Stand, Feb. 2014

Sabine Sangitar: Ich spreche jetzt von diesem Walk-In, von Kryon: Anfangen tut das Ganze erst einmal damit, dass Energie von Kryon vermehrt auf mich übertragen wird. Das beginnt mit leichten Kopfschmerzen, leichtem Unwohlsein, mit Rückenschmerzen und Beinschmerzen. Das bleibt meistens für drei Tage in dem Rhythmus, sodass man sagen kann: „Okay, ich spüre, dass die Energie vermehrt übertragen wird.“ Das ist mehr als sonst, also mehr als man es von normalen Energieübertragungen kennt. Nach dem dritten Tag fängt es meistens an, sich extrem zu steigern. Da werden dann einzelne Aspekte mit Energie von Kryon versorgt. Die werden sozusagen aufgebläht und ausgedehnt mit der Energie von Kryon

Chamuel: Fängt das mit den höheren Aspekten an oder mit den unteren?

Sangitar: Eigentlich mit den unteren, wobei man das auch nicht generell sagen kann. Es ist unterschiedlich. Je mehr die Energie in die Aspekte gebracht wird, desto intensiver wird mein Körper in Anspruch genommen. Das ist ein Gefühl, wie wenn man eine Grippe hat. Das fühlt sich wie Fieber an, wie entzündet und wund, wie Fieber mit Schwitzen und Zittern, viel Zittern, so ein Art Gelenkzittern, Schwindelgefühl und Schlaflosigkeit. Das steigert sich von Tag zu Tag.

Dann kommt der Augenblick, in dem alle Aspekte mit dieser Energie in Berührung kommen und die Energie von Kryon aufnehmen. In diesem Moment beginnt die eigentliche Kommunikation und die Zusammenarbeit in der Vorbereitung mit dem Walk-In. Dann muss ich ein Mal am Tag alle meine Aspekte miteinander verbinden. Also, mindestens ein Mal am Tag. Ich mache es immer dreimal, aber ein Mal am Tag ist sozusagen ein Muss, dass ich alle meine Aspekte miteinander verbinde. 

In dieser Verbundenheit, in dieser Verschmelzung wird mir Kraft übertragen. Das muss jetzt nicht unbedingt von Kryon sein, sondern das können auch meine kosmischen Eltern sein. Das kann Jesus sein. Das ist je nach Tagesenergie unterschiedlich. Die Verschmelzung aller Aspekte muss ich ungefähr zwanzig Minuten halten. Und wenn ich dann praktisch die Verbundenheit der Aspekte wieder freigebe, werde ich geerdet. 
Das ist eben ein Prozess, der Zeit kostet. So ohne Weiteres alle Aspekte miteinander zu verbinden, das geht nicht mit einem Atemzug. Da gehören auch schon Schritte der Vorbereitung dazu und dann die Verbindung aller Aspekte und danach die Erdung … und wenn die Erdung vorbei ist, bin ich entweder total müde oder ich komme in so ein Gefühl, dass ich mich unbedingt bewegen muss. Und das muss ich die ganze Zeit bis zum Kryon-Festival so machen. 

Chamuel: Mindestens ein Mal am Tag?

Sangitar: Wie schon gesagt: Ich mach es immer dreimal am Tag und zusätzlich muss ich in der Nacht aufs Ashtar-Schiff, um überprüfen zu lassen, ob alle Energien so eingebettet sind, wie es sich gehört. Da wird einfach nachgeschaut, wie der gesamte Energiepegel ist, sodass sie einschätzen können, wie das – nicht mein Körper – sondern meine Seele aushält. 

Und dann kommt zwischendurch ein Moment der Kommunikation oder der Zusammenarbeit, in dem mir gesagt wird, dass in den nächsten Tagen meine Seele mit der Energie von Kryon besonders aufgeladen wird. 

Chamuel: Also, der Seelen-Aspekt?

Sangitar: Ja, dem Seelen-Aspekt wird die Energie von Kryon besonders übertragen. Das wird mir aber vorher gesagt, denn das sind eigentlich die schlimmsten Tage. Dieses Mal hat das sehr lange angehalten. Es waren ungefähr acht Tage, also eine Woche. Das andere muss ich trotzdem immer weitermachen und das mit dem Seelen-Aspekt kommt zusätzlich dazu. 

Dabei geht es darum, dass alles, was irgendwie mit der Dualität zu tun hat, und wenn es nur eine Kleinigkeit ist, was sich in der Seele oder auf der Seelenoberfläche ansammelt, sofort transformiert werden muss. Also werden eine Woche lang die Oberflächenenergien meiner Seele transformiert, transformiert, transformiert. Es findet in dieser Zeit eine Grundreinigung von all meinen Systemen statt und eine Befreiung von allen kollektiven Energien, die ich eventuell noch trage. 

