Ein Bericht von Gabriele Lukacs

Seit so vielen Jahren erhalten wir diese so wertvollen Botschaften von Sabine Sangitar. Wir erfahren so vielzählige Dinge über Energien, innere Welten und auch über die andere Seite des Schleiers. Für die golden-blaue Frequenz – also uns – ist es wichtig, einen Gesamtüberblick über das Geschehen zu bekommen, um zu verstehen, was wir hier tun und wofür.

Aus diesem Grund erhalten wir zudem immer wieder Botschaften über die verschiedenen Zeitepochen. Das ist sehr spannend, aber für manch einen vielleicht nicht immer wirklich greifbar, haben wir doch bereits Mühe, unser jetziges Leben in der Tiefe zu verstehen.

Spannenderweise ist es jedoch so, dass je mehr wir erfahren, desto mehr macht alles Sinn und umso mehr können wir auch verstehen, warum wir heute die sind, die wir sind – mit allem, was dazugehört. Aber worauf möchte ich hinaus?

Es ist nun so, dass ich vor einigen Monaten auf etwas sehr Interessantes gestoßen bin. Etwas, das die vielen Erzählungen der Geistigen Welt über unsere Frühgeschichte zumindest zu einem kleinen Teil sichtbar und greifbar werden lässt – durch Artefakte, die es laut unserer Wissenschaft nicht geben dürfte. Doch es gibt sie: 12.000 Jahre alte Artefakte, die du teilweise aus den Botschaften der 36 Hohen Räte wiedererkennen wirst.

Aus diesem Grund habe ich mit zwei Forschern Kontakt aufgenommen, die ihre Entdeckungen aus ihrer Sicht schildern werden. In dieser Ausgabe des STERNENBOTEN wird Gabriele Lukacs als Erste ihre Beobachtungen mit uns teilen und in einer weiteren Ausgabe eine weitere Person.

Ich möchte ihre Beobachtungen nicht kommentieren und einfach so stehen lassen. Du kennst die Botschaften von Sabine Sangitar und die Schlüsselwörter, die für unsere Frequenz von Bedeutung sind und einige dieser Wörter wirst du nun wiederfinden.

Als ich die Artefakte das erste Mal gesehen habe, habe ich überall Gänsehaut bekommen. Ich sage nur: Atlantis und Lemurien. Und ich sage etwas lauter: Toth, Nyroos, 12 + 1 Grale. Mit dem ersten Beitrag von Gabriele Lukacs wirst du verstehen. Mit dem zweiten Beitrag in einer späteren Ausgabe noch sehr viel mehr.

Ich wünsche dir schöne Momente und Wiederfindung!

Dein Benjamin Chamuel

Die Wiener Autorin und Mysteryforscherin Gabriele Lukacs begab sich 2014 auf eine Reise nach Ecuador zum Fundort jener rätselhaften leuchtenden Magnetsteine, die 1984 im Goldabbaugebiet von La Maná entdeckt wurden. Dabei traf sie auf die Spuren der mythologischen Götter, die vor Äonen dort die Gold- und Wasserressourcen ausgebeutet haben sollen.

Im Jahr 2001 sorgte eine viel beachtete Ausstellung mit dem Titel „unsolved mysteries“ zuerst in Wien, danach in Berlin und sogar in Japan und Korea für Aufsehen. In einer beeindruckenden Schau wurden erstmals und bisher einmalig hunderte archäologische Fundstücke gezeigt, die sich jeder konventionellen Erklärung entziehen. Alter, Herkunft, Zweck – alles unbekannt und nichts davon passt ins gängige Geschichtsbild.

