Eine Kurzanleitung für ein Leben, das funktioniert
Von Petra Elis’Shandrina Hauser

1. Erkenne!

Du bist mehr als nur Mensch! Ein zauberhaftes, facettenreiches Wesen – eine Seele mit so unendlichem Wissen, Fähigkeiten, Möglichkeiten …

Wie oft in deinem Alltag bist du dieses ausgedehnte Licht – weit, groß und unendlich – und wie oft fühlst du dich klein, handlungsunfähig und blockiert in deinem Sein?

Wie groß ist der Raum, der dir als dieses Licht zur Verfügung steht? Wie weit ist er, wie unendlich? – Spüre diese Lebendigkeit, die Großartigkeit …

Darf ich dir eine Frage stellen? „Wie groß bist du – der Mensch, der du bist, in diesem Raum des dir Möglichen?“

Sei ehrlich zu dir. Es spielt keine Rolle – außer du gibst dieser Erkenntnis eine. Nimm wahr, was deine Weisheit dir im Augenblick zeigt, und sei frei von Bewertung – nimm wahr!

Möchtest du dich jetzt – Atemzug für Atemzug – in diesem, deinem Raum deiner Möglichkeiten, deiner Vielfalt ausdehnen?

Ausgedehnt in deinem Raum zu sein, bringt Leichtigkeit, Einfachheit, Lebendigkeit und die Anbindung an all deine Möglichkeiten. In dieser Ausdehnung bist du Bewusstsein auf zwei Beinen; du bist Heilung; du bist – das, was du bist!

Wie leicht könnte dein Leben, deine Beziehung zu dir, deinem Arbeiten, dein Miteinander sein, wenn du dich immer wieder ausdehnst in deinem Raum deiner Möglichkeiten?

2. Senke deine Barrieren!

Wie oft hast du gehört, wie wichtig es ist, dich zu schützen? Wie oft ist in Wahrheit der Schutz, den du aus diesem Grund aufbaust, eine Mauer anstatt eine Lichtkugel, undurchlässig, stabil und hoch?

Wie fühlt sich dein Licht, das weit, groß und unendlich ist, in der Dichte des Raumes, den du als Schutz bezeichnest? Was erreicht dich noch alles nicht – außer das, vor dem du Angst hast, dass es dich verletzt?

Darf ich dir eine Frage stellen? „Braucht ein göttliches Licht, das sich selbst bewusst und ausgedehnt ist, wirklich Schutz vor irgendetwas oder irgendjemanden?“

Wie fühlt es sich an, wenn du jetzt, in diesem Augenblick und immer wieder – dann, wenn du fühlst, dass es eng und dicht wird – sagst: „Körper senke deine Barrieren!“?

3. Wem gehört das?

Ist dir aufgefallen, dass je sensitiver, je intuitiver und je ausgedehnter du wirst, du umso mehr wahrnehmen kannst? Ein Segen und ein großer Wunsch von vielen von uns! Ist dir auch schon aufgefallen, dass dieser Segen auch des Öfteren etwas mit sich bringt, dass uns belastet?

Darf ich dir einige Fragen stellen? „Wie oft gehst du zum Beispiel in ein Einkaufszentrum, gut gelaunt, voller Energie, mit Tatendrang und Freude? Und wie oft fühlst du dich nach kurzer Zeit ausgelaugt, müde und dein Stimmungsbarometer ist auf dem Tiefpunkt?“

Kennst du das? Du sitzt jemandem gegenüber und plötzlich bist du traurig, hast Angst oder machst dir Sorgen. Wie oft schmerzt dich plötzlich dein Körper, obwohl er noch vor fünf Minuten schmerzfrei war?

Hast du dich schon einmal gefragt, ob das, was du plötzlich fühlst, denkst und spürst, alles dir gehört? Kann es sein, dass deine Fähigkeit wahrnimmt, und du das, was ist, als deines interpretierst?

Ich habe herausgefunden, dass so vieles augenblicklich von mir abfällt, wenn ich mich frage: Gehört das mir? Wem gehört das?

Um wie viel leichter könnte dein Leben sein, wenn du nur das mit dir trägst und fühlst, was wirklich deines ist?

4. Dankbarkeit

Wie vielem und für was alles bist du in deiner Bewusstheit dankbar? Eine großartige Energie, die die Grundlage für Großes in unserem Leben ist!

Wie oft bist du dir selbst dankbar, deinem Körper – so, wie er ist?

