommen, dass wir ja die besten Medien überhaupt haben: die 36 Hohen Räte, die uns mit ihren Informationen beraten. (Sangitar lacht.)

Sangitar: Ja, und sie machen eben keine Angst und sagen trotzdem die Wahrheit! Sie sagen ausschließlich die Wahrheit und immer die Wahrheit!

Chamuel: Sie lenken uns in die richtigen Bahnen. Dorthin, wo sich die Energien gut und stark fühlen und sich ausdehnen.

Sangitar: Ja, genau. Was hilft mir das, wenn ich von irgendwelchen Statistiken lese, dass in Schweden mehr Frauen vergewaltigt werden, seit Flüchtlinge da sind?! Was hilft mir das? Ich habe im Forum ein paar Gegenbeispiele genannt, aber ich könnte noch hundert weitere aufzeigen. Das ist Angstmacherei und es tut mir dann auch leid, weil …

Chamuel: … ja, denn das sind die Waffen der Mächte: Angst und Unsicherheit schüren.

Sangitar: Genau!

Chamuel: Und das ganz egal auf welchen Ebenen. Da denkt man , man hat endlich ein besseres Medienportal gefunden, das einem die Wahrheit erzählt und letztendlich lösen sie doch ein schlechtes Gefühl aus, machen auch Angst und verunsichern.

Sangitar: Uns bleibt doch eigentlich gar nichts anderes, denn wir wollen doch den Neuen Zyklus der Energie! Wir wollen das ja! Alle Frequenzen haben sich dahin ausgerichtet, ganz egal ob zum Beispiel die Mayas oder wir. Alle richten sich jetzt auf den Neuen Zyklus aus und speziell wir als golden-blaue Frequenz sind ja alle trainiert auf so etwas.

Chamuel: Ich finde das einen ganz wichtigen Punkt in dieser Zeit, deswegen habe ich das Thema jetzt auch zwei, drei Mal hochgeholt.

Sangitar: Da ist verstärkt Vertrauen angesagt. Jetzt wird Vertrauen wichtig. Vorher war es einfach, von Vertrauen zu sprechen, aber jetzt, da es mal ein bisschen zu uns schwappt und ans Eingemachte geht … (Sangitar lacht.)

Chamuel: Jetzt zeigt sich einfach, wo jeder steht, und das ist natürlich auch eine Chance für jeden Menschen, sich zu entscheiden.

Ich mache jetzt mal einen Themenwechsel zu den energetischen Mustern: Es wurde uns von der Geistigen Welt über die Jahre immer wieder erzählt, dass sich die energetischen Muster, die uns eingebettet wurden, in dieser Zeit, die jetzt kommt, auftun und zeigen werden. Was wird sich da bei uns in der nächsten Zeit tun?

Sangitar: Energetische Muster werden sich dann, bei denjenigen auftun, die vertrauen! Solange solche Angstszenarien in einem ablaufen, wird sich kein energetisches Muster öffnen. Ein energetisches Muster ist eine lebendige Energie, die reagiert.

Chamuel: Auf was?

Sangitar: Auf unsere Seele. Wenn eine Seele voller Angst oder Zweifel ist, dann können wir fünf mal in der Anpassungsphase sitzen und es wird sich kein Muster öffnen. Aber für diejenigen, die im Vertrauen sind, öffnen sich die Muster nach und nach, immer deutlicher und merklicher. Manche, die vertrauen, haben ihre innere Schau auch schon gehabt!

Was mir ein bisschen fehlt, ist das Bewusstsein oder das Gewahrsein, dass jede Energie in einem lebendig ist. Sie lebt und reagiert immer auf die schon vorhandenen, offenen energetischen Muster. Das muss ja kompatibel sein. Wenn es das nicht ist, weil man sich ablenken lässt oder zu viel im Internet ist und schlimme Sachen liest, wie soll sich dann ein Muster öffnen können? Das ist ein großer Lernprozess, der jetzt vonstattengeht!

