Sangitar: Um Nyroos in seiner Substanz und Wichtigkeit verstehen zu können, muss man zu den Anfängen zurückgehen – dorthin, wo man einst im Universum als Licht in einer Membran erschaffen worden ist.

Als das große Experiment gestartet wurde und sich Yoah’Toh vom Liebesband getrennt und als Kometenhagel so viele Planeten in die Tiefe gerissen hat, haben sich viele, viele Lichter im Universum dafür entschieden, auf die Erde zu gehen, um dabei mitzuhelfen, diesen Planeten wieder in die göttliche, magnetische Laufbahn zurückzuholen. Die Ersten, die sich bereitgestellt haben, in die Dualität zu gehen, waren die Lichter der golden-blauen Frequenz.

Angekommen auf dem Planeten waren wir reines Licht und hatten keinen Körper. Mit diesem reinen Licht haben wir gewirkt und waren uns sehr bewusst. Es ist auch sehr wichtig zu verstehen, dass es einen sehr großen Unterschied macht, ob ein Licht einen Körper hat oder körperlos ist.

In den Zeiten von Lemurien, in denen wir körperlos waren, haben wir vieles bewirkt und Versprechen abgegeben. Es wurde energetisch viel bewegt und alles war sehr neu. Man hatte keine Gedanken mit logischen Abläufen – so, wie man das heute kennt. Es wurde viel mit dem reinen, lichten Bewusstsein gemacht.

Dann kam eine Zeit einer sogenannten „Nulllinie“. Eine Nulllinie ist eine Phase des Wirkens, in der sich eine besondere spirituelle Kraft einstellt und in dieser Kraft kann man etwas Neues gestalten!

Wie lange eine Nulllinie oder Nullphase andauert, kann man nicht in Jahren zum Ausdruck bringen. In Lemurien begann die erste Nullphase. In dieser Nullphase gab es viele Informationen darüber, wie sich die Anteile von Luzifer auswirken oder wie man die Anbindung an seine Göttlichkeit beibehalten kann.

Als reine Lichter ohne Verstand und Körper – und weil es uns so wichtig war, dass die göttliche Ordnung in ihrer Ursprünglichkeit wiederhergestellt wird – haben wir viele Versprechen abgegeben, obwohl auch vieles noch nicht absehbar war.

Es folgten viele Entwicklungen, bis wir in der Zeitepoche Atlantis ankamen. Die Dichte des Körpers hatte sich eingestellt. Es hat begonnen, dass wir Gestalt angenommen haben. Das war für ein reines, bewusstes Licht etwas sehr Neues. Es war natürlich so – und es wird immer so sein –, dass es viele Phasen andauerte, bis diese Energie so dicht und zu einer Hülle wurde, die man heute Körper nennt. Ein Chakra-System wurde angelegt, aber – wie du schon weißt – nicht so, wie wir das heute kennen. In Atlantis wurden die unteren drei Chakren sehr ausgebildet, alle anderen Chakren waren eher noch inaktiv.

In Atlantis ging es darum, dass die Erdenergie erhöht werden musste. Es war eine sehr schnelllebige, impulsive, machtvolle, kriegerische und dennoch sehr lichtvolle Epoche. So lange die Epoche Atlantis auch gedauert hat, sie war schnelllebig. Es ist sehr viel geschehen. Man hatte kaum Zeit, über irgendetwas nachzudenken. Auch war der Verstand noch nicht so ausgeprägt, dass man logische Abläufe mit dem Verstand vollzogen hätte.

Sehr intensiv war, dass alle spirituellen Fähigkeiten voll nutzbar waren. Es gab keinen Zweifel und keine Einschränkung in den Fähigkeiten. Wir hatten auf alles Zugriff, was uns mitgegeben wurde und was uns ausmacht. Wir hatten Zugriff auf alle Aspekte und waren uns spirituell niemals bewusster als in der Zeitepoche Atlantis. Diese spirituelle Bewusstheit war etwas ganz Selbstverständliches!

Was noch nicht im Bewusstsein war, waren Attribute wie Mitgefühl, Empathie und Vergebung. In Atlantis wurde das kriegerische Licht gebraucht, um die Erdenergie zu erhöhen. In dieser Epoche war die Energie von Lady Shyenna noch gering und alle wussten: Diese Energie muss noch erhöht werden, damit Gott weiteratmet und alles am Leben bleibt. Das haben alle mit völliger spiritueller Hingabe gemacht. Es wurde einfach alles dafür getan, dass sich die Erdenergien erhöhen!