Der Fokus wird auf den Seelen-Aspekt gelenkt. Das ist deshalb so anstrengend, weil man nichts mehr für sich sammeln kann, wenn immer gleich alles, was an der Oberfläche ist, sofort transformiert werden muss. Das können einfach bestimmte Sachen sein, die man sonst noch nicht einmal bemerkt. Ich muss sowieso grundsätzlich viel mehr transformieren. Ich darf eh nichts speichern. Ich kenne das schon, doch nicht so. In dieser Zeit ist das noch einmal eine ganz andere Sache. 

Das kann zum Beispiel sein, wenn ich beim Fernsehen einen Augenblick von irgendeinem Film mithöre. Ich brauche es gar nicht mal zu sehen, nur schon, es zu hören, kann ausreichen, dass es mich völlig aus der Bahn wirft. Oder solche Kleinigkeiten, wenn der Computer nicht funktioniert oder wenn ich arbeiten muss und irgendwas Technisches klappt nicht. Ich bin dann so derart sensitiv, dass ich mir in dieser Zeit selber im Weg stehe. 

Das ist manchmal nicht sehr einfach. Das ist auch die Zeit, in der ich nicht im Shimaa-Haus bin. Ehrlich gesagt, kann man das keinem zumuten. (Sangitar lacht.) Ich bin nie aggressiv oder wütend, sondern es ist so wund in der Seele, extrem wund. Wie wenn ich meine Seele offen vor mir auf meinen Händen hertrage und jemand langt drauf. Selbst wenn es ohne böse Absicht geschieht, bin ich doch verwundbar. 

Chamuel: Der Schleier lichtet sich um deine Seele, den du noch manchmal in der Dualität tragen darfst …

Sangitar:  … musst …

Chamuel: … auch musst – natürlich – und die Seele ist frei und trifft auf viele duale Begebenheiten im Leben, die nicht leicht zu verarbeiten sind. 

Sangitar: Es geht nicht nur darum, dass das nicht leicht zu verarbeiten ist, sondern ich darf damit gar nicht erst in Berührung kommen. Nochmals: Ich darf sowieso keine Energien an der Oberfläche sammeln. Das durfte ich als Medium noch nie. Ich transformiere immer sehr viel mehr und bewusster. Bei mir sammelt sich einfach nicht so viel an, deshalb träume ich auch nicht. Aber in der Zeit der Vorbereitung vom Walk-In, also jetzt in diesen acht Tagen, ist es nochmals um einiges anderes. Ich gebe dir ein anderes Beispiel: Ich könnte jetzt niemals aufs Oktober-Fest gehen, nie! 

Chamuel: … in dieser Phase … 

Sangitar: Das würde körperlich für mich bedeuten … ich weiß gar nicht, was das bedeuten würde? Ich glaube, ich würde krank werden. 

Diese Phase der acht Tage habe ich jetzt hinter mir. Ich verbinde immer wieder meine Aspekte (Sangitar erzählt beschwingt), dreimal am Tag, gehe nachts aufs Ashtar-Schiff und wenn dieser Reinigungsprozess der Seele abgeschlossen ist, wird vermehrt Energie von Kryon in meine Seele gebracht. Erst dann. Erst, wenn dieser Prozess abgeschlossen ist. 

Das ist eine Zeit, in der … also, ich erkläre das mal so: Wenn ihr einen Schritt macht und absolut in dieser Wirklichkeitsenergie seid, dann stellt sich manchmal ein Gefühl von Verwirrtheit ein. Genau so ist es für dieses Wesen, Kryon, wenn sich seine Energien in meiner Seele einbetten.  Ja, dann ist diese Energie in der Dualität verwirrt. Dies ist eine Phase, und die war dieses Mal so intensiv, wie ich sie überhaupt noch nie erlebt habe, dass ich nicht mal mehr einkaufen konnte. Ich war so verwirrt. 

Ich wollte beim Karstadt Tesafilm kaufen. An drei Vormittagen habe ich mir vorgenommen: Ich gehe zum Karstadt und kaufe mir einen Tesafilm. Ich bin dann drei Mal beim Karstadt drin gewesen und habe mir überlegt: „Okay?! Was wollte ich jetzt eigentlich kaufen?“ Ich habe alles Mögliche gekauft, von Schachteln bis was weiß ich was, aber keinen Tesafilm. (Es wird gelacht.) Das ging wirklich drei Tage so, bis jemand aus dem Team mir einen Tesafilm gekauft hat. Jemand hat das mitbekommen und hat mir dann einen Tesafilm geholt. Ich konnte so weit nicht mehr denken. 

Dieses Mal war es auch so, dass ich nicht wirklich Auto fahren konnte. Mir war viel zu schwindelig. Es wäre nicht ganz sicher gewesen. Ich war dann entsprechend viel zu Hause. In dieser Zeit vertrage ich auch nur ganz bestimmtes Essen. Ich habe fast nur vegan gegessen. Da ist eben alles anders, aber irgendwann schließt sich der Prozess mit der Seele auch langsam ab und dann beginnt eine Zeit der Vorbereitung, in der ich praktisch genau das Gegenteil tun muss. Dann muss ich in die Dualität gehen. Dann muss ich zu Leuten gehen. Also, nicht gerade aufs Oktober-Fest, aber ich muss mich mit Leuten aus der Dualität umgeben, sonst könnte ich das auf dem Festival gar nicht aushalten. 