Chamuel: Da sind wir wieder zurück bei dem Thema, dass es jetzt echt angesagt ist, sich auszurichten!

Sangitar: Wenn man sich ausrichtet, tut sich aber auch am allermeisten und dann werden die Menschen plötzlich dastehen und staunen. Manche werden dann erst die Erkenntnis haben, dass ja doch alles wahr ist, was die Geistige Welt mal gesagt hat – im positiven Sinne. Die Entwicklung, dass sich Muster öffnen, geht jetzt eigentlich recht schnell oder vielmehr: Es kann recht schnell gehen. Aber wenn man natürlich dasitzt und darüber nachdenkt, wie das nächste Jahr in Bezug auf die Veränderungen ausschauen wird, dann wird es schwierig.

Chamuel: Ja, klar! Wo ist dein Fokus? Das ist eigentlich ganz logisch.

Sangitar: Energie folgt immer der Aufmerksamkeit! Die energetischen Muster sind ja lebendige Energien. Das ist doch nichts Totes, das man da in sich trägt.

Chamuel: Was siehst du, was sind die ersten energetischen Muster, die jetzt aufbrechen werden?

Sangitar: Weisheit!

Chamuel: Ich sprach von Mustern in der Mehrzahl … (Es wird gelacht.)

Sangitar: Weisheit, Weisheit und Weisheit – Erinnerungen, Fähigkeiten …

Chamuel: Gut, dass wir drüber gesprochen haben … (Es wird herzlich gelacht.)

Das Festival steht an, du hast einen Neuen Beruf auf die Erde gebracht und viele sind schon sehr gespannt, was dieser beinhalten wird. Vor allem und ganz besonders energetisch: Tora’An’Taria …

Sangitar: Tora’An’Taria! Ich habe das mal kurz im Forum geschrieben, aber ich möchte das gerne auch für die Öffentlichkeit sagen. Man muss sich das so vorstellen: Wenn ich von der Geistigen Welt aufgerufen werde, etwas Neues auf die Erde zu bringen, dann habe ich manchmal die Möglichkeit, flexibel zu sein. Ich bekomme zwei, drei Sachen angeboten und kann mir dann eines aussuchen, weil es verschiedene Ströme der Energien gibt. Dieses Mal konnte ich das nicht. Das war eine ganz klare und deutliche Anweisung, ich soll das auf die Erde bringen! Also, ich bin eindringlich gebeten worden, das auf die Erde zu bringen.

Das liegt daran, dass sich in der Anpassungsphase das Chakra-System verändert. Das Chakra-System verändert sich dahin gehend, dass das Wurzel-Chakra in seinen Energien vollendet wird. Dadurch werden kristalline Strukturen, die einem nicht mehr dienlich sind, im Wurzel-Chakra aufgelöst. Viele Menschen, die voller Wut und voller Zweifel sind, reagieren mit den Energien des Wurzel-Chakras. Das verändert sich.

Außerdem kann man im Lichtkörper sehen, dass sich goldene Coronas bilden. Das ist wie ein feines Gewebe, das sich dehnt. Das liegt über den Chakren. Jedes Chakra unterliegt ja bestimmten energetischen Attributen. Diese Attribute werden durch diese goldene Corona gestärkt und die Coronas dienen auch der Vereinigung zum neuen Goldenen Chakra. Das geht aber nur, wenn man die alten Strukturen vom Wurzel-Chakra aufgelöst hat.

Ich gebe dir mal ein Beispiel dazu, was der Neue Beruf energetisch bedeutet. Das verstehen die Menschen bestimmt gut, denn das kennen wir alle: Wenn wir viel spirituell gearbeitet haben und viel im Vereinigten Chakra waren und dann wieder mit der Dualität in Berührung kommen, kann es schon mal vorkommen, dass wir mit Wut reagieren. Es ist ein Gefühl, das man eigentlich gar nicht richtig beschreiben kann. Das liegt daran, dass die Seele und die Chakren sich immer nach einer Vereinigung sehnen. Sie wollen eigentlich immer zusammen sein. Wenn man sie lange vereint hat und sie fallen wieder auseinander, dann hat man diese Splitterungen und dann kann man auch schon mal wütend werden, da das vorher im Vereinigten Chakra so ein schönes Gefühl war.