Die am meisten bewunderten und rätselhaftesten Objekte der Ausstellung waren Magnet- und Leuchtsteine aus Ecuador. Gefunden 1984 vom ecuadorianischen Bergbauingenieur und Präsidentenberater Ing. Guillermo Sotomayor (1924-2005). 300 dieser seltsamen Steinobjekte lagen in einem unterirdischen Tunnel eines alten Goldabbaugebietes bei La Maná in Zentralecuador. Sotomayor, beauftragt im Namen der Regierung die Goldminen auf ihre neuerliche Ergiebigkeit zu untersuchen, stolperte eher zufällig über diesen einmaligen Fund. Bei seinen geologischen Untersuchungen stellte er fest, dass nicht nur die Inka dort bereits Gold abgebaut hatten, sondern dass viel ältere Spuren vorhanden waren. Die Erde war stellenweise bis in eine Tiefe von 100 Metern umgewühlt worden. Aus den Bodenproben schloss er, dass hier seit Jahrtausenden geschürft worden war. Aber nicht nur Gold fand er und seltsame Steinfiguren, sondern etwas noch Wertvolleres, nämlich höchst ergiebige Wasserquellen mit dem besten Wasser der Welt. Einem Wasser, das aus großer Tiefe aufsteigt, durch goldhältiges Gestein fließt und sich aus acht Quellen ergiebig in die äußerst fruchtbare Landschaft ergießt. Das Gold und das Wasser sollen von den Göttern ausgebeutet worden sein.

La Maná….die Stadt des biblischen Manna

Auf der Suche nach den Quellen des Goldwassers sowie dem Fundort der Steinobjekte reisten wir nach Ecuador. Eine 6-stündige Busfahrt ab der Provinzhauptstadt Latacunga führte uns über eine holprige Bergstraße nach La Maná, einer Kleinstadt am westlichen Rand der Andenkette. Der Name soll angeblich vom biblischen Manna kommen oder aus der Aymarasprache für Geist, Bewusstsein, die sich nach neuesten Forschungen aus dem Proto-Sanskrit ableitet. Wenn das stimmt, dann müsste ein Kulturaustausch bereits vor tausenden von Jahren stattgefunden haben.

Die einzige und sogenannte Hauptstraße, schwer sanierungsbedürftig, beherbergt zwei Hotels. Für mehr Tourismus scheint kein Bedarf. Mit unserem freundlichen Hotelbetreiber kamen wir schnell ins Gespräch und erkundigten uns nach der Möglichkeit einer Besichtigung der Goldminen und Wasserquellen. Das sei aussichtslos, denn beide Areale sind schwer bewacht, kein Unbefugter betritt das Gelände. Es wäre daher nicht ratsam, auf eigene Faust zu erkunden, da zu gefährlich, die Wachposten würden sofort schießen. Mit den südamerikanischen Usancen vertraut, boten wir daher eine Belohnung, wenn sich jemand fände, der uns trotz Todesgefahr dorthin brächte. Flugs meldete sich der Cousin unseres Hotelbesitzers, der als Werksfahrer in der Goldmine beschäftigt war. Dieser machte sich erbötig, uns – gegen angemessenen Fuhrlohn versteht sich – mit den Werksarbeitern im Morgengrauen in die Goldminen mitzunehmen.

Die Goldminen der Götter

Im klapprigen Geländewagen passierten wir die Kontrollen, unbehelligt von den bis an die Zähne bewaffneten Wachorganen. Einmal im Sperrgebiet, konnten wir uns mit unserem Fahrer frei bewegen. Fotografieren allerdings nur solange bis man uns wild gestikulierend zu verstehen gab, es sofort zu unterlassen. Das Areal ist eine einzige Wüste, einer Mondlandschaft gleich, aufgerissen über eine Fläche von hunderten Hektar. Rostbrauner Schlamm ergießt sich neben den Goldwaschanlagen, gerade so als ob die Erde bluten würde. Ein erbärmlicher Anblick im Vergleich zu der üppigen, dschungelgrünen Landschaft der Umgebung. Wir konnten mehrere unterirdische Tunnel sehen, die ungefähr mannshoch waren. Sie sollen uralt und von einer unbekannten Zivilisation gegraben worden sein. In einem dieser Tunnel hatte der Bergbauingenieur Sotomayor die rätselhaften Steinobjekte gefunden. Das Betreten der Tunnel war unmöglich, da rundum mit schwerem Gerät gebaggert wurde. Die geschürfte Erde läuft über Förderbänder zur Waschanlage und weiter durch Siebe, bevor sie als Schlamm wieder abfließt. Gold in Grammmenge ist das Resultat. Ein ohrenbetäubender Lärm begleitet den Prozess. Hier also wurde vor tausenden von Jahren Gold geschürft. Auch das sagenhafte Inka-Gold soll von hier stammen. Von älteren Kulturen gibt es keine sichtbaren Spuren mehr. Waren die legendären Götter wirklich die Ersten, die diese Erde durchwühlten, wie man uns hier versicherte? Die ältesten bekannten Goldartefakte Ecuadors sind jedenfalls 5.000 Jahre alt.