Chamuel: … das ist der Grund …

Sangitar: Ja, ich brauche dann auch wieder duale Energien. Das ist gerade jetzt so die Zeit. Was aber immer erstaunlich ist bei der ganzen Vorbereitung, dass ich bei aller Verwirrtheit bei der Arbeit unglaublich fokussiert bin. Mein Körper macht ja auch viel mit, bekommt zum Beispiel blaue Flecken. Dieses Mal habe ich sogar im Gesicht blaue Flecken bekommen, zwei kleine. Also wenn ich etwas mache, was mit der Arbeit zu tun hat, dann ist das so intensiv und so fokussiert. Aber wenn ich einen Tesafilm kaufen möchte, dann bin ich völlig überfordert. In dem Prozess, in dem ich wieder duale Energien zulassen muss, bin ich gerade. Das dauert jetzt, ja, das Ganze dauert meistens bis eine Woche vor dem Festival. Dann ist die Vorbereitung abgeschlossen. 

Und wenn der Walk-In da war, geht das Gleiche noch mal los, nur umgekehrt. Die Energie wird dann wieder rausgebracht. Das ist ein Prozess, in dem ich ebenfalls sehr sensitiv und verwirrt bin. So ist alles wieder das Gleiche, nur dauert das nicht so lange, meistens eine Woche bis zehn Tage. So ist das. 

Chamuel: So detailliert habe ich das auch noch nie gehört. Fragt sich nur, weshalb das jemand auf sich nimmt? 

Sangitar(lacht): Ja, das ist eben das Einzige, bei dem ein Wesen direkt in der Seele wirken darf. Und wenn Kryon, Jesus oder welches Wesen auch immer als Walk-In kommt, den Menschen dieses Geschenk bringen möchte, kann ich nicht Nein sagen. Das könnte ich einfach nicht. Das ist ja auch ein Zeichen meiner Wertschätzung gegenüber den Menschen. Ich will ihnen einfach das Gute bringen, das Bestmögliche, das überhaupt geht, und dazu gehört auch zweimal im Jahr der Walk-In. 

Chamuel: Mindestens …

Sangitar: Ja. Es ist schon so, dass ich zum Beispiel beim Sol‘A‘Vana-Fest keinen Walk-In mache. Das wäre zu schnell hintereinander. Das würde mein Körper nicht verkraften. Anders wäre es, wenn zum Beispiel das Festival vorbei ist und zwei Wochen später wäre das Sol‘A‘Vana- Fest, dann wäre der Walk-In leichter.

Chamuel: Dann könntest du die Energien leichter halten, du hättest die Vorbereitungsphase schon abgeschlossen. 

Sangitar: Genau. Doch das Sol’A’Vana-Fest ist dieses Jahr zu weit weg vom Kryon-Festival, um die Walk-In-Energien halten zu können. Da bin ich gerade wieder im Normalzustand und müsste dann gleich wieder mit den Vorbereitungen anfangen… Das schaffe ich nicht. Das geht nicht.

Chamuel: Danke, dass du so ehrlich über deine Walk-In-Vorbereitungen gesprochen hast! 

Sangitar: Ich habe es jetzt deshalb so genau erzählt, weil ich spüre, dass die Menschen gerne tiefer verstehen möchten, was das mit dem Walk-In bedeutet. Mir ist das erst gestern wieder bestätigt worden, als wir beim öffentlichen Channeling hinten zusammensaßen und Nama’Him fragte: „Erzähle doch mal, wie ist das eigentlich?!“ Aber ich kann nicht in fünf Minuten erzählen, wie das ist. Auch jetzt, auch dies ist nur eine Kurzfassung dessen, was es eigentlich wirklich ist.

Chamuel: Es sind ja letztendlich nur Worte, um einen sehr persönlichen Prozess zu beschreiben. Der löst sicherlich auch sehr viele Gefühle aus, die man so gar nicht beschreiben und transportieren kann. 

Sangitar: Genau. Es gibt auch viele Menschen die in der Vorbereitungszeit sagen: „Oh, können wir dir nicht helfen?!“ Mir kann gar keiner helfen … (Sangitar lacht.) Mir kann gar keiner helfen, denn da dürfen keinerlei Fremdenergien rankommen – und wenn sie noch so hoch und noch so licht sind. Das geht nicht. Das erlaubt die Geistige Welt nicht. Das würde den Prozess stören. Wo mir geholfen wird, das ist natürlich, wenn du mir zum Beispiel einen Kaffee mitbringst oder wenn jemand aus dem Team mit Josef, meinem Hund, spazieren geht, wenn es mir nicht so gut geht und mir so schwindelig ist. Bei solchen Dingen geht’s. Aber mit Energien oder so, das geht gar nicht. 

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