Sangitar: Dazu muss ich vorwegsagen, dass ihr ins Universum heimgekehrt seid, wenn die Zeitepochen ihren Höhepunkt erreicht hatten. Bevor ihr wieder inkarniert habt, habt ihr aus eurem freien Willen heraus entschieden, wie ihr in der kommenden Zeitepoche wirken werdet. Viele haben sich da sowohl für die Priesterschaft entschieden als auch für die Magie. Eine Priesterin musste über viele Inkarnationen hinweg einen Leidensweg gehen, und zwar erst einmal, ohne dabei überhaupt irgendeine Initiation zu erhalten.

Chamuel: Aus welchen Gründen?

Sangitar: Es ging in dieser Zeitepoche darum, zu verzeihen und die Demut kennenzulernen. Das war in Atlantis weniger wichtig, hat sich aber in Avalon meist über Armut und Schwierigkeiten in der menschlichen Liebe ausgedrückt – also durch einfach “blöde” Inkarnationen! Sie mussten in sich immer wieder etwas finden, um Vertrauen zu entwickeln, um weiterzugehen. Sie hatten ja tatsächlich erstmalig einen Schleier (nach der Zeitepoche Nyroos) um sich herum. Sie haben praktisch vergessen. Es war einfach eine große Herausforderung.

Ich vergegenwärtige mir sehr oft, wie stark wir alle die Zeitepoche von Avalon heute noch spüren, obwohl sie schon so lange her ist! Wir haben seitdem viele Inkarnationen und Zeitepochen erlebt – und trotzdem spüren wir den Zug zu Avalon. Als Atlantis – eine völlig andere Zeitepoche, mit einer ganz anderen Energie – sich geschlossen hatte, gab es keinen Schleier. In Avalon war es nun ganz anders: Stell dir vor, du kehrst ins Universum heim, gelangst dann anschließend in eine völlig andere Zeitepoche und hast dabei vergessen, wer du bist – wie es dir da wohl gehen muss! Das war etwas völlig Neues!

Die Menschen meinen immer, in dieser Inkarnation sei der Schleier des Vergessens so groß. Das ist im Vergleich alles harmlos. Damals in Avalon waren die Schleier sehr viel dichter und somit das Vergessen viel größer. Deswegen wurden die Menschen, die in die Dualität gegangen sind, um die Priesterenergie und die Magie zu erlernen, im Vorfeld in vielen Inkarnationen geschult. Sie wurden dafür ausgesucht, denn es wurde aussortiert – ohne dass sie es wussten: Wer schafft es, zu vertrauen? Wer schafft es, über den Schleier hinwegzusehen? Wer spürt in sich etwas Energetisches und vertraut darauf? Nochmals, das waren große Herausforderungen!

Erst in der Mitte der Zeitepoche von Avalon hat es dann begonnen: Die Auserwählten haben sozusagen diese Prüfung, die es damals ja noch gab, bestanden. Sie sind daraufhin wieder inkarniert. Dann hat es damit begonnen, dass die Priesterinnen ihre Initiationen bekamen. Das war ein langer Weg. Sie mussten vieles, vieles in Kauf nehmen und sich unterwerfen – so, wie es in dieser Zeitepoche noch normal war! Sie mussten alles befolgen und Wunder vollbringen – ohne Wunder, keine Initiation!

Chamuel: Was heißt „Wunder“ in diesem Zusammenhang?

Sangitar: Ein Wunder war zum Beispiel, Feuer zu entfachen oder bestimmte Rituale aus dem inneren Erkennen heraus zu vollbringen. Daran wurde geprüft, ob diese Rituale auch wirken. Dies hat viel mit Stonehenge zu tun. Darauf möchte ich im Einzelnen jetzt aber nicht eingehen. Anhand der Ergebnisse wurde nochmals aussortiert. Nur die Besten der Besten haben daraufhin eine Initiation erhalten, sind dann in eine Art Kloster eingetreten und wurden dort abgeschottet. Sie hatten einen sehr hohen Status. Sie waren wirklich sehr mächtig – aber eben auch abgeschottet.

Auszug aus Band 3 der Buchreihe “Die 36 Hohen Räte”: Hier geht's zum Buch

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