Hinterlassenschaft der Riesen

In Ecuador spricht man immer von den Riesen, die einst in diesem Land gewohnt hätten. Riesige Steinwerkzeuge wurden in archäologischen Fundstätten ausgegraben und liegen in fast jedem Museum des Landes. Sie werden allerdings von der offiziellen Archäologie als Kulthacken, Kultmörser, Kultmesser, kurz als Kultobjekte bezeichnet, ohne den angeblichen Kult näher zu beschreiben. Sotomayor fand auch hier Riesenwerkzeuge. Eine mehrere Kilogramm schwere Steinhacke und einen ebenso schweren mörserartigen Stampfer. Sie befinden sich heute im Besitz seiner Witwe. Beide Steinobjekte durften wir in eigenen Händen halten. Die Spuren der Riesen sind unübersehbar, wenn man sie denn erkennen möchte.

Wir wollten nun die Witwe Sotomayor aufsuchen, um einen authentischen Bericht über die Fundumstände und den Verbleib jener 300 Artefakte zu bekommen, die ihr verstorbener Mann als Hinterlassenschaft der sumerischen Götter bezeichnete. Unser Fahrer machte sich erbötig – nicht ohne seinen Fuhrlohn neuerlich auszuhandeln – für uns Sergia Sotomayor ausfindig zu machen. Über Umwege gelang es, allerdings nicht zum rechten Zeitpunkt, an diesem Tag wurden wir nicht empfangen.

Agua Splendor…Das Wasser des Lebens

Am nächsten Tag fuhren wir zur Agua Splendor Fabrik, der Abfüllanlage des Goldwassers, um mehr über das „Wasser des Lebens“ zu erfahren. Sotomayor bezeichnete es als Heilwasser und nannte diesen Ort „ombligo del mundo“, Nabel der Welt. Er meinte auch hier die Spuren der Götter, die er als Anunnaki bezeichnete, gefunden zu haben. Was macht dieses Wasser so besonders, dass es als Heilwasser gilt? Warum sollen die Götter gerade hier die Gold und Wasservorräte der Erde ausgebeutet haben?

Auch hier erhielten wir erst über Umwege und unzählige Telefonate nach Tagen des zermürbenden Wartens Zutritt. In antiseptischer Schutzkleidung führte uns dann der Direktor persönlich durch die Werksanlage und erklärte uns die besondere Zusammensetzung des Wassers. Eine Wiener Firma für Wasserbelebungstechnik, hatte vor etlichen Jahren versucht, das Wasser nach Europa zu importieren und dafür chemische Analysen durchgeführt und auch die energetischen Auswirkungen untersucht. Mit einem sensationellen Energiewert von 50.000 nach der Bovisskala und den mikroskopischen Goldpartikeln bewirkt das Wasser eine ständige Erneuerung der menschlichen Zellen. Kein anderes Quellwasser der Welt besitzt solche Eigenschaften und wird daher zu Recht als Wasser des Lebens bezeichnet. Höchst erstaunlich für uns war die Art der Quellfassung und des Wassertransportes, die altes Wissen offenbarte. Die strenge Bewachung des Quellschutzgebietes mit bewaffneter Security irritierte uns zunächst. Der Direktor öffnete dann persönlich das Vorhangschloss des Brunnenschachts und nun war uns klar, warum dieser Schutz nötig ist. Mit Staunen erkannten wir drei Pyramiden am Quellgrund, jede ca. 30 cm hoch und aus purem Gold. Dieses Wasser fließt nicht nur durch goldhältiges Gestein, sondern wird zusätzlich mit Goldpyramiden energetisiert. Die Pyramiden habe man angeblich so vorgefunden bei der Entdeckung der Wasserquellen. Wie alt sie sind, weiß niemand. Auch hier wurde wieder von den Göttern gesprochen, die alter Überlieferung zufolge die Wasserquellen erschlossen hätten. Aufmerksam geworden auf die uralte Methode der Energetisierung, erkannten wir jeweils 3 Magnete im Meterabstand auf den Wasserleitungen. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit gab der Direktor das Betriebsgeheimnis preis. Die Magnete verwirbeln das Wasser und beleben es dadurch zusätzlich, sodass es auf dem 800 Meter langen Transportweg seine volle Kraft entfalten kann. Man hätte die Technik von den Vorfahren übernommen, die es wiederum aus grauer Vorzeit überliefert erhielten. Damals verwendete man magnetische Steine, vermutlich jene die Sotomayor im Tunnel der Goldmine fand. Das Erbe der Götter wird hier bis zum heutigen Tag zum Nutzen der Menschen angewendet.

