Von Roswitha Fiona Zadow

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, meine Geschichte. Dazu fällt mir ein Sprichwort ein: „Alle guten Dinge sind drei“, wobei ich auf meine drei schmerzhaften Erfahrungen gerne verzichtet hätte, obwohl sich für mich letztendlich alles zum Guten gewendet hat. Offensichtlich waren diese drei Attacken auf der körperlichen Ebene notwenig, um mir meinen Lebensplan deutlich zu machen und mich auf den mir vorbestimmten Weg zu bringen.

Ursprünglich war ich ein sehr kopfgesteuerter Mensch. Strukturiertes Denken bestimmte meinen Tagesablauf. Alles, was nicht real erkennbar, also weder sicht- oder tastbar war,  hielt ich schlichtweg für Unfug. In diese Kategorie packte ich unter anderem Rutengänger, Heiler, Handauflegen und vieles mehr.

Vor ca. sieben Jahren wurde ich plötzlich krank. Ich war überarbeitet, unzufrieden, hatte ständig Kopfschmerzen und fühlte mich einfach schlecht. Eine Freundin konfrontierte mich dann mit einem Flyer von Heiko Wenig über „Energetisches Wirken“. Obwohl ich das Ganze, aus meiner damaligen Sicht heraus, anfangs für Unsinn hielt, faszinierte mich die Sache doch auch irgendwie. Da war ein Impuls, der meine Gedanken immer wieder in diese Richtung führte. Ich befasste mich daraufhin näher mit dem Thema „Energiearbeit“ und plötzlich fand ich die Vorstellung gar nicht mehr so abwegig.

Schließlich entschloss ich mich sogar zu einer Aura-Ausbildung und meine anfängliche Zurückhaltung wandelte sich in Begeisterung. Ich absolvierte die Seminare mit großer Freude und zu meinem Erstaunen verbesserte sich mein Befinden in dieser Zeit erheblich. Ich fühlte mich sehr wohl und ausgeglichen.

Durch die Aura-Kurse erfuhr ich von der Kryonschule. Es dauerte aber noch über ein Jahr, bis ich mich dazu entschloss, die 48 Schritte zu durchlaufen.

In der Zeit meiner Ausbildung fing ich an, Freundinnen und Kolleginnen zu behandeln, und obwohl ich ihnen tatsächlich helfen konnte, war ich innerlich noch nicht bereit, die vielen kleinen Wunder, die da geschehen durften, objektiv zu sehen und anzuerkennen. Zu den Ausbildungen bei Heiko kamen auch einige Berufe der Kryonschule dazu, unter anderem der Tarass-Heiler.

Heute weiß ich, dass bereits damals die Zeit für mich reif gewesen wäre, mein altes Leben loszulassen und mich mehr der Energiearbeit zu widmen. Aber die Dualität hatte mich eingeholt und mein Kopf war mit seinem Sicherheitsdenken kein guter Ratgeber. Meine Hauptarbeit beanspruchte mich voll, sodass ich wenig Zeit fand, energetisch zu arbeiten. Behandlungen an mir selbst zog ich damals nicht in Betracht.

Ich bin bereit für meine Berufung

In der Folge der Geschehnisse wurde ich wieder sehr krank. Ich hatte am ganzen Körper fürchterliche Schmerzen und lag nächtelang wach. Manchmal haben mich die Schmerzen so gepeinigt, dass ich weinen musste. Das ging so weit, dass ich halbseitig gelähmt war. Unter diesem Leidensdruck fing ich an, nachhaltig energetisch an mir zu arbeiten. Mithilfe der eigenen Aura-Arbeit, ein wenig durch den Einsatz der Tarass-Kristalle und mit Heikos Unterstützung war ich nach über einem Jahr endlich schmerzfrei. Aber selbst jetzt konnte ich das Wunder noch nicht sehen und startete erst mal wieder in meinem Beruf, als selbstständige Steuerfachwirtin, richtig durch.