Dankbarkeit ist der Schlüssel, die Energie, die alles verändert! Denn wenn du dankbar bist, bist du nicht in der Bewertung. Du bist nicht im Kampf, wenn du voller An‘Anasha für dich bist …

Würdest du dich dann noch den Meinungen und Urteilen anderer Leute beugen? Würdest du dich von Blicken und Aussagen anderer beeinflussen lassen? Hättest du dann noch die dringliche Notwendigkeit, Probleme anzuziehen und nach Ablenkungen zu suchen?

Wohl eher nicht …

Du wärest viel fröhlicher, viel beschwingter, leichter und freier. Du wärest viel liebenswerter –

dir selbst und anderen gegenüber – und du hättest Unmengen mehr Energie zur Verfügung!

5. Sei freundlich zu dir!

Je bewusster du bist, desto achtsamer, freundlicher und liebevoller bist du zu Menschen, die dir begegnen – so voller Verständnis und Mitgefühl. Bist du das auch dir selbst gegenüber?

Wie oft bist du unfreundlich zu dir? Gehst du manchmal am Spiegel vorbei und runzelst die Stirn? Was denkst du dir, wenn die Hose vom letzten Herbst dieses Jahr nicht mehr passt? Trinkst du ein Achtel Wein, obwohl du weißt, dass du Kopfweh bekommst? Umgibst du dich mit Menschen, die dir nicht guttun, und bleibst du in Lebensumständen, die längst verändert gehören?

Ist das freundlich? Ist das wertschätzend dir selbst gegenüber? Wo bist du bereits freundlich zu dir und wie würde sich dein Leben heute noch verändern, wenn du bewusst beginnst, außerordentlich freundlich zu dir zu sein?

6. Fragen öffnen – Schlussfolgerungen schließen

Du bist einzigartig gut im Erspüren von Energie. Möchtest du einmal in zwei Sätzen, die dieselbe Situation erzählen, hineinfühlen und erkennen, wo die Energie sich öffnet und wo sie sich schließt?

„Oh mein Gott, schon wieder eine Rechnung! – Ich weiß nicht, wie ich auch das noch bezahlen soll?“ Oder: „Oh mein Gott, schon wieder eine Rechnung! – Ich weiß nicht, wie ich auch das noch bezahlen soll … Welche Möglichkeiten habe ich, von denen ich jetzt noch nichts weiß?

„Ich hab‘ keine Kunden, niemand interessiert sich für meine Arbeit!“ Oder: „Ich hab‘ keine Kunden, niemand interessiert sich für meine Arbeit. Was kann ich in meinem Wirken und in mir verändern, dass mich ein Magnet für Erfolg und Geld sein lässt?“

7. Glücklichsein ist einfach eine Wahl!

Hast du entschieden oder glaubst du, dass Glück keine von den Wahlmöglichkeiten ist, die dir zugänglich sind? Wie viele Gründe und Rechtfertigungen hast du, um dich davon zu überzeugen, dass Glück kein Begleiter deines Lebens ist?

Was wäre, wenn du einfach die Wahl treffen könntest: Egal, wie meine Vergangenheit war; gleich, was mir begegnet ist, ich lasse das jetzt los und öffne die Tür zu mehr von mir, zu dem Glücklichen, das ich in Wahrheit bin!

Vielleicht möchtest du „Glück“ in dein persönliches Navigationssystem eingeben und nimm die nächste Abzweigung, die dich dort hinführt.

8. Hab Spaß!

Warst du schon mal richtig glücklich, hast gelacht und so richtig Spaß gehabt? Hat dir dabei irgendetwas wehgetan? Haben dich die Blicke derer, die keinen Spaß am Leben haben, gestört? Bist du dann voller Tatendrang und Abenteuerlust und neugierig wie ein Kind?

Möchtest du einmal hineinspüren in zwei Energien, die ich dir nenne, und erkennen, welche davon das ist, was dir entspricht?

„Ich lebe ein Leben im Kampfring.“ Oder: „Ich lebe ein Leben auf der Spielwiese.“

Weißt du eigentlich, dass du nur eine einzige Wahl davon entfernt bist? Weißt du, dass es viel einfacher ist, als du es vermuten könntest?

Bist du bereit, glücklich und unaufhaltsam zu sein? Bist du auch bereit dafür, dass sich jene, die lieber Probleme haben und im Drama leben, sich von dir entfernen? Hast du den Mut, ein Leben zu leben, das für dich funktioniert?

Lucky you!

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