Mit je einem 6er-Pack an Goldwasser beschenkt, verließen wir den Nabel der Welt. Als sich das Werkstor hinter uns schloss, bemerkten wir das Pentagramm im Gitter. Hier wird ganz offensichtlich mit allen uralten Symbolen gearbeitet.

Das Goldwasser stellte sich in der Folge als viel zu hoch dosiert für unseren Körper heraus. Im Überschwang tranken wir es literweise, hätten jedoch mit einer homöopathischen Dosis beginnen sollen. Es stellten sich Schnupfen, Husten, Heiserkeit ein, die vorher unterdrückt waren und nun wie bei der Erstverschlimmerung nach Einnahme eines homöopathischen Medikaments ausbrachen. Das Wasser entfaltete aber nach einiger Zeit seine volle Heilkraft und so konnten wir unsere Forschungen weiterführen.

Die Sammlung Sotomayor

Der Zufall kam uns wieder einmal zu Hilfe. Da wir als einzige Ausländer unter der überwiegenden Indiobevölkerung eine auffällige Erscheinung waren, offerierten uns junge Männer ihre Führerdienste. Einer von ihnen stellte sich als Neffe von Sergia Sotomayor vor, der uns sogleich den Zutritt zum Haus seiner Tante vermittelte. Die Witwe lebt heute zurückgezogen inmitten ihrer Sammlung von Steinobjekten und Figuren, die allerdings nur mehr der bescheidene Rest jenes Fundes aus dem Goldtunnel sind. Diesmal wurden wir freundlich empfangen und am Ende sogar überschwänglich verabschiedet. Bereitwillig öffnete Frau Sotomayor das Archiv ihres Mannes und zeigte uns seine Aufzeichnungen und Fotos. Sie erzählte über seine bergbautechnische und politische Laufbahn, die ihm einige akademische Ehrentitel einbrachte. Aber auch darüber, dass er am Ende seines Lebens enttäuscht gewesen sei über die Ablehnung seiner „Anunnaki-Theorie“ seitens der etablierten Wissenschaft. Aus diesem Grund und aus Geldmangel wegen fortschreitender Krankheit habe er die schönsten und größten Figuren verkauft. Figuren, die seiner Meinung nach die sumerischen Götter darstellten. Aus den Symbolen und Zeichen, die den sumerischen Rollsiegeln ähnlich waren, habe er die Herkunft der Kunstobjekte erkannt. Leider gibt es nur mehr Fotos, die Figuren selbst sind unbekannten Ortes. Frau Sotomayor zeigte uns ihre Sammlung an Heilsteinen, die ebenfalls aus dem Tunnelfund stammen. Schwarze Steinscheiben mit Einlegearbeit in Spiralform, Sonnen- und Mondsteine und solche, die auf verschiedene Körperstellen aufgelegt werden. Wir durften sie in die Hand nehmen und konnten die Wirkung spüren. Die Steine verursachen ein Kribbeln, senden Wärme aus oder sind einfach wohltuend. Ob eine von den Göttern abstammende Zivilisation sie angefertigt hat? Zu welchem Zweck? Als Schmuckobjekte, als Heilsteine oder haben diese magnetischen und leuchtenden Steine eine ganz andere Bedeutung? Sergia Sotomayor weiß es nicht, ist aber von der Kraft der Objekte überzeugt und bewahrt sie als ihren ganz speziellen Schatz auf. Den Großteil der Sammlung jedoch und auch den rätselhaftesten, nämlich die leuchtenden Magnetsteine, habe ihr Mann einem Freund und Privatforscher übergeben, der sie heute bewahrt.