Es gab Phasen, in denen es bedenklich wurde; Phasen, in denen sich die Erdenergien nicht so erhöht hatten, wie es vorgesehen gewesen wäre. Toth, Seth und die alten Götter hatten Bedenken, ob es tatsächlich erreicht werden kann, dass Gott weiteratmet. Deshalb wurde entschieden, dass das ganze Erbe Gottes in Sicherheit gebracht wird.

Dann kam der Zeitpunkt – obwohl alles gemacht worden war, was spirituell überhaupt möglich war –, an dem klar wurde, dass es nicht ausreicht. Niemand wusste, was man machen könnte. Daraufhin haben sich 1728 Avatare niedergekniet und begonnen zu beten! Beten war in Atlantis nicht so gebräuchlich – es war etwas Einzigartiges!

Es waren 1728 Avatare, die sich rückbesonnen und gespürt haben, dass etwas anderes geschehen muss. Diese Gebete waren energetisch so intensiv, dass sich die Energie um ein Vielfaches erhöht hat und deshalb fiel damals auch die Entscheidung, dass Gott uns ein Zeitfenster gibt!

Als die Epoche Atlantis zu Ende ging, kam die Epoche Nyroos. Es ist nicht so, dass eine Zeitepoche endet und am nächsten Tag beginnt die nächste Epoche. Es benötigt immer viel Zeit und energetisches Bewusstsein, bis sich eine Zeitepoche zurückzieht und sich eine neue Zeitepoche gestalten kann.

Nyroos ist deshalb so wichtig, weil in Nyroos die zweite Nullphase eingeleitet worden ist. Das bedeutet, dass es wieder eine Phase, mit der Möglichkeit zu gestalten, gab – wie in Lemurien. Nyroos ist auch deshalb so wichtig, weil wir im Universum schon entschieden hatten, in diese Dualität einzutauchen – ohne dass wir wussten, worauf wir uns einlassen.

Dass wir einen Körper bekommen, ein Chakra-System und Atlantis durchleben – all das war nicht vorhersehbar. Deshalb wurden wir in Nyroos noch einmal gefragt. Wir hatten noch einmal die Möglichkeit, Ja zu der Entscheidung zu sagen, die wir im Universum getroffen hatten. Da sich in Atlantis die Energie doch so sehr erhöht hatte, dass Gott weitergeatmet hat, wurde die zweite Nulllinie erzeugt.

In Nyroos haben wir die Möglichkeit erhalten, uns noch einmal neu zu entscheiden, ob wir weitermachen und Teil dessen sein möchten, dass der Planet wieder in seine Ursprünglichkeit zurückkehrt, oder ob wir uns anders entscheiden.

In Atlantis war eine große Unruhe, es gab keine Zeit für Gespräche oder um sich zurückzuziehen und zu überlegen. In Nyroos angekommen, haben wir uns erstmalig bewusst machen können, was alles geschehen war. Nyroos war lange Zeit eine Epoche der Informationen, der Gespräche, der Entscheidungen, der inneren Einkehr, der tieferen Bewusstheit.

Diese 1728 Menschen, die sich in Atlantis hingekniet hatten, um zu beten, sind in Nyroos mit einem Farbstrahl willkommen geheißen worden und wurden dann zur Wedaa-Gruppe auserkoren, welche von den alten Göttern geleitet wurde. Die 1728 hatten Privilegien und sehr, sehr viel Verantwortung. Es ging darum, dass man immer wieder mit Menschen in der Gemeinschaft gesprochen hat und einem viel Zeit gegeben wurde, um seine Entscheidung zu treffen.

Das Hierbleiben hat beinhaltet, dass man die gesamten Epochen bis hin zum Goldenen Zeitalter – bis zur dritten Nulllinie und darüber hinaus – mitmacht. So wirklich verstanden, was es bedeutet, diese Epochen und Inkarnationszyklen zu leben, haben wir alle nicht. Aber dennoch haben sich viele dafür entschieden, hierzubleiben!

Auszug aus Band 5 der Buchreihe “Die 36 Hohen Räte”: Hier geht's zum Buch

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