Während dieser Zeit half ich mal einer Kollegin, ihre Kopfschmerzen loszuwerden, oder ein verstauchtes Bein zu behandeln, aber mich wirklich mit den Möglichkeiten der energetischen Heilung zu beschäftigen, das tat ich nicht – dazu hatte ich keine Zeit!

Ich bin bereit für meine Berufung

Dann bekam ich plötzlich rasende Zahnschmerzen. In meiner Verzweiflung suchte ich noch am selben  Abend meinen Zahnarzt auf. Der röntgte den Zahn und eröffnete mir, dass er eine Wurzelbehandlung machen müsse. Da es aber an diesem Abend schon zu spät war, schickte er mich mit Schmerztabletten und einem Termin für den nächsten Tag wieder heim.

Als ich in meiner Wohnung ankam, überdachte ich meine Möglichkeiten und da kam mir der Tarass-Heiler in den Sinn. Für mich stand fest: Nein, eine Wurzelbehandlung würde es nicht geben! Ich legte die Schmerztabletten zur Seite und behandelte den Zahn die ganze Nacht über mit dem Kristall für die körperliche Ebene und auch mithilfe der Techniken der körperorientierten Energiearbeit. Wie konnte es anders sein? Ich bekam die Schmerzen mit der Energiearbeit in den Griff!

Am nächsten Morgen war der Zahnarzt sehr erstaunt. Er machte nochmals eine Röntgenaufnahme und meinte, dass der Zahn in Ordnung  sei, er sich das aber nicht erklären könne. Mir war das egal, Hauptsache keine Wurzelbehandlung. Meine Kollegin, der ich den Hergang erzählt hatte, war ganz aus dem Häuschen, aber ich konnte das Wunder immer noch nicht wirklich sehen, das sich da ereignet hatte. Ja, das war zugegebenermaßen ganz toll, aber das war es dann auch. Ich war schon wieder bis über beide Ohren mit meiner Arbeit beschäftigt.

Ich bin bereit für meine Berufung

Ich trage schon seit über 50 Jahren eine Brille. Letzte Diagnose des linken Auges 5,5 Dioptrien und rechts 4,5 Dioptrien. Vor gut einem Jahr konnte ich mit meiner Brille schon nicht mehr richtig sehen. Der Arzt stellte einen beginnenden grauen Star fest. Trotz Brille kam ich auf dem linken Auge nur mehr auf eine Sehleistung von 70 Prozent, beim rechten Auge waren es 85 Prozent.

Ende November 2014 wurde mein linkes Auge immer schlechter; ich konnte fast nichts mehr erkennen. Dann, am 5. Januar 2015 war ich auf dem linken Auge blind. Mein Augenarzt hatte erst wieder am 7. Januar Sprechstunde und ich bekam auch gleich einen Termin. Es wurde festgestellt, dass sich der graue Star in der Zwischenzeit voll entwickelt hatte und die Linse nun vollständig eingetrübt war.

Mein Augenarzt überwies mich dann an seinen Kollegen, der die Voruntersuchungen gemacht hatte. Am 28. Januar 2015 wurde ein OP-Termin angesetzt. Die Ärzte wiesen mich darauf hin, dass ich nicht mehr Auto fahren dürfe. Daran hielt ich mich auch mit wenigen Ausnahmen, wobei ich dann äußerst vorsichtig war.

In den Wochen zum Ende eines Kalenderjahres und in den ersten Wochen des neuen Jahres – also in der Zeit meiner starken optischen Beeinträchtigung – fällt in einer Steuerkanzlei die meiste Arbeit an. Meine Kollegin war schon seit Weihnachten krank, was den Druck noch erhöhte. Mit einem Auge war das Arbeiten recht mühsam. Abends behandelte ich dann immer mein völlig überlastetes und schmerzendes rechtes Auge energetisch und die Entlastung war jedes Mal spürbar.

Je näher der OP-Termin kam, desto unruhiger wurde ich. Zwei Tage vor der Operation konnte ich wieder nicht schlafen. Da beschloss ich: Eine Operation kommt nicht in Frage!