Auf der Suche nach dem Bewahrer des Göttererbes

Nun wollten wir den heutigen Besitzer der Magnet- und Leuchtobjekte aufsuchen, einen gewissen German Villamar. Leichter gesagt, als getan. Niemand wusste, wo er sich aufhält, noch wie wir an eine Kontaktadresse gelangen konnten.  Internetadressen schlugen fehl, Telefonnummern waren außer Betrieb und über soziale Netzwerke kam keine Antwort. Auch hier kam uns wieder der Zufall zu Hilfe in Form eines Studenten, der sich anbot, sämtliche ecuadorianischen Kontaktkanäle für uns auszuloten. Nach Tagen kam endlich die Antwort, Villamar wollte uns im Hotel in Guayaquil treffen. Es stellte sich heraus, dass er keine Anfragen nach den Steinen beantwortet, aus Furcht vor Diebstahl. Uns Österreichern brachte er jedoch Vertrauen entgegen, da er anlässlich der eingangs erwähnten Ausstellung die Mentalität der Wiener kennen- und lieben gelernt hatte.  Er bot uns an, seine Sammlung an einem geheimen Ort, für den wir erst quer durch Ecuador reisen mussten, besichtigen und fotografieren zu dürfen. Auch er ist überzeugt, die Hinterlassenschaft  der Götter zu besitzen und sieht es als seine Aufgabe, das ihm anvertraute Erbe zu verwalten.

Die rätselhaften Magnetsteine und Leuchtobjekte  

Nach Wochen des Bangens, ob wir tatsächlich Zutritt zum geheimen Ort bekommen würden, kam der erlösende Anruf. Villamar hielt Wort und öffnete sein Archiv für uns. Stück für Stück der seltsamsten Steinobjekte breitete er vor unseren Augen aus. Das beeindruckendste Objekt ist wohl die schwarze Pyramide mit den 13 eingravierten weißen Stufen und dem Auge Gottes in Einlegearbeit. Auf ihrer Unterseite sind unbekannte Zeichen eingraviert, die von Schriftexperten als Proto-Sumerisch und Punkte, die als Sternkonstellation gedeutet werden. Unter UV-Licht gibt sie erst ihr wahres Geheimnis preis: Sie leuchtet mit blauer und weißer fluoreszierender Farbe. Villamar führte uns vor, wie die Pyramide zu halten sei. Mit der rechten Hand an der Spitze und der linken an der Basis gibt sie ihre Kraft an den Träger ab. Als diese Pyramide in Wien gezeigt wurde, soll das Glas der Sicherheitsvitrine eines Nachts geborsten sein. Völlig unerklärlich, wie glaubhaft von den Ausstellungsorganisatoren versichert wurde.

Eine zweite Pyramide mit Spiralmuster in Form der DNA-Sequenz leuchtete ebenfalls gespenstisch. Drei Steinscheiben mit Spiralbändern, einer Schallplatte gleich, schienen sich vor unseren Augen zu drehen. Ist eine Botschaft darin enthalten, die wir noch nicht verstehen?