Das Goldene Vereinigte Chakra ist im Gegensatz zum normalen Vereinigten Chakra, dass man die ganzen aufgenommenen Energien aus der Vereinigung mitnimmt. Das heißt, wenn man zurückgeht und das Vereinigte Chakra auflöst, nimmt man die Energien mit. Sie werden in der goldenen Corona mit eingebettet und dann wirst du täglich davon benetzt. Um ein Beispiel zu nennen: Das Kehlkopf-Chakra steht für Ausdruck und Selbstbestimmtheit und wenn man nun lange im Goldenen Vereinigten Chakra war, wird man spüren, dass man sich besser ausdrücken kann. Oder man kann im Herzen besser vergeben. Das ist schön!

Ich habe 19 Mandalas gezeichnet und mit der Geistigen Welt energetisiert. Diese haben wir auf kleine, runde Scheiben machen lassen und diese sind nochmals energetisiert worden – mit vielen Mandalas, die zugehörig sind zu den einzelnen Chakren. Die kann man sich auflegen und damit wirken. Das ist ein toller Beruf!

Chamuel: Magst du zu den Mandalas noch mehr erzählen, wie diese entstehen?

Sangitar: Bei den Mandalas habe ich keinerlei Vorlage, wie viele immer denken. Das entsteht vor meinem Inneren Auge wie ein Kristall. Ich fange einfach an zu zeichnen. Das ist, wie wenn meine Hand geführt wird. Also ich habe jetzt keinen Plan. Ich kann nicht sagen: „Ich mache jedes Häckchen so“, sondern das ist eine Energie, der ich folge. Mandalas werden deshalb auch so gerne genommen, weil man sie gut energetisieren kann.

Chamuel: Aber die Abdrücke dieser Mandalas existieren doch auch in der Wirklichkeit? (Sangitar bestätigt das.) Reist du dann auch in die Wirklichkeit?

Sangitar: Ab und zu mal, ja. Bei einzelnen, ja, aber nicht immer.

Und Tora’An’Taria heißt Gottes Schöpfungston. Das ist der Urton, das Gottespartikel.

Chamuel: Jetzt gab es gerade dazu einen Tagessatz. Die Energie wurde eingeleitet. Kannst du dazu noch etwas sagen?

Sangitar: Genau! Das war eine ganz große Veränderung! Das war nicht einfach nur ein Tagessatz, sondern das war eben die Bestätigung der hohen Frequenzen, dass unser Planetenbewusstsein in einem Neuen Zyklus ist!

Chamuel: Okay. Und was wird dieser göttliche Schöpfungston tun?

Sangitar: Der göttliche Schöpfungston ist eigentlich das Gottespartikel, der Urton, dieses Teilchen … Wie soll ich das jetzt erklären? Wenn wir alles zurückführen in die ursprünglichen magnetischen  Linien – ich rede jetzt mal von der fernen Zukunft, wenn das alles mit der Anpassungsphase vorbei ist, wenn die Rückführung vollzogen ist und alles wieder so ist, wie es ursprünglich war … Gott ist immer eine Spiegelung von uns selbst. Dann ist auch dieses Gottespartikel, dieses Teilchen bei uns – und auch das wird wieder zurückgeführt.

Würde dieses Teilchen im Universum nicht existieren, sozusagen getrennt von Gott – was natürlich nicht von Gott getrennt ist –, dann würde das Universum nicht funktionieren. Dann gäbe es uns nicht. Von diesem Teilchen aus, das angeschlossen ist an die Quelle, geht dieser Schöpfungston aus, das alles Leben beinhaltet, was es gibt – diese Ursprünglichkeit des Lebens, so wie es für uns geplant war. Das ist Tora’An’Taria! Ich werde am Freitagsseminar auf der Bühne auch Menschen behandeln mit Tora’An’Taria.