Wieder musste ich an den Tarass-Heiler denken. Wieder drohte eine Konsequenz. Ich hatte nicht mehr viel Zeit und nichts zu verlieren. Unter diesen Gesichtspunkten beschloss ich, den „OP-Kristall“ anzuwenden. Allerdings tat ich dies nicht wie beschrieben, sondern ich visualisierte mir den Kristall direkt in das Auge, was auch schmerzhaft war. Nach der Behandlung schlief ich ziemlich rasch ein – und am nächsten Morgen konnte ich auf dem linken Auge wieder sehen!

Ich war völlig überrascht und hielt mir immer wieder das rechte Auge zu. Anfangs konnte ich es gar nicht glauben. So gut hatte ich zuvor selbst nicht mit meiner Brille gesehen! Im Badezimmer erwartete mich eine weitere Überraschung: Beim ersten Blick in den Spiegel war ich ziemlich erschrocken, denn ich hatte ein richtig schönes Veilchen.

Mein erster Weg war der zum Augenarzt. Die Sprechstundenhilfe überprüfte auf meinen Wunsch zunächst meine Sehstärke und meinte mehrfach: „Das ist nur vorübergehend, das sag ich Ihnen gleich.“ Dann wurde ich in das Sprechzimmer gebeten. Der Augenarzt schaute sich über eine längere Zeit das Kontrollergebnis der Sehstärke an. Er sagte nichts, nahm nur sehr lange Messungen vor. Anschließend wurde ich noch an ein anderes Gerät gebeten. Der Augenarzt sah mich dann lange an. Erst nach einer ganzen Weile meinte er: „Fragen Sie mich nicht, wie das geschehen konnte, aber die Linse ist völlig klar und bis auf eine kleine Hornhautverkrümmung ist das Auge völlig in Ordnung. Die Sehleistung des rechten Auges hat sich ebenfalls um die Hälfte verbessert. Der Nahbereich braucht auf beiden Augen eine leichte Korrektur. Aber das Eine sage ich Ihnen gleich, um eine Operation kommen Sie nicht herum!“ Ich hab ihn dann ganz verwundert angeschaut und fragte warum?

Er meinte, das würde nicht anhalten, und in spätestens vier Wochen würde ich eine Operation benötigen, also solle ich es doch bei dem vereinbarten Termin belassen, dann hätte ich es hinter mir. Dies lehnte ich ab!

Da mein Führerschein den Vermerk trägt, dass ich Brillenträgerin bin, ich aber mit meiner alten Brille nichts mehr sah, bekam ich die ärztliche Erlaubnis, dass ich vorerst ohne eine Brille Auto fahren darf. Dies allerdings mit der Auflage, dass ich, sollte ich die geringste Verschlechterung meiner Augen bemerken, auf der Stelle nicht mehr Auto fahre und mich bei ihm melde.

Ich bin bereit für meine Berufung

Am Abend dieses ereignisreichen Tages wurde mir die Tragweite des Geschehens erstmals wirklich bewusst. Ich wurde ganz still. Eine unendliche Dankbarkeit und Demut breitete sich in mir aus und mir wurde klar, welche Kraft und Macht wir in uns tragen! Endlich kam die Erkenntnis, dass ich keine Krankheit mehr brauche, um die Wunder zu sehen.

Das alles ist nun schon einige Wochen her. Auf meinen Wunsch bekam ich dann eine Brille: Linkes Auge Fensterglas, rechtes Auge 2,25 Dioptrien und für den Nahbereich eine leichte Korrektur. Diese Brille trage ich aber nur zum Lesen und beim Autofahren – da liegt sie dann auf dem Beifahrersitz –, ansonsten komme ich ohne Brille aus.

Die Geschehnisse haben mir im wahrsten Sinne des Wortes „die Augen geöffnet“. Jetzt bin ich endlich bereit, meinen Auftrag hier auf Erden, den ich von meinen Ursprungseltern mitbekommen habe, zu leben. Ich werde die Arbeit in meinem ursprünglichen Beruf immer mehr reduzieren, um mich ganz der mir bestimmten Aufgabe zu widmen: die Menschen heilend zu begleiten. 

Fiona

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