Sangitar: Ich weiß nicht ganz genau, was mit „dem Vergessen“ gemeint ist. Wie es letztendlich in der Neuen Welt aussehen wird, liegt ja in unserer Hand. Das ist nichts, was uns vorgesetzt wird, sondern wir erschaffen die Neue Welt – Schritt für Schritt. Und oftmals gibt es ein spirituelles Vergessen und es ist ein Segen, dass es das spirituelle Vergessen gibt.

Das bedeutet zum Beispiel, wenn man Jahre lang unter Ängsten gelitten hat, setzt das spirituelle Vergessen ein. Man hat dann keine Erinnerung mehr, dass man diese Ängste hatte. Oder man verbringt die Zeit gedanklich, im mentalen Bereich, beispielsweise nicht damit, dass man sich in der Wirklichkeit an unglückliche Beziehungen zurückerinnert.

Das kann man sich jetzt noch nicht so ganz vorstellen, aber dieses spirituelle Vergessen ist ein Segen. Ich kenne das sehr gut. Es ist schon in der Zeit mit meinem Lehrer so gewesen, dass spirituelles Vergessen eingesetzt hat und es war immer wichtig. Wie weit das in Quin’Taas gehen wird, werden wir sehen. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn alle Fähigkeiten da sind, man einfach nicht mehr daran denkt, wie das war, als man noch nicht so viele Fähigkeiten hatte.

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