Chamuel: Das ist ja superschön!

Ich komme langsam zur letzten Frage: Gibt es etwas, das du uns für die nächsten Monate mit auf den Weg geben möchtest?

Sangitar: Ja! Jetzt ist es an der Zeit, das wir uns alle auf eine höhere Bewusstseinsstufe bewegen – mich eingeschlossen. Ich gehe wieder voraus, so wie ich das immer mache. Also, meine Aufgabe ist es in naher und auch ferner Zukunft – abgesehen von dem mit dem Erdgeschehen – eine neue Stufe des Bewusstseins als Medium weiterzugeben. Auch ich werde mich neu sortieren. Es werden ganz neue Botschaften und Energien durchgegeben werden und es wird eine neue Stufe erreicht – der Neue Zyklus. Dahin gehend werden wieder sehr, sehr viele Menschen diesem Neuen Zyklus folgen. Wir müssen alle jetzt auf eine höhere Stufe des Bewusstseins gehen – so, wie 1987. Auch ich. Es ist ein Neuanfang. Der Neubeginn zurück zum Ursprünglichen.

Chamuel: Zurück zu Tora’An’Taria – so könnte man eigentlich sagen. (Sangitar bestätigt das.)

Und was würdest du uns nun mitgeben für die kommende Zeit?

Sangitar: Zum einen das, was ich vorher schon gesagt habe, dass sich jeder Einzelne jeden Tag überlegt: „Wo sende ich meinen Fokus hin?!“, und sich ausrichtet, und zwar gleich zu Beginn des Tages – also lieber eine halbe Stunde früher aufstehen und sich diese Zeit nehmen.

Zum anderen sich mit dem Erbe Gottes zu beschäftigen, mit den Hinterlassenschaften Gottes, den Energiefeldern in einem selbst. Gerade bei denen, die die Sol’A’Vana-Schritte gehen, bei denen wird sich dies alles sehr stark nähren und zeigen – all die Energien, die man aufgenommen hat und weiterhin aufnimmt. Und zuletzt eben, gemeinsam auf die nächste Stufe zu gehen!

Chamuel: Sich sozusagen zu wappnen.

Sangitar: Wie wenn man in der Schule in eine höhere Klasse kommt, zum Beispiel von der Grundschule auf die Realschule geht.

Vorausgesetzt man bleibt im Vertrauen und heißt die Veränderungen willkommen, sodass Altes auch gehen darf, stehen uns schöne Zeiten bevor! Wirklich! Es stehen uns sehr schöne Zeiten bevor! Die schönsten überhaupt und darauf freue ich mich schon sehr!

Und dann möchte ich euch zum Schluss noch unbedingt mitteilen, dass ich zwei neue Sachen für euch mache. Viele haben mich schon danach gefragt und Einzelnen habe ich damit schon eine große Freude machen dürfen. Zukünftig kann man sich den Namen seines persönlichen Schutzengels von mir channeln lassen. Außerdem auch für seinen Drachen und sein Einhorn, in Kombination mit einer CD und einem Bild.

Ich habe zwei Bilder gezeichnet. Einmal ein Bild von einem Schutzengel und einmal ein Bild mit einem Drachen und einem Einhorn. Diese werden energetisiert. Auf den CDs findet ihr Channelings, mit denen ihr euch mit eurem Einhorn, Drachen oder Schutzengel verbindet. So kommen nun alle zum Namen ihrer täglichen Begleiter. Beim Festival können sie schon vorab bestellt werden.

Chamuel: Richtig, richtig cool!

Chamuel: An’Anasha Sangitar! Vielen Dank Bine, für deine Zeit und das schöne Interview!

Sangitar: Sehr gerne! An’Anasha!

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