Villamar holte einen kleinen Magneten, den er an einen Faden band. Sobald er damit in die Nähe der Steine kam, wurde der Magnet angezogen. Manchmal vom Stein selbst und manchmal von den Einlegemustern. Zu unserer größten Überraschung holte er nun einen Satz von 13 Steinbechern hervor, die mit geometrisch angeordneten weißen Punkten verziert waren. In der Art eines Morsecodes oder der Zahlzeichen der Mayaschrift.  Auch sie leuchten unter UV-Licht  und sind  magnetisch. Allerdings nur an ihrer Innenseite, die Außenwände zogen unerklärlicherweise den Magnet nicht an.  Was sind das für Steine? Welche unbekannte Kultur hatte das technische know how für diese unglaublichen Eigenschaften, die unserem Verständnis von Magnetismus Hohn sprechen?

Ein weiteres Rätsel birgt ein ca. 50 cm großer pyramidenförmiger Stein mit unbekannten Schriftzeichen. Schon Sotomayor deutete sie als Vorläufer des sumerischen Alphabets. Die ecuadorianische Forscherin Ruth Rodriguez Sotomayor (nicht verwandt) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der präamerikanischen Kultur, insbesondere deren Schriftzeichen. Sie behauptet, dass die alten Zeichen der Aymara, der indigenen Bevölkerung Ecuadors, aus dem Sanskrit stammen und will somit den Beweis für Kulturaustausch in der Antike erbracht haben. Auf  Grund der von ihr gemachten Fundvergleiche, datiert sie den interkulturellen Kontakt auf die Zeit um 12.000 v.Chr.  Sollte das stimmen, dann wäre Villamars Schriftstein das missing link und ein Beweis für die Anwesenheit der legendären Götter aus dem Zweistromland. Dass es offenbar bereits vor Jahrtausenden kulturelle Verbindungen zwischen den Kontinenten gegeben hat,  belegen auch 5.000 Jahre alte Funde der Valdivia-Kultur aus Ecuador, die mit jenen der japanischen Jomon-Kultur identisch sind. 

Die goldene Stadt Paititi ?

Die größte Überraschung sollte uns aber noch erwarten. Villamar zeigte uns einen schweren Steinblock, den er allein kaum heben konnte. Er bezeichnete ihn als „Weltkartenstein“, ein hellgrauer, von der Natur abgeschliffener Granit. Rund um den Stein ziehen sich weiße und schwarze Linien, die offensichtlich künstlich in den Stein eingelegt wurden. Das Erstaunliche daran, die dunklen Linien zeichnen das Muster unserer Erde mit ihren Kontinenten und großen Inseln nach. Zwei der Inseln geben Rätsel auf, denn sie sind heute unbekannt. Eine im nördlichen Atlantik und eine im südlichen Pazifik. Sollen sie etwa das legendäre Atlantis und den versunkenen Kontinent Mu darstellen? Villamar und andere Forscher sind überzeugt davon. Dann wäre dieser Weltkartenstein ja vor dem Untergang dieser Kontinente entstanden? Der Rätsel noch nicht genug, untersuchten wir nun die weiße Linie. Erstaunlicherweise zieht sie sich durch Südamerika und zwar durch Ecuador und erreicht jenen Punkt, wo heute La Mana liegt. Sollte damit der Aufenthaltsort der Götter markiert worden sein? Wenn ja, von wem, von ihnen selbst oder einer späteren Kultur, die noch Erinnerungen oder gar Beweise hatte? Noch etwas Merkwürdiges zeigt die Linie. Sie biegt abrupt in schrägem Winkel nach Westen in Richtung des Amazonasdschungels ab. In der Linie befindet sich eine Intarsie, ein kleiner Stein. Soll auch er etwa einen bedeutenden Ort anzeigen? Villamar meint, den Code geknackt zu haben. Der winzige Stein zeigt die Lage der legendären goldenen Stadt Paititi.  Bis heute wird sie gesucht, noch niemand hat sie gefunden. Tief verborgen im undurchdringlichen Dschungel harrt sie noch ihrer Entdeckung. Es wäre wahrlich eine Sensation, würde mit Hilfe des Steins die sagenhafte Stadt gefunden. Villamar will sich auf die Suche machen. Und wir mit ihm, so uns das Schicksal dorthin führt.

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